Re: Wo Russ. KFZ-Versicherung in D buchen?
Verfasst: 14 Apr 2016, 06:53
Meine handgeschriebenes Roadbook konnte ich in Moskau vergessen, weil überall gebaut wurde und mich das sehr iritierte. Bin dann einfach auf der inneren Ringautobahn nach Süden und die erste runter gefahren und habe nach einer Tanke ausschau gehalten, weil die Tankanzeige voll im Rot war. Auf der Tanke musste ich vorher bezahlen und dann tanken, was ich noch nicht kannte. Dann wollte auch mein Handy nicht mehr und habe in einem Büro zwei Männer gefragt, ob sie meine Elena anrufen könnten. Gesagt - getan. Die hatten eh Feierabend und machten mit Elena eine für sie idiale U-Bahnstation aus und sie geleiteten mich mit ihrem Auto dort hin und haben mir sogar gezeig wo ich auf dem Platz schwarz parken kann. Sehr Cool!
Drei Tage später haben wir eines morgens festgestellt, das man mir beide Nummernschilder auf einem Innenhof einer Wohnanlage gestohlen hat. Am Scheibenwischer war ein Zettel mit der Aufschrift: "Willst du Nummer, rufe an!" Da ich mit Ganoven nicht verhandele, hatte sich das erledigt. Elena hat eine Freundin angerufen, deren Mann bei der Polizei arbeitet und nach 30 min waren seine Kollegen vor Ort des Geschehens und nahmen uns mit zur Zentrale (sah von aussen aus wie ein Hochsicherheitsgefängnis). Innen war es auch sehr nett, mit grosser Blutlache auf dem Boden. Alle Türen mit Magnetschalter und die Ordnungshüter hinter dicken Panzerglas.
Eine Stunde später bekam ich von der Kripo die gewünschte Anzeige gegen Unbekannt ausgehändigt. Dieser nette Hauptkommissar fuhr uns anschliessend zu uns nach hause, welcher Service!!! Die Deutsche Botschaft hat uns geraten bei einem Dienst Euro-Nummernschilder zu bestellen, ohne die sinnlosen deutschen Prüfplaketten und mit denen sollen wir am nächsten Tag zur Botschaft fahren. 50 EUR für die Blankonummern, weitere 25 EUR für ein Wisch in zwei Sprachen von der Botschaft, das ich so nach Deutschland zurück fahren darf. Der ganze Spaß ging bei der Zulassungsstelle in Deutschland weiter mit neuen Nummern und sinnloses bezahlen für dies und das. Alles zusammen hat es mich 110 EUR gekostet. Deutsche Nummernschilder sind in RU schwer zu beschaffende Dinge, mit denen einige richtig gutes Geld verdienen können, wenn man es richtig macht.
Am Wochenende sind wir meistens zur 120 km entfernten Datscha gefahren, wo sich die Familie von Elena trifft und dort war es immer sehr lustig. Was mich sehr verwundert hatte ist, das ich in den 25 Tagen keinen Tropfen Vodka getrunken habe. Das wäre so, als wenn der Moskauer nach Düsseldorf fährt und kein Altbier trinkt. In Moskau war das beste Wetter und ich bin richtig braun geworden als wenn ich in der Karibik gewesen wär. Da der Autoverkehr in Moskau ein Horror für einen Deutschen ist, sind wir immer ab 24 Uhr durch die Stadt gedüst. Ich hätte niemals gedacht das der Kremel so wunderschön ist und die vielen goldenen Türmchen die ich überall gesehen habe, ganz toll. Der Ford ist ein Spielzeug für Moskauer Straßen, ich brauche dort einen Geländewagen mit 35 Zoll Reifen und zwei stabilen Rammen vorne und hinten um mir die Drängler vom Hals zu halten.
Mitte Mai fahre ich die Tour nochmal und werde einen Monat bleiben. Wir wollen uns im Radius von 250 km um Moskau herum Land anschauen das zu verkaufen ist. Von 2 bis 4 Hektar wären ganz gut. Zwei Anlaufstellen haben wir schon gefunden. Ich habe festgestellt, das ein Deutscher in RU noch Zukunft haben kann, wenn er fleißig ist und was neues macht. Ich bin auch schon 55 und werde nicht jünger und muß mein Leben nochmal komplett verändern, nur so bleibt man frisch und munter... meine Erfahrung. In meinem Reisepaß steht Moskau und Krim als Reiseziel. Ich bin so ein Typ der im Winter den Frost liebt und die Weiber zieht es mehr in wärmere Gefilde. Krim ist Wassermangelgebiet und da muß man sein ökologisch gebautes Haus etwas klüger konstruieren um das Regenwasser auf zu fangen. Naja, bis zum Stichtag vergeht noch viel Zeit.
So, jetzt habe ich meine Inspirationen geschrieben und wer Fragen hat, darf sich gerne melden.
Liebe Grüße aus der Ferne sendet Martin!
Drei Tage später haben wir eines morgens festgestellt, das man mir beide Nummernschilder auf einem Innenhof einer Wohnanlage gestohlen hat. Am Scheibenwischer war ein Zettel mit der Aufschrift: "Willst du Nummer, rufe an!" Da ich mit Ganoven nicht verhandele, hatte sich das erledigt. Elena hat eine Freundin angerufen, deren Mann bei der Polizei arbeitet und nach 30 min waren seine Kollegen vor Ort des Geschehens und nahmen uns mit zur Zentrale (sah von aussen aus wie ein Hochsicherheitsgefängnis). Innen war es auch sehr nett, mit grosser Blutlache auf dem Boden. Alle Türen mit Magnetschalter und die Ordnungshüter hinter dicken Panzerglas.
Eine Stunde später bekam ich von der Kripo die gewünschte Anzeige gegen Unbekannt ausgehändigt. Dieser nette Hauptkommissar fuhr uns anschliessend zu uns nach hause, welcher Service!!! Die Deutsche Botschaft hat uns geraten bei einem Dienst Euro-Nummernschilder zu bestellen, ohne die sinnlosen deutschen Prüfplaketten und mit denen sollen wir am nächsten Tag zur Botschaft fahren. 50 EUR für die Blankonummern, weitere 25 EUR für ein Wisch in zwei Sprachen von der Botschaft, das ich so nach Deutschland zurück fahren darf. Der ganze Spaß ging bei der Zulassungsstelle in Deutschland weiter mit neuen Nummern und sinnloses bezahlen für dies und das. Alles zusammen hat es mich 110 EUR gekostet. Deutsche Nummernschilder sind in RU schwer zu beschaffende Dinge, mit denen einige richtig gutes Geld verdienen können, wenn man es richtig macht.
Am Wochenende sind wir meistens zur 120 km entfernten Datscha gefahren, wo sich die Familie von Elena trifft und dort war es immer sehr lustig. Was mich sehr verwundert hatte ist, das ich in den 25 Tagen keinen Tropfen Vodka getrunken habe. Das wäre so, als wenn der Moskauer nach Düsseldorf fährt und kein Altbier trinkt. In Moskau war das beste Wetter und ich bin richtig braun geworden als wenn ich in der Karibik gewesen wär. Da der Autoverkehr in Moskau ein Horror für einen Deutschen ist, sind wir immer ab 24 Uhr durch die Stadt gedüst. Ich hätte niemals gedacht das der Kremel so wunderschön ist und die vielen goldenen Türmchen die ich überall gesehen habe, ganz toll. Der Ford ist ein Spielzeug für Moskauer Straßen, ich brauche dort einen Geländewagen mit 35 Zoll Reifen und zwei stabilen Rammen vorne und hinten um mir die Drängler vom Hals zu halten.
Mitte Mai fahre ich die Tour nochmal und werde einen Monat bleiben. Wir wollen uns im Radius von 250 km um Moskau herum Land anschauen das zu verkaufen ist. Von 2 bis 4 Hektar wären ganz gut. Zwei Anlaufstellen haben wir schon gefunden. Ich habe festgestellt, das ein Deutscher in RU noch Zukunft haben kann, wenn er fleißig ist und was neues macht. Ich bin auch schon 55 und werde nicht jünger und muß mein Leben nochmal komplett verändern, nur so bleibt man frisch und munter... meine Erfahrung. In meinem Reisepaß steht Moskau und Krim als Reiseziel. Ich bin so ein Typ der im Winter den Frost liebt und die Weiber zieht es mehr in wärmere Gefilde. Krim ist Wassermangelgebiet und da muß man sein ökologisch gebautes Haus etwas klüger konstruieren um das Regenwasser auf zu fangen. Naja, bis zum Stichtag vergeht noch viel Zeit.
So, jetzt habe ich meine Inspirationen geschrieben und wer Fragen hat, darf sich gerne melden.
Liebe Grüße aus der Ferne sendet Martin!