Re: "Wahlen" 2011 - gigantische Menge der Fälschungen
Verfasst: 13 Dez 2011, 15:45
Das ist überhaupt nicht interessant, wenn man sich mal die Gründe für die Kritik an den Wahlen in den USA anschaut.Jurij hat geschrieben:Interessant ist doch, dass im Westen die USA nicht so massiv kritisiert werden, wie Russland.(3)
(3) Mit Sorge sehen Bürgerrechtsaktivisten den nahenden Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten entgegen. Während in der Öffentlichkeit - auch in Europa - fast nur die TV-Debatten zwischen den Kandidaten wahrgenommen werden, formiert sich in den USA eine Bürgerbewegung gegen die mögliche Verfälschung der Ergebnisse. Die Befürchtungen sind nicht weit hergeholt: Bei der Abstimmung im Jahr 2000 gab es massive Probleme mit Wahlmaschinen 2004 dann führte der Umgang mit den Stimmen zu Unmut. Auch bei den Halbzeitwahlen zum Kongress im Jahr 2006 wurden rund 3,2 Millionen Stimmen nicht anerkannt, darunter 350.000 von Briefwählern und rund 163.000 provisorische Stimmzettel. Letztere werden ausgegeben, wenn ein Wähler nicht im Abstimmungsverzeichnis der Behörden aufgeführt ist. http://www.heise.de/tp/artikel/28/28941/1.html
http://www.heise.de/tp/artikel/4/4246/1.html
Während es in den USA um Probleme bei der Auszählung geht, die erstmal innerhalb eines Wahlkreises ALLE Parteien gleichermaßen betrifft, bzw. es sich um technische Probleme handelt, die zu einer Bevorteilung einer Partei führen KÖNNTEN, die dann aber eine erneute Wahl zur Folge hatten, geht es in Russland um absichtliche Manipulationen zugunsten einer einzigen Partei und damit zu ungunsten aller anderen.
Das sind vollkommen andere Qualitäten.
Und während die Sachen in den USA untersucht und öffentlich diskutiert wurden, waren sich in Russland bereits nach Schließung der Wahllokale alle wichtigen Entscheider einig "es war alles sauber!".
Die Ergebnisse der Exitpolls und das Endergebnis von ER in Moskau unterscheiden sich um fast 20%.
Und Exitpolls sind normalerweise immer genauer als irgendwelche Prognosen ein paar Tage vor der Wahl.