Re: Geschäftsmann in Botschaft
Verfasst: 17 Jun 2024, 16:23
Ich sehe es ähnlich, jedoch Vieles fängt ja (bekanntlich) bei klein an.Zejtnot hat geschrieben: 17 Jun 2024, 12:23 Ja, ich sehe Tendenzen, dass man Russen in Deutschland das Leben schwerer macht als nötig. Die albernen Regeln wegen Luxusgütern, wozu pauschal jedes Auto gehört. Oder die Regel, dass Visa nur unter Vorlage eigentlich nicht erfüllbarer finanzieller Nachweise erteilt werden. Oder dass die Regeln für Konten keinen Realitätsbezug haben. Aber das ist weit entfernt von Unterjochen.
Möchte an der Stelle nun auch keine gruseligen Geschichten erzählen oder sowas in der Art.
Nur über nen Fall kurz berichten, der erst neulich einem jungen Mädel (noch keine 21 Jahre alt) aus unserem Bekanntenkreis (in Rus) passierte.
Nach erfolgreichem Schulabschluss ging dieses (russische) Mädchen aus Sibirien mit 17 Jahren (ca. vor 3.5 Jahren) nach Tschechien (hat auch bisher keinerlei Bezug zu od. nach Europa gehabt) zwecks Studienaufnahme.
(Die Eltern u. Großeltern der jungen Dame haben sie natürlich in jeglicher Hinsicht dabei unterstützt; die Familie steht eigentlich finanziell auch ganz gut da).
Sie war auch ziemlich fleißig und hat es innerhalb eines Jahres geschafft die Sprache in erforderlichem Ausmaß zu erlernen und sich entsprechend an der Uni immatrikulieren zu lassen.
(In Tschechien läuft es ähnlich wie in D mit dem Studienkolleg ab, wo neben der Sprache auch aufs Fachliche in den Kursen vorbereitet wird.)
Erst in diesem Frühjahr, als und wo sie schon seit mehr als zwei Jahren "normal" studiert hatte, und die routinemäßige Verlängerung ihres Visums im Raum stand, bekam sie (von der AB) mitgeteilt, sie möge bitte mal vorbeischauen, um das fertige Visum abzuholen. Sie tat es allerdings nicht gleich.. , und nach ca. einer Woche bekam sie ne neue Nachricht mit der Absage und weiterem Info: sie habe noch ca. 1 Monat Zeit, um die "laufenden Angelegenheiten" in Tschechien abzuschließen und das Land zu verlassen...!