pippie hat geschrieben:Leider gibt es keine Alternative, zumindest nicht, solange Russland ist wie es ist.
Zur linken ein ehemaliger Lehrer, zur rechten eine ehemalige Bibliothekarin, die jahrelang gar nicht gearbeitet hat und dann Stundenweise als Bibliothekarin. Klar gab es im Prinzip kein WE (Samstag war ja immer Bibliothektag) aber ansonsten ..., beide auch so in dem Bereich wie von Andreas geschildert. Beide sehr angenehme Menschen und ich liebe diese abendlichen Gespraeche на лавочке, man kann sehr viel mitnehmen und lernen. Aber bei der Rente gibt es immer heftige Diskussionen, weil Sie fuer alle dieselbe Rente wollen. Die Leute, die mehr Rente haben, weil sie schon mit 10 in der Fabrik gestanden haben und Soldatenmaentel geschneidert, Decken und Валенки hergestellt haben, sehen das natuerlich ein wenig anders ...

Aber mit Hilfe der Kinder kommen Sie zurecht, das kann man mit diesen Maßstaeben in D nicht vergleichen. Das weisst du ja alles selber, schau auch mal an, was hier in Ru fuer die Krabben alles getan wird, damit sie was ordentliches lernen koennen, das wiederum kenne ich aus D nicht so ...
Apropos "abendliche Gespraeche" ..., es ist sicher schoen fuer die Ellis ihre Enkel aufwachsen zu sehen, den Kindern zu helfen und sich bei der Betreuung der Enkel mit einzubringen. Aber ihr eigenes Leben geben Sie im Ausland vermutlich irgendwie auf ... Keine Bekannten, keine Nachbarn, alte Schulkameraden, ihre gewohnte Umgebung, Kultur, Produkte, alles weg, oder anders ... mich dauert das immer, wenn ich die hier immer allein spazieren gehen-, oder rum sitzen sehe. Ich weiß nicht, ob man Ihnen, oder Sie selber sich damit einen Gefallen getan haben ...
-ah-