Re: Russlands Aussenpolitik
Verfasst: 13 Okt 2015, 13:00
Ja, sicher, muss Assad noch eine Weile bleiben und das säkulare System in Syrien sichern.lausi hat geschrieben: Das Problem dabei ist nur, dass es ohne Assad in Syrien libysche Zustände geben wird. Wer soll dort eine politische Entwicklung vorantreiben,
etwa die vom Westen finanzierte Opposition, die im Land über keinen Rückhalt verfügt?
Aber für eine politische Lösung ist sein langsamer Abgang unverzichtbar, sonst könnten weder die Opposition noch die West-Alliierten mit.
Und natürlich ist die Dämonisierung Assads Kriegspropaganda des Westens.
Die USA planen seit 10 Jahren den Sturz Assads und züchten seitdem auch islamistische Terroristen in Syrien.
Es gab keinen Grund, ausser dass er ihren Interessen entgegen stand.
Also musste der Westen für seine völkerrechtswidrigen Interventionen, für den Regime-Change einen konstruieren.
Das sind seit Jahrzehnten bei den USA Demokratie und Menschenrechte, obwohl sie das einen Scheiss interessiert,
und obwohl nur die Opposition, gekaufte und gefakte NGOs und Fälschungen sog. Beweise für Assads angeblichen Terror
und angebliche Kriegsverbrechen bringen.
Assad ist vermutlich ähnlich verbrecherisch und tyrannisch wie Poroschenko, aber den hat man ja selbst gezüchtet, das ist dann ok.
Das Dilemma des Westens ist, dass es weder gemäßigte Rebellen noch demokratische Kräfte als Alternative für das Land gibt.
Die Bundesregierung war und ist nicht in der Lage zu benennen, wen sie in Syrien unterstützt.
Die USA brauchen keine Alternativen. Bürgerkrieg, Destabilisierung und Chaos, die Schwächung des Gegners ist ihr oberstes Ziel.
Wie so viele den USA nach den Kriegslügen im Irak und 1 Millionen immer noch glauben können,
dazu bedarf es schon der Gehirnwäsche durch unsere gesammelte PENTAGON PResse und Öffentlich-Rechtswidrigem Fernsehen.