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Re: Leckerer und preiswerter Rotwein in Moskau

Verfasst: 16 Jun 2011, 13:10
von bella_b33
Saboteur hat geschrieben:In meinem Bekannten- und Freundeskreis hat jeder nach dem Studium einen Job gefunden...
Ja....oder nach Studium und darauf folgender Umschulung dann :(

Re: Leckerer und preiswerter Rotwein in Moskau

Verfasst: 16 Jun 2011, 13:11
von Norbert
pippie hat geschrieben:Wenn eine junge Frau, die gerade ihr Studium beendet hat, schon ohne Kind keinen Job bekommt, wie soll das dann aussehen mit Kleinkind? Natürlich ist man mit HartzIV abgesichert, aber das kann ja wohl nicht der Lebensplan sein!
Kinder sind im Lebensplan in jedem Fall wichtiger, als ein Job oder Karriere. Für mich zumindestens. Wenn ich (ganz konkret auf mich bezogen) wegen meinem Sohn keinen guten Job mehr bekomme, dann nehme ich das gern in Kauf. Kein Job kann die Freude des eigenen Kindes aufwiegen!

In meinem Freundeskreis war ein Praktikum wirklich das Maximum, das war übrigens auch zufällig eine Wirtschaftsstudentin.
pippie hat geschrieben:Hat dein Mutterhaus für Betriebswirte, die gerade erst mit dem Studium fertig sind, Stellen frei?
Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Sorry, mit Leuten die Soziologie oder reines BWL studieren, weil das halt spannend war, habe ich recht wenig Mitleid. Klar, wer braucht einen reinen BWLer?! Fachwissen ist gefragt, Wirtschaftsingenieure beispielsweise, oder BWLer mit Erfahrung im juristischen Bereich. Diese kommen auch problemlos unter.

Bevor ich mein Studium begonnen habe, habe ich mich auf dem Arbeitsmarkt umgeschaut. Und danach ein paar Studiengänge gestrichen.

Wenn man vor 40 Jahren Multimediawissenschaften studiert hätte, hätte man auch damals keinen Job gefunden. Die riesige Anzahl an Geisteswissenschaftlern, die heute studieren, hat man zu keiner Zeit auf dem Arbeitsmarkt benötigt.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 13:20
von pippie
Danke fürs Umordnen!

Re: Leckerer und preiswerter Rotwein in Moskau

Verfasst: 16 Jun 2011, 13:28
von pippie
Kaum einer studiert heute noch reines BWL-im Hauptstudium erfolgt meist eine Spezialisierung. An der FH sogar mit Praktikum in diesem Bereich. Und wenn man die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt der letzten Jahre so betrachtet hat, hätte die Spezialisierung z.Bsp.in Richtung Personal eigentlich nicht nach einer Sackgasse ausgesehen.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 13:42
von Jochen
Mein Einstiegsgehalt nach dem Studium als Ing. betrug 1800€ netto.
Miete 400€
Telefon, Handy, Internet 100€
Auto (Benzin, Versicherung, Rep.) 325€
Versicherungen 100€

Blieben 875€ für Essen, Vergnügen, sparen! So schlimm kann es nicht sein in Deutschland! Mit Kind gäbe es noch Freibetrag, Kindergeld. Bei Heirat eine bessere LSK!

Und beim Einstiegsgehalt blieb es ja auch nicht! :)

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 13:49
von pippie
Darum geht es ja auch, dass sich kein Einstieg findet.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 13:57
von Jochen
Der Einstieg findet sich immer! Ich stieg über Zeitarbeit ein (Ing.-Dienstleister)! Interessante Projekte, anspruchsvoll! Solche Zeitfirmen suchen ohne Ende und zahlen auch fair! Nach 1,5 Jahren hatte ich meine ersten Erfahrungen und bewarb mich woanders.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 14:12
von pippie
Als Ingenieur bestimmt, als BWL-er nicht.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 14:22
von Jochen
Es gibt auch nicht DIE starre Stellenanzeige: BWLer gesucht!

Juniorprojektmanager, Assi der GF, es gibt genug! Man muss auch suchen können und sich nicht von den Annoncen abschrecken lassen! Die meisten sind eh idealtypische Wunschvorstellungen.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 14:38
von pippie
Jochen hat geschrieben:Es gibt auch nicht DIE starre Stellenanzeige: BWLer gesucht!
Ach nee - hab ich noch gar nicht bemerkt ;)
Jochen hat geschrieben:Juniorprojektmanager, Assi der GF, es gibt genug! Man muss auch suchen können und sich nicht von den Annoncen abschrecken lassen! Die meisten sind eh idealtypische Wunschvorstellungen.
Nach einem halbjährigen Praktikum in der Personalabteilung weiß man schon ein bisschen, worauf es ankommt und kann schon differenzieren.
Aber wir können hier weiter diskutieren, wie wir wollen, davon wird die Arbeitsmarktlage in Deutschland nicht besser.
Lassen wir es also einfach, bringt eh nichts.