Seite 3 von 4

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 16 Sep 2012, 22:00
von Daten-Salat
***freu*** ***dahinschmelz***

Wenn jetzt bitte noch das Haupthaar zurückkäme, ... :D

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 16 Sep 2012, 23:44
von bella_b33
Daten-Salat hat geschrieben:***freu*** ***dahinschmelz***

Wenn jetzt bitte noch das Haupthaar zurückkäme, ... :D
Ich bekomm keine Glatze....ich werd nur höher als meine Haare :lol:

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 18 Sep 2012, 14:49
von Nikolaus
Wenn ich die Eindruecke und Erlebnisse bei so einer Fahrt hier so lese, dann fragen sich meine armen Hirnzellen immer wieder - wozu eigentlich mit dem Auto so von A nach B ohne irgendeinen Unterhaltungswert durch die Gegend duesen!? Ist das Sport? Oder Selbstauspeitschung? Oder ist da doch irgendetwas Rationales?
Ich bin die Strecke zu frueheren schlechteren Zeiten x-mal gefahren, allerdings "gemuetlicher". Habe auch ein etliche Kollegen, die es schon damals bei schmaleren Strassen sehr eilig hatten, in den Krankenhaeusern oder auch auf dem Friedhof besucht.
Wenn man es eilig hat und nichts von Land und Leuten sehen will, ist da nicht das Flugzeug heutzutage billiger (und schneller)?

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 18 Sep 2012, 15:15
von bella_b33
Nikolaus hat geschrieben:wozu eigentlich mit dem Auto so von A nach B ohne irgendeinen Unterhaltungswert durch die Gegend duesen!? Ist das Sport? Oder Selbstauspeitschung? Oder ist da doch irgendetwas Rationales?
Du fährst nicht gern Auto, richtig? Ich habs einmal gemacht und fand es nicht verkehrt. Meine Frau will auf jeden Fall nochmal mit dem Auto nach DE fahren und drängt mich regelmäßig dazu ;). Von Moskau aus wäre das auch keine Frage(2 Tage Reisezeit, super!) Von uns aus, mit 3 Tagen pro Strecke, das zieht sich doch schon ganz schön. Es ist doch aber toll, gemütlich in seinem Auto sitzend durch die Welt zu reisen. Reisekosten sind überschaubar(für die Sparfüchse unter Euch: nicht billiger als für 99€ Berlin-Moskau-Berlin, aber ich hab auch ein paar Zusatzstrecken und nen Flug für 99€ bekomm ich aus Zeitmangel auch nie). Man hält an wo man will, schläft wo man will, fährt weiter wenn man will......ich könnte ewig so weitermachen :).

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 18 Sep 2012, 15:35
von m1009
Nikolaus hat geschrieben: dann fragen sich meine armen Hirnzellen immer wieder - wozu eigentlich mit dem Auto so von A nach B ohne irgendeinen Unterhaltungswert durch die Gegend duesen!? Ist das Sport? Oder Selbstauspeitschung? Oder ist da doch irgendetwas Rationales?
Der Fragesteller wird's sicher nicht verstehen ;) ..... Der Weg ist das Ziel....
Ich bin die Strecke zu frueheren schlechteren Zeiten x-mal gefahren, allerdings "gemuetlicher".


Glaub ich nicht.... Bin 89-91 mit B1000 und 2103 gefahren... NEIN... es war weder bequemer noch gemuetlicher.... :lol:
Wenn man es eilig hat und nichts von Land und Leuten sehen will, ist da nicht das Flugzeug heutzutage billiger (und schneller)
Wenn es darum geht, mit Einzelkind ueber das Wochenende den Expat Papa in Moskau zu besuchen, dann sicherlich Ja.... Sonst, Nein...

OT: Ist Euch eigentlich schon aufgefallen, das man inzwischen ab und an Chinesen, mit SUV, Richtung Europa fahren sieht....??

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 18 Sep 2012, 15:54
von manuchka
Ich würde die Strecke auch ungern mit dem Auto fahren - gerade wegen des kleinen Einzelkindes, das da stundenlang angeschnallt sitzend im Auto hocken muss und an der Fahrerei insgesamt nicht so viel Spaß hat. Das tut mir schon immer leid, wenn wir 5,5-6,5 Stunden von Wien nach DD oder A düsen, obwohl ich sehr gerne (selbst) fahre. Klar, man kann immer mal anhalten und Pausen machen, aber dann bin ich die Strecke von / nach Moskau doch lieber in 2,5 Stunden geflogen als in 25 Stunden gefahren, denn ich verbringe die Zeit lieber am Ziel als auf einem Rastplatz irgendwo in der Pampa. Aber das kann ja jeder machen, wie er mag.

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 18 Sep 2012, 15:55
von Nikolaus
Noe, sorry, Bella_b33, das hast Du in den falschen Hals bekommen: Ich fahre eigentlich auch ganz gerne mit dem Auto, aber Kilometer schrubbe ich eigentlich nur, wenn ich einfach schnell von A nach B MUSS, und das auf bequemere Weise nicht kann. Von Moskau nach D in zwei Tagen, was willst Du denn Dir da unterwegs ansehen, sorry!? Und wo ist da "schlafen, wann man will ... anhalten, wann man will"? Wenn ich solche Berichte so lese, sind da nicht eher "Zwaenge"!? Zur richtigen Zeit an der Grenze sein; Anhalten, wenn man nachts etwas von einem Motel erkennen kann oder tanken muss oder was kaputt gegangen ist, ... Wahrscheinlich verstehe ich da etwas nicht so recht ...
Vielleicht ist das mehr so eine Rennfahrer-Psychologie "Das Fahren selbst ist das Vergnuegen, umso mehr, wenn man schnellstmoeglich am Ziel ist. Egal, ob Runden drehen oder auf der Rallye Moskau-D?! Also eher Sport!?
Nein, nein, ich will auch niemandem den Spass hieran verderben, sorry, liegt mir voellig fern. So ein Sport ist ja auch nicht schlecht ...
Ich bin nur auf die Frage gekommen, weil einige meiner russischen Kollegen heute beim Mittagessen von ihren Autoreisen nach Europa erzaehlt haben: Die sind eher auf dem Weg nach D durch die Transitlaender "gebummelt", um mal wieder aktuelle Eindruecke zu bekommen, teils mit Kurzaufenthalten ... Na und in Westeuropa waren die dann Wochen unterwegs ...

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 18 Sep 2012, 16:06
von Nikolaus
m1009 hat geschrieben:
Nikolaus hat geschrieben: Ich bin die Strecke zu frueheren schlechteren Zeiten x-mal gefahren, allerdings "gemuetlicher".

Glaub ich nicht.... Bin 89-91 mit B1000 und 2103 gefahren... NEIN... es war weder bequemer noch gemuetlicher.... :lol:
Nun vielleicht musstest Du fahren und ich bin mehr zum eigenen Vergnuegen gefahren. Deshalb hinderten mich auch ungemuetliche Strassen, schlechtere Hotels, versockte Tankstellen, ... nicht daran, eine gemuetliche Reise zu haben ... Ich hatte es ja eigentlich nie eilig ... :)

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 18 Sep 2012, 16:26
von zimdriver
Wochen kann/ will ich nicht unterwegs sein. In diesem konkreten Fall ging es einfach darum, einen kleinen Umzug, der weit über dem Transportraum für Fluggepäck lagen, Fahrrad, snowboard, Kleidung für ein Schuljahr, usw., nach Deutschland zu bringen und, nebenher, ohne Mietwagen dann auch noch knappe 2 Wochen da zu verbringen. Das Fahren mit einem richtigen Auto ist dann auch kein Stress mehr, wenn ich die subjektiven Eindrücke von 400 km mit einem 2105 mit 1000 km mit einem modernen heutigen Auto vergleiche.

Ich fliege mehr als reichlich. Da ist es ganz gut, die Entfernung zwischen Moskau und Deutschland selbst zu erfahren, wenn alles irgendwie passt. Einfach zum Verständnis der Welten halte ich die Nutzung eines anderen Tramsportmittels als des Flugzeugs gelegentlich für die bessere Wahl. Ob Bahn oder Auto- das darf jeder für sich entscheiden.

Re: Frankfurt/O.- Brest- Moskau 10./11.09.2012

Verfasst: 18 Sep 2012, 22:10
von Axel Henrich
Nikolaus hat geschrieben:Von Moskau nach D in zwei Tagen, was willst Du denn Dir da unterwegs ansehen, sorry!? Und wo ist da "schlafen, wann man will ... anhalten, wann man will"? Wenn ich solche Berichte so lese, sind da nicht eher "Zwaenge"!? Zur richtigen Zeit an der Grenze sein; Anhalten, wenn man nachts etwas von einem Motel erkennen kann oder tanken muss oder was kaputt gegangen ist, ... Wahrscheinlich verstehe ich da etwas nicht so recht ...
Moeglich ... ;) Auch ich bin die Strecke sehr gern gefahren, meistens allein und was man da alles erlebt hat ... (einiges habe ich ja immer mal schon geschrieben), doch, das hat Spass gemacht. In den spaeten 80ern noch mit 2106, dann mit Passat, zu der Zeit war das noch was besonderes, da war man kein Expat, sondern Exot ... ;) Ich wollte und habe jede Strecke, jeden Grenzuebergang erfahren, die/der aus D nach Rasskasowo fuehrt, von Helsinki bis Ungarn, wirklich alles und habe so IHMO wirklich Land und Leute kennen gelernt, manche Fahrten haben bis zu einer Woche gedauert.
Zu der Zeit, wo gerade die Grenzen zur Ukraine "erfunden" wurden - einfach mal einen Blechcontainer mit Schlagbaum auf die Strasse gekippt, man konnte ueberall beobachten, wie auf den Strassenschildern der russ. Buchstabe "O", mit dem ukr. "I" ueberklebt wurde - пр. Мост --> Мист - haт meine Frau Ihr erstes deutsches Lied gelernt - von Reinhardt Lakomy, Heute bin ich allein, ja auch das muss ab und zu mal sein ... und mein altes Fahrrad bau ich auf dem Korridor, ich glaub du fielst glatt um, kaemst du dazu, gerad zur Tuer herein ... ;) :
[youtube]UBg5iiA82y8[/youtube]
an den Spass werden wir uns ewig erinnern. Mein erstes russ. Lied hatte ich da schon drauf:
"виновата ли я" von Kадышева:
[youtube]nRWSHk6P7Nc[/youtube]


Doch, das hat schon Spass gemacht ..., auch wenn da scheinbar wirklich nix rationales erkennbar ist. ;)
Nikolaus hat geschrieben:Ich bin die Strecke zu frueheren schlechteren Zeiten x-mal gefahren, allerdings "gemuetlicher". Habe auch ein etliche Kollegen, die es schon damals bei schmaleren Strassen sehr eilig hatten, in den Krankenhaeusern oder auch auf dem Friedhof besucht.
Ja, auch diese Erlebnisse habe ich in der Zeit nicht nur einmal machen "duerfen" und nicht nur mehrmals das Krankenhaus in Rjaschsk, sondern auch 2 Mal, wo ich 2 Russen immer mal 50 Gramm nachgeschenkt habe, waehrend die einen deutschen Kollegen im Blechkasten eingeloetet haben ... :?

-ah-