Den von mir schon geposteten Mustervertrag zwischen der EU und der Ukraine habe ich analysiert für unsere Warengruppen in der Ukraine. Ich gehe jetzt davon aus das dieser Vertrag auf dem Tisch war. Man muss vorher wissen das für unsere Warengruppen nur 219 Unternehmen in der Ukraine interessant sind. Wobei zu sagen ist das in der Zwischenzeit 11 private Firmen in Konkurs gegangen sind durch diese Krise dort.Dietrich hat geschrieben:Das Handeln der Eu macht dann keinen Sinn, wenn man - wie du es hier auch tust - der Grundannahme folgt, dass die EU die Ukraine unbedingt auf ihre Seite ziehen will. (Um Russland zu schaden...)fugen hat geschrieben:Aber eins verstehe ich nicht!
Wenn die Eu die Ukraine haben will, warum unterbreiten die denen kein besseres Angebot als Russland?
Warum muss man die Ukraine zwischen ru und eu aufteilen? Die Ukraine war im russischen Maxhtbereich und wenn ich die von diesem Trog weglocken will, dann mache ich ein Angebot was besser ist.Mich interessiert warum die eu so handelt
Viel eher ist die EU mit ihren aktuellen Problemen aber gar nicht daran interessiert, die Ukraine einfach so aufzunehmen/einzuverleiben/auf ihre Seite zu ziehen.
Die EU bietet der Ukraine allerdings eine gewisse Zusammenarbeit an, die (der Ansicht der EU nach) mittelfristig für beide zum Vorteil sein könnte. Nicht nur aus eigenem Antrieb heraus, sondern auch weil die Ukraine den Eindruck erweckte, daran interessiert zu sein. Genau wie es den Polen mittlerweile in Europa nicht mehr sooo schlecht geht und sich auch die baltischen Staaten zwar noch schwertun, sich aber in der EU recht wohl fühlen. Diese Möglichkeit will die EU den Ukrainern anbieten, wobei sie dabei auch klare Forderungen bezüglich der Spielregeln an die Ukraine formuliert.
Würde es um den reinen Machtbereich gehen, dann hätte es ganz andere Versprechungen von Seiten der Eu gegeben.
Von diesen nun ehemaligen 219 Unternehmen sind 42 Unternehmen irgendwie in staatlicher Hand. Sie importierten 2013 82% der bestellten Waren in die Ukraine. Nur 11 dieser staatlichen Unternehmen haben einen freien Zugang zu Devisen und können die Waren per Euro oder USD bezahlen. Sie bestellen aber nur 10% der Waren. Nur 7private Firmen haben einen freien Zugang zu Devisen.
Diese Firmen kommen an Devisen, da sie Exporte ins Ausland machen. 82% dieser Exporte gehen in die Zollunion aus Weissrussland, Russland und Kasachstan.
Fast jeder Kunde kauft also die Maschinen in Griwna. Muss die Waren also importiert haben. Ihr Markt ist ausschliesslich Ukraine.
Der Griwna ist schwer tauschbar, nur ukrainische Körperschaften können diese Währung gewerblich handeln. Um 1 Millionen Euro in Griwna einzusammeln braucht man etwa 20 Tage und 12 Stempel. Der Tausch von Rubeln in Euro ist nicht vergleichbar mit einem Tausch von Griwna in Euro. Die Valutenkontrolle ist jede 90 Tage, was in unseren Warengruppen erschwerend ist.
Der Kuchen eines Werkstückes in der Ukraine ohne Finishing (Schleifen) ist auf sehr neuen Maschinen (Ende 2012 waren nur 20% des ukrainischen Maschinenparks modern ) 9% Lohnkosten, 1% Energie, 24% Schmierkühlmittel, 55% Material und der Rest = 112 Euro
Bei veralteten Maschinen etwa 130 Euro bis 150Euro.
Der Kuchen in SüdwestDeutschland ohne FInishing (Schleifen zbs.) ist etwa 21% Lohnkosten, 11% Energie, 11% Schmierkühlmittel, 55% Material und der Rest = 99 Euro
Der Kuchen in Polen /Tschechien (Aviagürtel) ohne Finishing (Schliefen zbs.) ist etwa 11% Lohnkosten, 6% Energie, 13% Schmierkühlmittel, 55% Material und der Rest (auch Korruption für billige Energie zbs.) = 93 Euro
Ihr sehr das bei der Ukraine eine Menge erkwürdig ist. Das ist Korruption für billige Energie zbs. Es gibt kaum eine Firma die ihre Rechnungen richtig zahlt. Man schmiert und erspart sich so Briefe vom Energieversorger. So etwas klappt auch in Polen aber nur sehr begrenzt. In Deutschland natürlich nicht vorstellbar.
Die Selbstkosten an Energie würden nach Unterschrift von 1% auf
Auch die Löhne sind im Brief oft drin. Dann gibt's aber den Punkt Schmierkühlmittel. Ein modernes Werk würde etwa 200 Millionen Euro kosten. 80% der Werkzeugmaschinen sind restlos veraltet. Um die auszutauschen bräuchte man ca 3 Milliarden Euro. Woher das Geld??? die EU gibt keine Antwort, wohl weil sie ihre Waren in der Ukraine verkaufen will.
Wenn das Geld gefunden? dann bitte bei mir melden. Ich bestell dann die Yacht im Mittelmeer schon einmal vor



