Zejtnot hat geschrieben:Danach wurde die Abschaltung zunächst nicht ausgeführt, trotz Androhung.
Naja man wuerde sich, solange das eigene System noch nicht genau genug ist, halt vor allem ins eigene Fleisch schneiden ... Ist ja mit den Fluegen zur ISS genau so. Wenn die Europaeer/Amis ein eigenes funktionierendes Transportmittel haetten, wuerden die Sanktionen auch in dem Bereich umfassender ausfallen.
Im cm-Bereich hat man mit GPS eine gut funktionierende Infrastruktur. Wir Normal - Verbraucher waeren von der Abschaltung eh nicht (sofort/direkt) betroffen, wie auch in dem von dir verlinkten Artikel wieder steht:
Эксперты уже неоднократно говорили, что отключение не скажется на работе таких устройств, как смартфоны и навигаторы.
Zejtnot hat geschrieben:In der Praxis würde man die Ungenauigkeiten nicht so sehr spüren - mein GPS im Telefon war am Morgen jedenfalls genau und schnell wie immer.
Klar, wenn am 30.5. erst gerade das Update (Ephemeridendaten) lief, wuerde man theoretisch die naechsten 180 Tage keine Abweichungen "spueren". Bei den Bodenstationen mit ihrem definierten(!) Standort auf der Erdoberflaeche, geht es ja um die Kontrolle der Satellitenuhren, Bahnparameter und Signallaufzeiten. Wenn es hier Abweichungen gibt, welche mehrmals am Tag abgeglichen werden, werden die Korrekturdaten an Kontrollsatelliten weiter gegeben, die sich dann mit den GPS-Sats neu abstimmen.
Fuer unsere Handys/Navis reicht die uebliche Genauigkeit von 10m-15m. Klar, ohne die Korrektur durch die Bodenstationen koennen sich die Fehler "schnell" summieren. Gab mal ne Schaetzung, da wurden Stoerungen in der Ionosphaere mit +-5m angegeben, Satbahn, Sat-Uhr und Rechnungsfehler jeweils ca. +-2m.
Naja und wer es genauer braucht, fuer den gibt es DGPS mit ca. 4 m, bzw.WAAS/EGNOS mit ca.2 m Genauigkeit.
-ah-