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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde
Verfasst: 31 Aug 2013, 12:21
von Axel Henrich
harald63 hat geschrieben:Seine Sexualität erforscht und findet man in der Pubertät und ich glaube nicht, dass man sich dabei an dem orientiert, was Papa und Mama so treiben... :-)
Dito! Ich glaube(!) auch, dass "Umgang formt den Menschen" in diesem Zusammenhang ueberhaupt nicht funktioniert. Partnerwahl/Geschmack etc. funktioniert nach anderen Regeln. Und wenn um mich herum noch so viele Austern schlürfen, ich würde brechen, allein schon bei dem Gedanken ...
-ah-
Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde
Verfasst: 31 Aug 2013, 12:40
von Axel Henrich
Berlino10 hat geschrieben: schliesslich können Spät-Homosexuelle auch eigene Kinder haben
Haben vlt. Viele, aber auch ich habe im weiteren Umfeld Leute (Mann, wie Frau), die bereits erwachsene Kinder haben und dann irgendwann "gewechselt" haben. Wie funktioniert das? War das schon immer da und Sie haben das irgendwie verdrängt und jetzt wo die Gesellschaft toleranter wird, outet man sich?
-ah-
Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde
Verfasst: 31 Aug 2013, 12:52
von Admix
manuchka hat geschrieben:... sehr wohl Nachteile empfinden, ...
Ich würde es ohne "sehr wohl" und mit einem können am Schluss schreiben.
Und genauso könnte man schreiben, dass einem homosexuellen Jugendlichen Halt, Schlüsselreize und Orientierung in der Heteroehe seiner Eltern fehlen.
Dann wäre der Umkehrschluss ja, das homosexuelle Jugendliche bevorzugt von homosexuellen Eltern adoptiert werden sollten...
PS: Ich möchte hier allerdings auch anmerken, dass ich die Heiratswünsche homosexueller Menschen nicht nachvollziehen kann (die finanziellen Vorteile mal rausgenommen). Wenn man sich eine Familie wünscht, dann halte ich die gleichgeschlechtliche Partnerwahl für seltsam. Aber die Liebe geht ja (wie viele in diesem Forum aus eigener Erfahrung wissen) seltsame Wege.
Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde
Verfasst: 31 Aug 2013, 14:26
von Berlino10
harald63 hat geschrieben:
Seine Sexualität erforscht und findet man in der Pubertät und ich glaube nicht, dass man sich dabei an dem orientiert, was Papa und Mama so treiben... :-)
Um eine Vorprägung geht es mir zumindest nicht. Vater UND Mutter zu haben, sehe ich für das Kindeswohl aber schon als Ideal an.
Ähnlich wie Kriterien U40, ausreichende soziale Sicherheit, Umfeld zum Wohlfühlen, .... Sicherheit auf Dauer gibt es dafür nie.
Aber solange es mehr heterosexuelle Paare gibt, eben inkl. Mutter UND Vater, die auch die anderen Kriterien erfüllen,
sehe ich keinen Grund, warum man in DEU anderen Paaren, die nicht aus Mutter UND Vater bestehen, Kinder zur Adoption geben sollte.
Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde
Verfasst: 31 Aug 2013, 21:37
von Sibirier
Ich denke nur an die Kinder, die sind untereinander grausam...
Die Kinder werden sie haenseln, weil sie solche Eltern wie mich haben, die es eben nicht normal finden....
Sorry...

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde
Verfasst: 03 Sep 2013, 07:45
von Norbert
I had no male figure at all to follow, and my mother and her partner were both unlike traditional fathers or traditional mothers. As a result, I had very few recognizable social cues to offer potential male or female friends, since I was neither confident nor sensitive to others. Thus I befriended people rarely and alienated others easily. Gay people who grew up in straight parents’ households may have struggled with their sexual orientation; but when it came to the vast social universe of adaptations not dealing with sexuality—how to act, how to speak, how to behave—they had the advantage of learning at home. Many gays don’t realize what a blessing it was to be reared in a traditional home...
Ich habe mit 16 auch meine Eltern dafür beschuldigt, dass ich als Einzelkind zu distanziert zu anderen Kindern aufgewachsen bin und mich deswegen während der Pubertät grundsätzlich sehr schüchtern verhalten habe. Ich habe Freunde (mit Geschwistern) dafür bewundert, dass sie mit Mädels rumtollen können und keine "Angst" davor haben, sie zu berühren. Das ist kein Scherz, sondern ich habe mich für meine Schüchternheit wirklich geschämt. Ich wäre jederzeit zu einem Zitat wie in diesem Artikel bereit gewesen, nur mit "keine Geschwister" als Grund.
Daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, dass man Ein-Kind-Ehen verbieten sollte oder doch mindestens nur Adoption von nicht weniger als zwei Kindern zuzulassen, halte ich für sehr gewagt.
Übrigens wurde ich auch nicht durch die 1-Kind-Ehe meiner Eltern geprägt ... ich habe 2 Söhne.