Seite 3 von 3
Re: Verhandlungen Gehaltskonditionen
Verfasst: 07 Dez 2011, 10:19
von Jochen
zimdriver hat geschrieben:
DBA heisst nur, dass in D keine Steuern zu zahlen sind, wenn die Voraussetzungen für die Voll- Besteuerung im Entsendungsland erfüllt sind. --> Ich bin kein Steuerberater und deshalb nicht haftbar für diese rein persönlichen Erfahrungen.
Ich habe nichts gegenteiliges geschrieben!
Re: Verhandlungen Gehaltskonditionen
Verfasst: 08 Dez 2011, 06:26
von Zejtnot
Nur noch kurz als Ergänzung, diese Infos fehlte bislang in den Antworten:
* Fällt man nicht in die Spezialisten-Regelung, braucht man eine reguläre Arbeitsgenehmigung. Erst Nachweis, dass sich kein Russe findet. Dann Antrag auf Genehmigung zur Einstellung eines Ausländers. Dann Antrag auf Arbeitsgenehmigung eines konkreten Ausländers. Dann Antrag auf eine Einladung. Dann Antrag auf das Visum. Hier und da gibt es noch Quoten, die meist überfüllt sind. Man braucht für das Procedere daher 6 Monate für die Papiere und im schlimmsten Fall ein zusätzliches Jahr Wartezeit auf die Quote.
* So oder so muss Dein künftiger Arbeitgeber, wenn Du nur 13 % zahlen willst, eine russische Firma gegründet haben, denn diese wird Dich einladen. Gibt es diese denn schon?
Re: Verhandlungen Gehaltskonditionen
Verfasst: 09 Dez 2011, 13:05
von manuchka
Ich hatte übrigens auch in einer Repräsentanz 13% (nach den 183 Tagen, wo ich mit 30% besteuert wurde).
Re: Verhandlungen Gehaltskonditionen
Verfasst: 09 Dez 2011, 13:33
von inorcist
Meine Aussage weiter vorne war auf Spezialistenvisa und nicht auf Steuern bezogen. Soweit ich weiss, können Rep Offices keine HQS Arbeitsbewilligungen beantragen. Normale Arbeitsbewilligungen aber schon.
Re: Verhandlungen Gehaltskonditionen
Verfasst: 09 Dez 2011, 14:50
von Zejtnot
Manuchka bezog sich auf meine Aussage, die war nicht ganz korrekt!
Re: Verhandlungen Gehaltskonditionen
Verfasst: 14 Dez 2011, 20:33
von vulvik
expat_beginner hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich habe direkt nach dem Studium (schließe gerade ab) eine tolle Stelle in Moskau angeboten bekommen. Das Gehalt ist gut, mehr als man in Dtld kriegen würde im Schnitt. Die ersten 10 Tage wird ein Hotel bezahlt. Allerdings bin ich zum Ende des Studiums pleite. UNd ich bräuchte ja eigentlich Geld für den Umzug, Tickets, Provision + Kaution für eine Wohnung etc.
Meine Frage:
Soll ich nach einem Zuschuss dafür fragen? Oder riskiere ich, den AG zu verärgern? AG ist eine mittelständische deutsche Firma. Bis ich das erste Gehalt bekäme müsste ja wieder einige Tausende vorstrecken. Was ist hier üblich? Ich will den Job in jedem Fall annehmen.
Ich würde gerne wissen um welchen Beruf es bei dir handelt? Ich bin nämlich auch in der Phase eine Stelle als Expat in Russland zu bekommen.