Re: Das Gorbatschowsche Dilemma
Verfasst: 12 Nov 2014, 21:56
Gunnar, auf deinen Shitstorm wirst du verzichten müssen, ich zumindest werde das nicht berühren, was du hier oben abgesondert hast.
Russland-Forum des ehemaligen Portals aktuell.ru
https://www.russland-aktuell.net/
Da wurde einfach nur den falschen Leuten Vertrauen geschenkt.Jenenser hat geschrieben:Gorbatschow ging, als er noch in Amt und Würden war, scheinbar mit großer Naivität in wichtige Verhandlungen mit dem Westen. Bestehende Erwartungen und Hoffnungen seiner eigenen Landsleute hat er durch leichtfertig gemachte Zusagen verspielt. Deshalb ist er in Russland und auch in der Ukraine vor allem bei der älteren Generation verhasst.
Mich auch!Leo Myschkin hat geschrieben: Sie, Gunnar, erinnern mich ein wenig an die Schwulen...
Gab es bei der Ost-Erweiterung auch eine Art Referendum (wenn DU schon den Vergleich heranführst)?kamensky hat geschrieben:Betreffend Osterweiterung der NATO
Weshalb wollten dann so viele Staaten zum Bündnis beitreten? Der Herr Zar in und zu Moskau plädiert doch permanent man MÜSSE den Volkswillen respektieren, wenn er von der Krim spricht. Volkswille ist und bleibt doch Volkswille, oder haben bspw. Polen, Balten, Czechen usw. nicht das gleiche Recht auf ihren Volkswillen, oder wird jener gemäss und durch Putin einfach anderst gewertet?
Wie schon einmal erwähnt und zu deiner Erinnerung:Haya hat geschrieben:Moin Moin,
Gab es bei der Ost-Erweiterung auch eine Art Referendum (wenn DU schon den Vergleich heranführst)?kamensky hat geschrieben:Betreffend Osterweiterung der NATO
Weshalb wollten dann so viele Staaten zum Bündnis beitreten? Der Herr Zar in und zu Moskau plädiert doch permanent man MÜSSE den Volkswillen respektieren, wenn er von der Krim spricht. Volkswille ist und bleibt doch Volkswille, oder haben bspw. Polen, Balten, Czechen usw. nicht das gleiche Recht auf ihren Volkswillen, oder wird jener gemäss und durch Putin einfach anderst gewertet?
Beitritt in die NATO: Kreuzen Sie an! [ ] JA, [ ] Nein
Gruß
Haya
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Nein, Ich versuche nur Deinem wirren Gedankengang zu folgen. Wenn Du schon Äpfel mit Birnen vergleichst, dann will Ich wissen, ob es auch mit den selben Maßstäben gemessen wurde.kamensky hat geschrieben:Wie schon einmal erwähnt und zu deiner Erinnerung:
Du personifiziert die Angelegenheit einfach auf der Gegenseite (Gegenfragen), um sich die eigene Argumentationslücke auf der persönlichen Ebene zum Scheine zu füllen.
Falsch. Gorbi bestätigte jetzt exakt das was auch Hans-Dietrich-Genscher so schon mehrfach beschrieben hat.Haya hat geschrieben: Gorbatschov wurden Zusicherungen (keine Osterweiterung der NATO) gemacht und auch gebrochen.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... orbatschowWurde in den Zwei-plus-Vier-Gesprächen die Osterweiterung der Nato ausgeschlossen? Nein, sagt nun der ehemalige sowjetische Staatschef Gorbatschow. Dies sei ein Mythos.
Dieser alte Politbüro-Jargon, herrlich, wie früher.[...] die heuchlerische BRD [...]
Aus dem Mund eines Russentrolls soll das vermutlich als Beleidigung gemein seinMich auch!Leo Myschkin hat geschrieben: Sie, Gunnar, erinnern mich ein wenig an die Schwulen...
SZ 8. November 2014 16:47: Jahrestag des Mauerfalls: Gorbatschow klagt anBei den Feiern zum 25. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin hat der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow schwere Vorwürfe gegen den Westen erhoben, vor allem im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt.
[...]
Bereits in den neunziger Jahren habe der Westen begonnen, im Verhältnis zu Russland das Vertrauen zu untergraben, das die friedliche Revolution in Deutschland und in Osteuropa möglich gemacht habe. Gorbatschow nennt Beispiele, an denen sich die Geringschätzung Russlands durch den Westen ablesen lasse: Die Jugoslawienkriege und der Weg zur Nato-Erweiterung, außerdem Irak, Libyen, Syrien.
Wer sagt dir denn, dass das immer Volkswillen in diesen Ländern war? Oder dass dies dauerhaft so ist ...?kamensky hat geschrieben: Weshalb wollten dann so viele Staaten zum Bündnis beitreten? Der Herr Zar in und zu Moskau plädiert doch permanent man MÜSSE den Volkswillen respektieren, ...
Du wärst also zuhause geblieben und hättest den Leuten mit den Waffen und den Panzern dadurch gezeigt, dass du gegen sie bist? Du hättest dir diese "Sozialkarte" und die Lebensmittel nicht am Wahlbüro abgeholt, weil du ja sicher gewesen wärst, dass sie diese den Nichtwählern nach der Wahl dann bestimmt direkt nach Hause bringen.Berlino10 hat geschrieben:Dennoch müsste eine sachliche Presse feststellen, dass erstens die übergrosse Mehrheit des Volkes sich dort gegen Kiew und - warum auch immer - für die Separatisten-Führer ausgesprochen haben. Das hätten sie ja nicht müssen und einfach zu Hause bleiben können. Für Kiew hätte man durch Wahl-Enthaltung stimmen können. Das haben aber maximal 1/3 Nichtwähler gemacht.