Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

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domizil
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von domizil »

... schnell noch nachgereicht. Ich habe mal bei WIKIPEDIA nachgeschaut und von dort folgenden Satz kopiert:

"Werner Gustav Schulz (* 22. Januar 1950 in Zwickau, Sachsen) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen). Er ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Zuvor war er von 1990 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.
Schulz gilt als herausragender Rhetoriker und als Querdenker[1] sowie als einziger profilierter Bürgerrechtler aus der DDR, der sich in seiner Partei dauerhaft durchsetzen konnte[2].

Ich denke da kommen wir vielleicht einen Schritt weiter.
Uwe Niemeier
Jochen
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von Jochen »

Welches Recht hat irgend ein Werner Schulz über Russland zu urteilen?
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .
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manuchka
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von manuchka »

domizil hat geschrieben:... ich zitiere aus "russland-aktuell" vom 21.09.2011:

"Auf die Frage des deutschen Abgeordneten Werner Schulz (Grüne), warum die westlichste Großstadt Russlands immer noch den Namen Kalinins trage, "der mit den Verbrechen Stalins assoziiert wird, erklärte Zukanow, dass die Frage durch ein Referendum entschieden werden könne."
Die Frage finde ich ziemlich undiplomatisch, muss ich schon sagen. Auch wenn er womöglich recht hat.
Du erntest, was du säst.
bauplan
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von bauplan »

Jochen hat geschrieben:Welches Recht hat irgend ein Werner Schulz über Russland zu urteilen?
Ich hatte mit Werner Schulz schon etliche Diskussionen, auf Russland bezogen.
Er hat extreme Probleme mit Russland/UdSSR und ist sicher nicht unbedingt eine Idealbesetzung als Russlandspezialist im EU-Parlament.
Als herausragenden Rhetoriker kann ich ihn jedenfalls nicht bezeichnen, dafür aber als absoluten Russlandbasher.
Ich habe selten eine solche Scheuklappenmentalität Russland gegenüber erlebt. Eigentlich nur mit Boris Reitschuster vom Focus zu vergleichen.

Zu Kaliningrad kann ich nur sagen, dort hat sich ausser Russland und den Kaliningrader keiner einzumischen.

Sonst können wir ja auch gleich noch Tallin in Reval und etliche andere Städte zurückbenennen. Warum nur sehen, was Deutschland nacxh dem 2. Weltkrieg verloren hat, dann viellleicht auch sehen, was nach dem ersten war, oder 1870/1871 oder dem heiligen römischen Reich deutscher Nation von 1236.

Ausser den Einwohnern dort und dem russischen Staat hat keiner auch nur das Recht dort an Veränderungen zu denken
Jochen
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von Jochen »

Wie gesagt: sollen die Russen ruhig machen. Habe kein Problem damit. Die Situation ist wie sie ist. Die Deutschen zahlten ihren Preis.Punkt. Aus. 70Jahre her.

Trotzallem wiegt die nur 70Jahre andauernde jüngere kommunistische (nicht russische) Geschichte nicht die Jahrhunderte andauende alte deutsche-russische Beziehungen/ Freundschaften) auf.

Für mich persönlich ist Königsberg Kaliningrad ohne wennundaber, aber auch wiederum Königsberg, genauso wie Pommern und Schlesien und wiederum Polen und Tschechien. Dazu habe ich zu viele Verwandte, um strikt in Himmelsrichtungen zu unterscheiden.

Klar, die Zeiten sind vorbei. Besser ist es. Ich persönlich finde es trotzdem bitter, wenn der Lehrer fragt: Wo lag Schlesien oder Ostpreussen und 30 Junggeborene zucken mit dem Schultern.
Zuletzt geändert von Jochen am 23 Sep 2011, 18:14, insgesamt 1-mal geändert.
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von domizil »

... ja, schön wäre es schon wenn man sich in der Geschichte auskennt, denn "nur wer die Geschichte kennt, kann die Zukunft gestalten ..." (ist nicht von mir, sondern von einem anderen klügeren Kopf ...)
Übrigens sollen manche der Jüngeren auch mit der "Berliner Mauer" nicht so richtig was anzufangen wissen.
Uwe Niemeier
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von harald63 »

Jochen hat geschrieben:Welches Recht hat irgend ein Werner Schulz über Russland zu urteilen?
Wo urteilt er? Und seit wann darf man nicht mehr über Dinge reden, die in einem anderen Land passieren und dazu Fragen stellen?
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von domizil »

... ja richtig, wir leben ja in demokratischen Gesellschaftsordnungen - wie immer man diesen Begriff auch mit Inhalt ausfüllen kann.
Aber manchmal kommt eine Frage auch einem Urteil gleich .... Und da Werner Schulze lt. WIKIPEDIA ein glänzender Rhetoriker ist kommt eben bei DIESEM und JENEM Gedanken auf ...
Aber wir sind ja im Forum und - ehrlich gesagt - wollte ich mit meiner aufgeworfenen Frage nicht über Herrn Schulz sprechen sondern nur über die Notwendigkeit oder die Sinnhaftigkeit der Umbenennung der Stadt ... also weiter im Text ...
Uwe Niemeier
Zuletzt geändert von domizil am 28 Sep 2011, 06:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Sibirier
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von Sibirier »

Also, wenn ich dies hier lese, ist für mich dieser Her Werner Schulze ein Politiker, der m. E. keine Diäten von mir oder von irgendeinem deutschen Steurzahler erhalten sollte...

Auch, wenn er EU-Politiker aus DE ist, Kaliningrad ist nicht EU!!!! Damit basta. Er sollte mal seine Hausaufgaben machen. Aber EU-Politiker kennen wir doch, als irgendein TV-Sender sie gefilmt hat, dass bei einer EU-Ratsitzung am Freitag nachmitag, diese Politiker zwar in den Sitzungssaal gegangen sind, aber nur um sich einzutragen (weil man damit Sitzungsgeld empfängt), aber sofort die Sitzung verläßt um Nachhause zu fliegen, aber man will ja die Kohle.....

Hat die EU-Regierung sofort reagiert. Aber sofort sind die Eintragungslisten für Journalisten und TV nicht mehr einsehbar....., aber ins Wochenende fliegen sie alle doch pünktlich....(vor Sitzungsende, aber mit Eintragung in die Sitzungsliste).....

Also, diesem glänzenden EU-Politiker-Rhetoriker sofort die Diäten streichen, wenn er sich nicht um SEINE politische Aufgaben kümmert....

Auch wenn Kaliningrag in Königsberg umbenannt wird, für mich hat das keine Veränderung. Deswegen werde ich Kaliningrad weder besuchen, noch als "Ursprungsregion" von mir "ersehnen".... Kaliningrad ist und bleibt für mich russisches Terrotorium, ob nun Kaliningrad, oder Kenigsberg....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Re: Umbenennung Kaliningrad in Königsberg

Beitrag von domizil »

Sibirier hat geschrieben:Deswegen werde ich Kaliningrad weder besuchen,


... warum nicht? Sie (die Stadt) ist vielleicht nicht die schönste, interessanteste - aber die westlichste. Und dann hat man es nicht mehr weit bis nach Hause - wenn das "nach Hause" im Westen liegt.
Uwe Niemeier
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