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Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 29 Apr 2014, 07:52
von klaupe
Berlino10 hat geschrieben:
Gunnar hat geschrieben:
Aber dann lass doch um Himmelswillen dieses hysterische Verteufeln. DAS führt doch zu nix als kopfschüttelndem Abwenden selbst solcher Leute, die vielleicht manches teilen.
Mag sein, dass ich manchmal gemäßigter sein sollte,
Auf jeden Fall sachlicher und realistischer.
Berlino10 hat geschrieben:... wie auch amerikanische Einheiten.
Klar, die kaugummikauenden Ledernacken sind überall, aber sie machen es geschickter. Die besetzen Behörden, nehmen Geiseln und foltern Russen ohne dass die ohnehin amerikanisch gesteuerte Presse darüber berichtet.
Selbst die allwissenden russischen Staatsmedien merken das nicht. Da kann Putin noch jede Menge lernen.

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 29 Apr 2014, 09:05
von m1009
Norbert hat geschrieben:
Gunnar hat geschrieben:Oder was ist mit dem von Putin gegenüber Merkel bedingungslose zugesagten Abzug von russischen Truppen von der ukrainischen Grenze?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 66646.html

http://function.mil.ru/news_page/countr ... 598@egNews

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 29 Apr 2014, 10:48
von Gunnar
Ja, nun endlich scheint Bewegung reinzukommen. Ob das an den Sanktionen liegt wird man natürlich nie erfahren, kommt aber irgendwie genau gleichzeitig.

Die russische Begründung, man ziehe die Truppen zurück, weil die Ukrainische Regierung versichert habe, das Militär nicht gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen, scheint mir etwas an den Haaren herbeigezogen. Woher kommt plötzlich das Vertrauen in eine solche Zusage der "Junta"?

Was solls, wenigstens erstmal ein kleines Einlenken...

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 29 Apr 2014, 11:01
von klaupe
Gunnar hat geschrieben:Ja, nun endlich scheint Bewegung reinzukommen. Ob das an den Sanktionen liegt wird man natürlich nie erfahren, kommt aber irgendwie genau gleichzeitig.
Bewegung gab es schon öfter, gefolgt von lähmendem Stillstand oder Gegenbewegung.
Die russische Begründung, man ziehe die Truppen zurück, weil die Ukrainische Regierung versichert habe, das Militär nicht gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen, scheint mir etwas an den Haaren herbeigezogen. Woher kommt plötzlich das Vertrauen in eine solche Zusage der "Junta"?
Das zähle ich zu den üblichen kabarettistischen Einlagen aus dem Kreml. Hin und her, aber selten verlässliche Aussagen, auf die man bauen kann.
Was solls, wenigstens erstmal ein kleines Einlenken...
Nach wie vor sehe ich als Ziel die massive Destabilisierung und Störung der kommenden Wahl.
Vielleicht wächst auch der Unmut innerhalb Russlands, denn Putins Kumpels werden nicht nur über die Sanktionen lachen. Langsam geht es da ans Eingemachte. Aber immerhin zeigt es schon etwas Wirkung, die da und dort weh tut.
Wenn ich mich so erinnere, dann war 'damals' der Kalte Krieg doch eine friedliche und vor allen Dingen sehr zuverlässige Angelegenheit. Die Spielregeln waren bekannt und haben funktioniert.

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 01 Mai 2014, 18:43
von Gunnar
"Der lupenreine Faschist"
http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 67115.html
. "Der Tod ist schrecklich, nicht wahr?", fragte Putin seine Zuschauer am Ende seines Fernsehauftritts. "Aber nein, es scheint, er kann sehr schön sein, wenn er anderen dient: der Tod für einen Freund, für ein Volk oder für das Heimatland, um ein modernes Wort zu nutzen." Das ist nicht nur ein wenig, das ist lupenreiner Faschismus.

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 01 Mai 2014, 19:10
von Dietrich
Was verwundert, sind die vielen zustimmenden Beiträge auf den ersten Seiten des Kommentarbereiches.
Ich hätte eigentlich einen Shitstorm der Augsteinfraktion erwartet.
Aber vielleicht waren die gerade in der Mittagspause... mal weiterlesen...

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 01 Mai 2014, 19:14
von Berlino10
Gunnar hat geschrieben:"Der lupenreine Faschist"
http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 67115.html
. "Der Tod ist schrecklich, nicht wahr?", fragte Putin seine Zuschauer am Ende seines Fernsehauftritts. "Aber nein, es scheint, er kann sehr schön sein, wenn er anderen dient: der Tod für einen Freund, für ein Volk oder für das Heimatland, um ein modernes Wort zu nutzen." Das ist nicht nur ein wenig, das ist lupenreiner Faschismus.
Es ist es eigentlich nicht wert, auf den offensichtlichen Dreck einzugehen, versucht doch Fleischhauer nur Putin zu verteufeln,
um die eigenen volks- und demokratiefeindlichen Verbrechen der NATO und ihrer Putschisten-Vasallen zu rechtfertigen.


So etwas ist nur für leichtgläubige US-Vasallen wie Dietrich oder RUS-Hasser diskussionswürdig ....


aus dem Forum
mit Ihren Platitüden nur Kopfschüttel erzeugen. Es fehlt eigentlich nur noch der Spruch:"Kauft nicht bei Russen"! Aber vielleicht hat es sich für Sie persönlich gelohnt, so ein Unsinn abzulassen.
Wenn dieser Satz der Beleg für "lupenreinen Faschismus" sein soll, dann sollte Herr Fleischhauer mal den Reden von US-Politikern und Fox-Nachrichtenleuten lauschen.
Nach Fleischhauers Maßstäben, müssen das dann ja wohl absolute Über-Faschisten sein.
Wirtschaftspolitisch ist Russland neoliberal unter Wahrung nationaler Interessen. Er ist Nationalist, wie westliche Staatsführer, voran Obama, auch.
Wäre Russland in der EU, Putins Partei wäre sicherlich in der EVP. Es ist ideologisch die russische Teaparty-Bewegung.
Eigentlich sind Putin und Fleischhauer politisch-ideologisch dicke Kumpel
Der Autor fällt mir als ewig gestriger Radikaler regelmäßig in dem Bemühen auf, den Kalten Krieg wiederbeleben zu wollen. Zum Glück ist unser Volk nicht mehr so naiv, auf plumpe Ideologien reinzufallen. Zur angeblichen russischen Selbstüberschätzung: fragen Sie mal einen Ami, was er von seinem Land und der Restwelt hält. Das relativiert diese blödsinnigen antirussischen Aussagen.
Er versucht das, was von der Sovietunion übrig ist zusammenzuhalten, ist dabei aber nicht so blöde zu glauben er könne Polen oder Ungarn heim ins Reich zu holen. Vielmehr beschränkt er sich darauf Russland als Kerngebiet zu verteidigen. Randgebiete wie die Ukraine, Georgien oder Tschetschenien werden solange ignoriert, bis islamische Terroristen, Separatisten oder NATO-Agenten hineinpfuschen.
Mir wird übel bei solchen Propagandaartikeln. Während die Bundesregierung eine halbfaschistische Regierung der Ukraine unterstützt, bezeichnet Fleischhauer Putin als Faschist. Nachdem deutsche Faschisten in Russland gewütet haben, eine bodenlose Frechheit. Das hat nichts mehr mit Journalismus, sondern nur noch etwas mit Propaganda ala Goebbels zu tun.

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 01 Mai 2014, 19:32
von Dietrich
Berlino10 hat geschrieben:und zweitens wirst du mich nicht auf die Seite der Verteidiger Russischer Propaganda bringen ...
ICH kritisiere beide Seiten und kämpfe auf unserer Seite für UNSERE europäischen und demokratische Werte,
die unsere Politik und unsere Medien gerade auf das Schändlichste verraten.
Eben weil ich grundsätzlich auf der westlichen Seite bin, mit seinen europäischen und demokratischen Werte.
Berlino10 hat geschrieben:Mag sein, dass ich manchmal gemäßigter sein sollte,
Berlino10 hat geschrieben:Es ist es eigentlich nicht wert, auf den offensichtlichen Dreck einzugehen, versucht doch Fleischhauer nur Putin zu verteufeln,
um die eigenen volks- und demokratiefeindlichen Verbrechen der NATO und ihrer Putschisten-Vasallen zu rechtfertigen.
Berlino, schreiben da eigentlich (mindestens) 2 Leute von deinem Account oder ist da sowas wie multiple Persönlichkeiten in einer Person?
Mal diskutierend, abwägend und auch in Graustufen argumentierend... und dann wieder der geifernde blinde Antiamerikanismus/-kapitalismus...

Ich glaube die Frage nach den "demokratiefeindlichen Verbrechen der Nato" kann ich mir sparen.... Den vielen Ländern die in den letzten Jahrzenten in die NATO gedrängt sind scheinen derartige Dinge auch nicht aufgefallen zu sein.
Oder... ach nee, die wurden ja von der NATO zum Beitritt gezwungen....
So etwas ist nur für leichtgläubige US-Vasallen wie Dietrich oder RUS-Hasser diskussionswürdig ....
In einem anderen Thread geht es (mal wieder) um die Diskussionskultur in diesem Forum....

Wie wäre es mal mit einer inhaltlichen Entkräftung der Argumente von Fleischhauer? Achnee, ist ja nur Dreck, auf den braucht man nicht eingehen, weil man intellektuell da ja drüber steht....

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 01 Mai 2014, 19:52
von Berlino10
Dietrich? Ich soll ruhig bleiben und ihr trägt weiter den Propaganda-Blödsinn ungefiltert hier rein?

Mal diskutierend, abwägend und auch in Graustufen argumentierend.
Das wünsche ich mir von dir, da kommt aber nur 100% Nachplappern ukrainischer oder westlicher Kriegs-Propaganda.
Wann gibst du zu, dass der Maidan die Friedensvereinbarung zerstört hat?

Putin Faschismus zu unterstellen, ist reine Kriegs-Hetze - und Ablenkung/Rechtfertigung eigener Verbrechen gegen das Ost-Ukrainische Volk,
die ja nur Gewalttäter und von Putin gesteuert sind.

Was der Westen in der Ukraine unterstützt und verschuldet hat, hat mit Demokratie nichts zu tun,
sondern im Gegenteil ist von Gewalt, Unterdrückung, Verfassungsbruch und echtem Faschismus geprägt - Diktatur und Putsch mit Schein-Parlament -
und es mündet eben jetzt in Verbrechen gegen das eigene Volk.

auch Fleischauer benutzt in seinem Artikel nur allgemein despotische Ansätze und Lügen -
selbst das habe ich hier bereits ruhig und sachlich ad absurdum geführt

wenn Fleischauer dümmlichen Deutschen und RUS-Hassern das versucht einzureden ... eine Sache
wenn das aber hier versucht wird, am Leben zu halten, von Leuten, die RUS eigentlich besser kennen müssten,
dann werde ich sauer

Re: nationalsozialistische Argumentationsmuster?

Verfasst: 01 Mai 2014, 19:58
von Gunnar
Wenn Putin den letzten Satz in Fleischhauers Text so gesagt hat, dann ist DAS Kriegstreiberei und - verherrlichung und es ist die Diktion des Faschismus. Bist Du blind das nicht zu erkennen?

Würdest Du solche Worte angesichts der Urkainekrise aus Merkels oder Obamas Mund ok finden? Ich mit Sicherheit nicht. Es gäbe (zu Recht) einen Sturm der Entrüstung.

Auch die anderen Aspekte die Fleischhauer aufzeigt müßen jedem nüchternen Beobachter zu denken geben. Allein schon die Euphorie die Putin in Russland erzeugt ist abschreckend und widerlich. Es geht hier nicht um die Fußball WM.