Das ist in der Tat zutreffend, wenngleich es "Das" Personalmodul von SAP nicht gibt. Aber wenn, dann dürfte eine entsprechende Zusatzkomponente nur in den seltensten Fällen dazu missbraucht werden, damit Arbeitszeugnisse zu erstellen.Zejtnot hat geschrieben:Nun, das Personalmodul von SAP wird eigentlich in ziemlich vielen Firmen genutzt.![]()
Nun, ich würde sagen, das ergibt sich aus dem gesamten sprachlichen Duktus des Dokuments.Meine Frage war doch aber - wie unterscheide ich am Ende als Personalchef ein Floskel-Zeugnis von einem menschlichen Zeugnis, wenn dieselben Formulierungen darin verschiedene Bedeutungen haben.
Es mag sein, dass dies von einigen Firmen, die kaum ernstes Interesse an Human Capital haben, so praktiziert wird. Doch selbst dann kommt vor den Zeugnissen ja zu allererst ja das persönliche Bewerbungsschreiben und dann der Lebenslauf. Die entscheiden doch meistens, ob man sich die Zeugnisse dann überhaupt noch genauer ansieht.Das Fehlen eines "sehr" kann schon zwei Noten niedriger bedeuten. So albern das ist, aber das ist Realität bei großen, "anonymen" Unternehmen, wo nicht jeder Bewerber einzeln eingeladen wird. Vor allem bei niedrigeren Positionen mit vielen Bewerbern.
Zejtnot, das kann ja jeder sehen, wie er will. Aber Du räumst ja offenbar ein, dass es im Zweifelsfall besser ist, wenn man Belege für das vorweisen kann, was man so in den Stationen seiner Biographie alles gelernt und gemacht hat.Und genau deswegen finde ich diese Zeugnisse total albern und sinnlos. (Und lasse mir dennoch welche machen.)
How ever. Nur sehr bedingt kann man hier bei Bewerbungen darauf hoffen, dass Unternehmen und Institutionen einsichtig sind, wenn man aus dem Ausland kommt und 'deshalb' keine Arbeitszeugnisse vorweisen kann.

