Packerowski hat geschrieben:Ich glaube, ein Stück weit lässt es sich gar nicht vermeiden, dass Menschen, die das Leben in beiden Kulturen kennen, immer etwas vermissen werden, egal wo sie wohnen.
Das ist nun einmal so, da ja auch beide Kulturen und Mentalitäten mit in die Beziehung einfließen.
Packerowski hat geschrieben:Das Problem lässt sich also durch einen Umzug wahrscheinlich nie lösen.
Nein, es verlagert sich nur in das jeweilige Land, und wird dort durch die herschende Kultur gerieben und bearbeitet.
Wir von Packerowski bereits angedeutet gibt es eine Vielzahl von Gründen, die bei jedem anders gewichtet werden, wo letztendlich am Ende eine Entscheidung gefällt werden sollte.
Bei den meisten bestimmt wohl der Beruf den Lebensmittelpunkt, oder man akzeptiert wie Packerowski oder bella wiederkehrende oft monatelange Trennungen von der Familie. Dies mag gehen, wenn die Frau ihre Verwandtschaft in der Nähe hat. Aber allein in einem anderen Land und der Partner ist vielleicht drei Monate auf Montage. Die Krise ist vorprogrammiert.
Hinzu kommen je nach eigenem Alter und auch dem Alter der Kinder die Punkte Schule, Ausbildung und medizinische Versorgung. da sezt jeder andere persönliche Schwerpunkte.
Ich kann nur für mich sprechen. Die Bürokratie in Rusland ist zwar lästig und zeitraubend, kann ich aber ertragen, weil ich ja auch ein bestimmtes Ziel habe. Die Freundlicjkeit, welche m5bere2 erlebt hab, ist aber noch nicht bis Saransk vorgefrungen. Da bin ich im Sommer noch im Kasernenhofton angeschnauzt worden. Die freundlichkeit der Polizia hat sich aber auch dort merklich verbessert, zumindesz so lange, wie man nur nach dem Weg fragt. Bei einem Rotsünder konnten sie aber auch da noch ganz anders. War in dem Moment ne ganz arme Socke.
Aber investieren würde ich in Russland nicht mehr. Dazu fehlt mir eine gewisse Rechtssicherheit in Bezug auf Eigentum, welche vielleicht in Kaliningrad eher gegeben ist.
Vielleicht sollte unser Fragender wirklich noch etwas Zeit ins Land gehen lassen. Ich sehe hier wirklich die Schule der Kinder und deren Perspektiven als zur Zeit wichtigsten Entscheidungsgrund.