Das Gorbatschowsche Dilemma

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Berlino10
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von Berlino10 »

Gunnar, auf deinen Shitstorm wirst du verzichten müssen, ich zumindest werde das nicht berühren, was du hier oben abgesondert hast.
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Haya
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von Haya »

Moin Moin,
Jenenser hat geschrieben:Gorbatschow ging, als er noch in Amt und Würden war, scheinbar mit großer Naivität in wichtige Verhandlungen mit dem Westen. Bestehende Erwartungen und Hoffnungen seiner eigenen Landsleute hat er durch leichtfertig gemachte Zusagen verspielt. Deshalb ist er in Russland und auch in der Ukraine vor allem bei der älteren Generation verhasst.
Da wurde einfach nur den falschen Leuten Vertrauen geschenkt.
Gorbatschov wurden Zusicherungen (keine Osterweiterung der NATO) gemacht und auch gebrochen.
Das Ziel zur Wiedervereinigung Deutschlands wurde erreicht. Die Mauer fiel Dank Gorbatschov und nach 25 Jahren vergessen wir all das und rotzen den Russen nun ins Gesicht, wenn wir Staaten begrüßen, die lieber eine erneute Mauer aufbauen würden.

Danke, lieber Gorbatschov für die Wiedervereinigung und mögest Du zumindest die heuchlerische BRD für ihre Doppelmoral entschuldigen!
Leo Myschkin hat geschrieben: Sie, Gunnar, erinnern mich ein wenig an die Schwulen...
Mich auch!

Gruß
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von kamensky »

Betreffend Osterweiterung der NATO

Weshalb wollten dann so viele Staaten zum Bündnis beitreten? Der Herr Zar in und zu Moskau plädiert doch permanent man MÜSSE den Volkswillen respektieren, wenn er von der Krim spricht. Volkswille ist und bleibt doch Volkswille, oder haben bspw. Polen, Balten, Czechen usw. nicht das gleiche Recht auf ihren Volkswillen, oder wird jener gemäss und durch Putin einfach anderst gewertet?
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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Haya
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von Haya »

Moin Moin,
kamensky hat geschrieben:Betreffend Osterweiterung der NATO

Weshalb wollten dann so viele Staaten zum Bündnis beitreten? Der Herr Zar in und zu Moskau plädiert doch permanent man MÜSSE den Volkswillen respektieren, wenn er von der Krim spricht. Volkswille ist und bleibt doch Volkswille, oder haben bspw. Polen, Balten, Czechen usw. nicht das gleiche Recht auf ihren Volkswillen, oder wird jener gemäss und durch Putin einfach anderst gewertet?
Gab es bei der Ost-Erweiterung auch eine Art Referendum (wenn DU schon den Vergleich heranführst)?
Beitritt in die NATO: Kreuzen Sie an! [ ] JA, [ ] Nein

Gruß
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von kamensky »

Haya hat geschrieben:Moin Moin,
kamensky hat geschrieben:Betreffend Osterweiterung der NATO

Weshalb wollten dann so viele Staaten zum Bündnis beitreten? Der Herr Zar in und zu Moskau plädiert doch permanent man MÜSSE den Volkswillen respektieren, wenn er von der Krim spricht. Volkswille ist und bleibt doch Volkswille, oder haben bspw. Polen, Balten, Czechen usw. nicht das gleiche Recht auf ihren Volkswillen, oder wird jener gemäss und durch Putin einfach anderst gewertet?
Gab es bei der Ost-Erweiterung auch eine Art Referendum (wenn DU schon den Vergleich heranführst)?
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Haya
Wie schon einmal erwähnt und zu deiner Erinnerung:

Du personifiziert die Angelegenheit einfach auf der Gegenseite (Gegenfragen), um sich die eigene Argumentationslücke auf der persönlichen Ebene zum Scheine zu füllen.

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Haya
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von Haya »

kamensky hat geschrieben:Wie schon einmal erwähnt und zu deiner Erinnerung:

Du personifiziert die Angelegenheit einfach auf der Gegenseite (Gegenfragen), um sich die eigene Argumentationslücke auf der persönlichen Ebene zum Scheine zu füllen.
Nein, Ich versuche nur Deinem wirren Gedankengang zu folgen. Wenn Du schon Äpfel mit Birnen vergleichst, dann will Ich wissen, ob es auch mit den selben Maßstäben gemessen wurde.

Nur ein Tipp: Wenn Du schon einen Terminus benutzt, der Dir offensichtlich unbekannt ist, dann setze Dich zumindest mit dessen Definition auseinander und prüfe dann auch, ob es auf den User passt, sonst verstoßt Du ggf. gegen die Forenregeln.

Gruß
Haya
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von Gunnar »

Haya hat geschrieben: Gorbatschov wurden Zusicherungen (keine Osterweiterung der NATO) gemacht und auch gebrochen.
Falsch. Gorbi bestätigte jetzt exakt das was auch Hans-Dietrich-Genscher so schon mehrfach beschrieben hat.
Wurde in den Zwei-plus-Vier-Gesprächen die Osterweiterung der Nato ausgeschlossen? Nein, sagt nun der ehemalige sowjetische Staatschef Gorbatschow. Dies sei ein Mythos.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... orbatschow

[...] die heuchlerische BRD [...]
Dieser alte Politbüro-Jargon, herrlich, wie früher.
Leo Myschkin hat geschrieben: Sie, Gunnar, erinnern mich ein wenig an die Schwulen...
Mich auch!
Aus dem Mund eines Russentrolls soll das vermutlich als Beleidigung gemein sein :lol: Da Haya sich den Schuh auch gleich noch anzieht erübrigt sich eigentlich alles weitere.
Panne Panne
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von Berlino10 »

Gunnar, Du kannst die Lügen noch und noch wiederholen,

sie werden nicht richtiger, die ZEIT hat sich da wieder eine mehrfach bewiesene und mehr als peinliche Falschberichterstattung geleistet

und du verhälst dich so dämlich oder gierig ... darauf hereinzufallen ...

auch Dir sollte mittlerweile klar sein, dass die deutsche System-Presse keine verlässliche Quelle mehr ist.

>>> Ich zitiere einfach mal aus dem SZ-Artikel zum Besuch von Gorbatschow und seinen Aussagen:
Bei den Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin hat der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow schwere Vorwürfe gegen den Westen erhoben, vor allem im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt.
[...]
Bereits in den neunziger Jahren habe der Westen begonnen, im Verhältnis zu Russland das Vertrauen zu untergraben, das die friedliche Revolution in Deutschland und in Osteuropa möglich gemacht habe. Gorbatschow nennt Beispiele, an denen sich die Geringschätzung Russlands durch den Westen ablesen lasse: Die Jugoslawienkriege und der Weg zur Nato-Erweiterung, außerdem Irak, Libyen, Syrien.
SZ 8. November 2014 16:47: Jahrestag des Mauerfalls: Gorbatschow klagt an
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von Berlino10 »

kamensky hat geschrieben: Weshalb wollten dann so viele Staaten zum Bündnis beitreten? Der Herr Zar in und zu Moskau plädiert doch permanent man MÜSSE den Volkswillen respektieren, ...
Wer sagt dir denn, dass das immer Volkswillen in diesen Ländern war? Oder dass dies dauerhaft so ist ...?
Die USA haben genug Farben-Revolutionen illegal, völkerrechtswidrig unterstützt und Verbrecher wie Saakaschwili und sein halbes Kabinett gezüchtet und über "Putsche" an die Macht gebracht ...
man unterstütze die Opposition illegal mit Milliarden, kauft, korrumpiert die Oligarchen, Politik, Medien ... und auch die Terroristen zum Umsturz,
das ist bewiesene und mehrfach praktizierte "US-Demokratie" ... und direkte Volksbefragungen hat es in der Tat nie gegeben.

Natürlich ist die Westorientierung bei Polen, dem Baltikum ... eindeutig so ... aber es gibt kein demokratisches Recht auf eine Mitgliedschaft in einem Militärbündnis.
Und temporäre Mehrheiten rechtfertigen keine Spaltung des Landes durch einseitige Ausrichtung, die die andere Hälfte des Landes nicht wünscht.

Und natürlich tut die Systempresse alles, den Volkswillen in der Ukraine zu verfälschen ... sie tun so, als sei der Widerstand Ost nur durch Moskau entstanden,
und ignorieren und lügen über die tatsächlichen Wahrheiten.

Es ist sicher richtig, dass es keine freien und fairen Wahlen in den von Separatisten besetzten Gebieten gab, auch einige pro-russische Gruppierungen wurden nicht zugelassen.

Dennoch müsste eine sachliche Presse feststellen, dass erstens die übergrosse Mehrheit des Volkes sich dort gegen Kiew und - warum auch immer - für die Separatisten-Führer ausgesprochen haben.
Das hätten sie ja nicht müssen und einfach zu Hause bleiben können. Für Kiew hätte man durch Wahl-Enthaltung stimmen können. Das haben aber maximal 1/3 Nichtwähler gemacht.

Und zweitens haben die off. Wahlen auch in den von Kiew besetzten Ost-Gebieten keine pro-westliche Mehrheit ergeben.
Im Gegenteil verweigerten sich dort die Mehrheit, 2/3 diesen Kiew-Wahlen (nur 30-45% Wahlbeteiligung), und gewonnen hat dort die Opposition -
und das trotz Verfolgung, Verboten und Behinderungen, die selbst die Böll-Stiftung konstatieren musste.

Es ist deshalb mehr als unsachlich, schlicht propagandistisch und völlig undemokratisch, wenn man den Widerstand im Osten als rein Moskau gesteuert herabwürdigt,
und den Volkswillen Ost ignoriert.
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Re: Das Gorbatschowsche Dilemma

Beitrag von Dietrich »

Berlino10 hat geschrieben:Dennoch müsste eine sachliche Presse feststellen, dass erstens die übergrosse Mehrheit des Volkes sich dort gegen Kiew und - warum auch immer - für die Separatisten-Führer ausgesprochen haben. Das hätten sie ja nicht müssen und einfach zu Hause bleiben können. Für Kiew hätte man durch Wahl-Enthaltung stimmen können. Das haben aber maximal 1/3 Nichtwähler gemacht.
Du wärst also zuhause geblieben und hättest den Leuten mit den Waffen und den Panzern dadurch gezeigt, dass du gegen sie bist? Du hättest dir diese "Sozialkarte" und die Lebensmittel nicht am Wahlbüro abgeholt, weil du ja sicher gewesen wärst, dass sie diese den Nichtwählern nach der Wahl dann bestimmt direkt nach Hause bringen.

Also waren auch in der DDR 9x% der Leute für die SED. Denn sie hätten ja zuhause bleiben können, wenn sie schon keine Möglichkeit hatten, eine echte Opposition zu wählen. Richtig?
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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