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Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 01 Jun 2014, 08:24
von andersdenker
klaupe hat geschrieben:Mit Sicherheit nicht auf Norwegen....
Ich hatte vielleicht die Frage falsch formuliert. Es ging mir darum, auf
was sich das bezog, nicht auf was sich das
nicht bezog.
Darum noch einmal die Nachfrage, auf
was sich das denn nun bezog.
Ausserdem hatte ich ja nun erklärt, an welcher Uni ich was bei wem studiert habe. Dann könnten Sie doch nun Ihr Geheimnis lüften, an welcher Uni und bei wem Sie Volkswirtschaft studiert haben.
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 01 Jun 2014, 09:24
von klaupe
andersdenker hat geschrieben:an welcher Uni und bei wem Sie Volkswirtschaft studiert haben.
Uninterssant für Geistesakrobaten!
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 01 Jun 2014, 11:19
von andersdenker
klaupe hat geschrieben:Berlin (FU) und Heilbronn (FHH, ergänzendes Fachstudium)
Nicht schlecht, ein NC-Fach an der FU. Gratulation.
Frage mich nur, was man dann an der FH Heilbronn als ergänzendes Fachstudium macht
Wäre ja so, als wenn einer mit Kapitänspatent einen Motorbootführerschein zusätzlich machen würde.
Na egal.
Bei wem Sie an der FU Volkswirtschaft gehört haben wollen Sie nicht verraten? Ich habe es bei mir "verraten"
Und da steht noch die Frage aus,
klaupe hat geschrieben:Na, dann ist ja die Eurasische Union bestens aufgestellt.
Auf
was sich das denn nun bezog.
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 01 Jun 2014, 11:38
von klaupe
andersdenker hat geschrieben:Wäre ja so, als wenn einer mit Kapitänspatent einen Motorbootführerschein zusätzlich machen würde.
Wenn Sie das so sehen, dann wird es wohl so sein.
Bei wem Sie an der FU Volkswirtschaft gehört haben wollen Sie nicht verraten? Ich habe es bei mir "verraten"
Soll ich nun den Vorlesungsplan mehrer Jahre hier abschreiben? Nee, passt absolut nicht ins
Russland-Forum. In Moskau habe ich nie studiert.
Ich habe auch kein Interesse, mich hier irgendwie zu bewerben.
klaupe hat geschrieben:Na, dann ist ja die Eurasische Union bestens aufgestellt.
Auf
was sich das denn nun bezog.
Auf ihre klugen Elaborate. Glauben Sie es und finden Sie Gläubige. Ich bin hier nicht als Dozent angestellt (Gehaltsangebot zu schwach)
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 01 Jun 2014, 11:57
von andersdenker
klaupe hat geschrieben:Soll ich nun den Vorlesungsplan mehrer Jahre hier abschreiben?
Wäre nicht nötig, es gibt immer einen Professor wo man die Prüfung abgelegt hat und der einen am meisten geprägt hat.
Oder haben Sie gar keine Diplom- oder Doktorarbeit geschrieben?
klaupe hat geschrieben:Na, dann ist ja die Eurasische Union bestens aufgestellt.
Auf
was sich das denn nun bezog.
klaupe hat geschrieben:Auf ihre klugen Elaborate. Glauben Sie es und finden Sie Gläubige. Ich bin hier nicht als Dozent angestellt (Gehaltsangebot zu schwach)
Könnten Sie das mal genauer definieren?
Welche "Elaborate" Sie als falsch ansehen?
Ich dachte, es geht Ihnen hier um eine sachliche Auseinandersetzung. Oder geht es Ihnen, wie andere bereits meinen nur ums pöbeln wenn Sie keine Argumente mehr haben?
Ich versuche mit Ihnen eine sachliche Diskussion und Sie machen mich gleich von der Seite an. Merkwürdiger Stil.
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 01 Jun 2014, 20:39
von andersdenker
klaupe hat geschrieben:Berlin (FU) und Heilbronn (FHH, ergänzendes Fachstudium)
Sich mit fremden federn schmücken scheint auch Ihre Spazialität zu sein.
Sie haben überhaupt nicht Volkswirtschaft an der FU studiert.
Schämen Sie sich Ihres Touristik-Fachwirts, ist doch auch was. Warum dann gleich so dicke auftragen?
Andere niedermachen, aber selber keine Messer in der Schublade.
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 02 Jun 2014, 11:53
von klaupe
Dietrich hat geschrieben:GIN hat geschrieben:Modernisierung kommt nicht von der Regierung sondern von sich selber.
Aber Modernisierung kann auch nicht "gegen" die Regierung und vor allem nicht gegen die Büro- und Kleptokratie.
Was wäre denn "Modernisierung"?
OK, die Kleptokratie sollte lieber nicht modernisiert werden. Auch Koruption via Credit-Cart oder gar per Touchpoint löst das Problem nicht. Da muss einfach der eiserne Besen her. Doch wer will den schwingen? Vielleicht kann das nur durch eine Revolution gelöst werden, doch die kann grauenhaft werden.
Bürokratie ist in Deutschland auch zu Hause, inzwischen wurde EU-Europa infiziert und treibt es auf die Spitze. Modernisiert wurde zwar, aber nur die Verfahren haben sich geändert, nicht etwa der Umfang. Der Witz dabei, trotz zunehmend verbreiterter "papierloser" Bearbeitung per EDV steigt der Papierverbrauch weiterhin enorm und die produzierten Akten werden immer dicker und unübersichtlicher. So gesehen wiehert der Amtsschimmel immer lauter.
Nur die Büros sind moderner geworden und die Beamten bedeutend freundlicher, als früher.
Ob in Russland genau so viel Papier verschwendet wird, kann ich nicht beurteilen. Aber ich habe die maßlose Unfreundlichkeit in Erinnerung und es wird mir immer wieder durch Beobachtungen von Bekannten bestätigt, dass da kein echter Wandel in Sicht ist. Jeder, der eine Uniform trägt oder in einer Amtsstube bzw. hinter einem Schalter sitzt, scheint sich als grimmiger Herrscher zu fühlen, vor dem man respektvoll zu zittern hat. Ich glaube, nicht mal ein diskret überreichtes Kuvert kann ein Lächeln auf die finstere Mine zaubern, allenfalls dafür sorgen, dass man den Anblick nicht so lange ertragen muss.
Könnte man hier nicht mit der Modernisierung beginnen?
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 02 Jun 2014, 12:44
von Zejtnot
Also wenn ich das Service-Büro des FMS in Novosibirsk anschaue, dann ist dort ein Wandel unübersehbar. Man kann schon 8:30 drinnen auf Sofas warten, auch wenn es erst 9:00 los geht. Es gibt einen Automaten mit elektronischen Tickets. Als man mich dort falsch beraten hat (die Dame vom Amt hat trotz meiner Hinweise den falschen Knopf gedrückt und prompt wurde ich zurückgeschickt), hat man sich mehrfach entschuldigt und wirklich ganz freundlich behandelt.
Natürlich ist es nicht immer so und vor allem noch längst nicht überall so. Aber es ist durchaus ein Wille da, etwas zu ändern.
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 02 Jun 2014, 13:06
von klaupe
Zejtnot hat geschrieben:Also wenn ich das Service-Büro des FMS in Novosibirsk anschaue, dann ist dort ein Wandel unübersehbar. Man kann schon 8:30 drinnen auf Sofas warten, auch wenn es erst 9:00 los geht. Es gibt einen Automaten mit elektronischen Tickets. Als man mich dort falsch beraten hat (die Dame vom Amt hat trotz meiner Hinweise den falschen Knopf gedrückt und prompt wurde ich zurückgeschickt), hat man sich mehrfach entschuldigt und wirklich ganz freundlich behandelt.
Natürlich ist es nicht immer so und vor allem noch längst nicht überall so. Aber es ist durchaus ein Wille da, etwas zu ändern.
Das finde ich super und ich höre es zum ersten Mal. Na bitte, dann wird es vielleicht bald was mit der "Modernisierung". Ich denke schon, dass Russland sehr wandlungsfähig ist und nicht nur an "alten Traditionen" eisern festhält.
Gerade via 1. Mai hatte ich russischen Besuch hier, die noch sehr erstaunt waren, wie freundlich hier überall umgegangen wird (sie kannte ja die Zeiten davor nicht) und die bitter beklagten, dass sowas bei ihnen zu Hause undenkbar ist -- noch, aber es klang wenig hoffnungsvoll.
Es wäre ja nun interessant zu erfahren, ob das ein Trend ist, möglicherweise "von oben" initiiert.
Oder hinterlässt das Erlebte bei Auslandsreisen seine Spuren? Gibt es vielleicht ein gutes, nachahmenswertes Beispiel durch niedergelassene ausländische Firmen?
Re: Jetzt geht es der EU an den Kragen
Verfasst: 02 Jun 2014, 14:03
von kamensky
Es gibt einen Automaten mit elektronischen Tickets.
Ist auch bei uns im Ural absolut trendy, wie seit dem 26. Mai auch die ersten elektronischen Parkuhren Freundlichkeit der Beamtinnen / Beamten ist unterschiedlich. Die einen bringen tatsächlich ein Sorry über die Lippen, auch schon einen Jeton für einen Kaffee aus dem Automaten erhalten, während andere das pure Gegenteil sind.