Lohn und Gehalt - wer nimmt wer gibt
@achim
Ich könnte mich jetzt auch dumm stellen...
Danke für den Hinweis, aber ich hoffe, dass ich nie ganz vergessen werde wo ich hin gehöre.
Gruss Dave
P.S. ...bin versucht zu Ergänzen, dass selbst eine (wenn auch nur imaginäre) Fahrt ans Meer, den Horizont weitaus mehr erweitern kann, als das Festhalten der "Rot-Grünen Denkweise"
Ich könnte mich jetzt auch dumm stellen...
Danke für den Hinweis, aber ich hoffe, dass ich nie ganz vergessen werde wo ich hin gehöre.
Gruss Dave
P.S. ...bin versucht zu Ergänzen, dass selbst eine (wenn auch nur imaginäre) Fahrt ans Meer, den Horizont weitaus mehr erweitern kann, als das Festhalten der "Rot-Grünen Denkweise"
Zuletzt geändert von Dave am 11 Apr 2005, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
"Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht."
Hermann Hesse
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Ja, wobei die WG-Unterbringung des Angebots von Globus eher ein "Ausrede" als eine Unterkunft ist.Oletsch hat geschrieben:von 600$ kann man auch in Moskau leben, wenn für die Unterkunft und Versicherung gesorgt ist.
Nach Abzug aller Nebenkosten und der Kreditrate fuer unsere Wohnung bleiben meiner Frau und mir im Moment auch nicht viel mehr als diese 600 Dollar.
Dietrich
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Magdeburg-Moskva
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Perspektiva, eto ne hleb
Mir geht als Bewohner der Niedrigjobregion ehemalige DDR und Hochschulabsolvent die Hutschnur hoch, wenn ich Angebote lese mit der Quintessenz "Erfahrungen sammeln, eine Perspektive auf eine Festanstellung (schönen Auftrag) bekommen, für wenig oder gar kein Geld ein Praktikum ableisten".
Für eine Perspektive kann ich mir im Moment kein Brot kaufen.
Und viele Unternehmer gehen doch (zuweilen weil sie sich auch nicht mehr leisten können) eher davon aus: Wenn ein Praktikant oder Niedriglohnjobber die Arbeit für wenig Geld leistet, wieso soll ich später jemanden fest einstellen?
Außerdem ist es moralisch ein Schlag ins Gesicht, sich für einen feuchten Händedruck und geringe Entlohnung abrackern zu dürfen und vielleicht noch von verschiedenen Seiten Seitenhiebe zu bekommen. Schließlich sollte ehrliche Arbeit/Leistung auch ehrlich entlohnt werden.
Für eine Perspektive kann ich mir im Moment kein Brot kaufen.
Und viele Unternehmer gehen doch (zuweilen weil sie sich auch nicht mehr leisten können) eher davon aus: Wenn ein Praktikant oder Niedriglohnjobber die Arbeit für wenig Geld leistet, wieso soll ich später jemanden fest einstellen?
Außerdem ist es moralisch ein Schlag ins Gesicht, sich für einen feuchten Händedruck und geringe Entlohnung abrackern zu dürfen und vielleicht noch von verschiedenen Seiten Seitenhiebe zu bekommen. Schließlich sollte ehrliche Arbeit/Leistung auch ehrlich entlohnt werden.
Re: Perspektiva, eto ne hleb
Schön wenn es überhaupt Perspektiven gibt, das ist doch ein Anfang. Arbeiten wir doch alle gemeinsam daran, dass diese umgesetzt werden können.Magdeburg-Moskva hat geschrieben:Für eine Perspektive kann ich mir im Moment kein Brot kaufen.
Klar, eine Arbeit muss bezahlt werden und zwar ordentlich, ich hoffe das steht nicht zur Debatte. Was aber wenn gar keine Fachkräfte zu finden sind (wie übrigens in Ostdeutschland leider vermehrt der Fall) und Studienabgänger (sind noch keine Fachkräfte) rekrutiert werden müssen.
Erfahrungsgemäss braucht ein solcher doch mind. ein bis zwei Jahre um für ein Unternehmen von Nutzen zu sein. Und wer gibt dann dem Unternehmen die Garantie, dass diese nicht sofort wieder abspringen... Das mag jetzt zu sachlich klingen, entspricht aber der Realität. Alternative: sich gleich selbständig machen... da gibt es übrigens an der TU in Dresden sehr gut besuchte Seminare und Vorlesungen.
Viele Konzerne schaffen doch mit Berufsakademien eine interessante Alternative und bieten den Absolventen Theorie und Praxis abgestimmt auf die Bedürfnisse der Arbeitswelt.
Ein reiner Theoretiker ist doch in der heutigen Marktwirtschaft ohne entsprechende Erfahrung (da ist ein Praktikum sicher eine gute Lösung) leider gar nicht "anstellungswürdig". Das haben Viele schon begriffen und deren Einsatz wird Deutschland hoffentlich aus der Misere bewegen.
Aber wie ich anderswo erwähnte, Deutschland ist auf dem guten Weg ins Verderben, wenn nicht bald die Kehrtwende eingeleitet wird. Es fehlt nur noch ein Spinner, der seinem Volk einen Sündenbock präsentiert und die Garantie auf Arbeit und Brot zu geben versucht...
Wie ist eigentlich der Umstand entstanden, dass jeder das Gefühl hat, es gibt ein öffentliches Recht auf Arbeit. Viele vergessen, dass hinter einer Unternehmung (die ja auch Personen beschäftigen kann) nicht mehr und nicht weniger als der überdurchschnittliche Einsatz einer oder mehrerer Personen steht. (Empfehle dazu die Biographie von Reinhold Würth zu lesen)
Wie müssen sich unsere Grossväter/Väter fühlen, uns demotivierten und verwöhnten Zeitgenossen jammern zu hören.
Uns geht es anscheinend noch nicht schlecht genug, um zu begreifen das wir für unser täglich Brot selbst verantwortlich sind.
Hoffnungsvolle Grüsse
Dave
"Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht."
Hermann Hesse
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Anonymous
Re: Deutschlehrer (Die Schule Globus Moskau)
Rod hat geschrieben:Deutsch
Vorteile
• 15 Tage bezahlter Urlaub
... nur zur Info, das russische Arbeitsrecht sieht einen gesetzlichen bezahlten Jahresmindesturlaub von 28 Kalendertagen vor...
- Sibirier
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Re: Perspektiva, eto ne hleb
Ja, aber wen würdest Du als Chef einstellen? Einen der nach dem Studium 1 Jahr arbeitssuchend war, oder einen der nach dem Studium mangels Arbeitsplatz ein 1-jähriges Praktikum (für wenig Geld) gemacht hat?Magdeburg-Moskva hat geschrieben: Für eine Perspektive kann ich mir im Moment kein Brot kaufen.
Überlege mal.... Wenn Du Dich woanders bewirbst!
- Bauleiter
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Der betriebswirtschaftlich denkende Chef nimmt den nächsten Prakti und erzählt dem auch wieder was von Perspektiven. Er stellt überhaupt niemanden ein, solange es Praktikanten und Förderprogramme gibt. Zum Glück wird in Deutschland bald das Geld alle sein für diesen Unsinn und dann normalisiert sich die Lage wieder.Sibirier hat geschrieben:Ja, aber wen würdest Du als Chef einstellen? Einen der nach dem Studium 1 Jahr arbeitssuchend war, oder einen der nach dem Studium mangels Arbeitsplatz ein 1-jähriges Praktikum (für wenig Geld) gemacht hat?
Überlege mal.... Wenn Du Dich woanders bewirbst!
Es kommt kein Schiff mehr die Wolga hoch, daß ist das entscheidende.
Ach was, das trifft doch höchstens bei Kleinstfirmen zu wo der Praktikant als billige Arbeitskraft missbraucht wird. Niemand wird aber langfristig gesehen durch den Einsatz von Praktikanten ein riesen Geld verdienen. Einziger Erfolgsgarant = 100% motivierte Mitarbeiter...Bauleiter hat geschrieben:Der betriebswirtschaftlich denkende Chef nimmt den nächsten Prakti und erzählt dem auch wieder was von Perspektiven.
Ein Praktikum, z.B. im Bereich Architektur oder Medizin (wo es gem. Studienplan vorgeschrieben ist) soll Freude bereiten, Interesse wecken, erster Erfahrungsgarant und ein lockerer Einstieg in die harte Berufswelt sein.
Dave
"Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht."
Hermann Hesse
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