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Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 10:38
von paramecium
HJ52 hat geschrieben: 28 Aug 2024, 09:38
Ich! Also noch nicht, aber vielleicht bekomme ich wegen meiner Wortmeldung ein attraktives Job Angebot?
Glaub der Job ist kein Zuckerschlecken. Erichowitsch scheint jedenfalls überlastet zu sein.

Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 12:05
von keksonline
surfdonegal hat geschrieben: 28 Aug 2024, 00:59
Meine letzte Frage wäre dann noch, ob sie selbst schon mal in Russland waren oder nicht ? Mit besten Grüßen !
Oft genug, um zu wissen, dass man sich auf sehr dünnes Eis begibt, wenn man einerseits den deutschen Leitmedien Staatstreue unterstellt und gleichzeitig anfängt, vom freieren Leben in Russland zu sprechen. Wenn ich mir Deine Anschuldigungen hier so durchlese, sollte ich vielleicht beim nächsten Mal versuchen meine Privatreisen von der Steuer abzusetzen. Mein Sold ist leider auch noch nicht angekommen. Falls unser Führungsoffizier hier mitliest, bitte melden!
Sonst Danke ich den Mitforisten und vor allem den Administratoren für ihre Unterstützung.
surfdonegal hat geschrieben: 28 Aug 2024, 08:39
an dieser Stelle noch ein Beispiel für den Nachrichtenwert der Tagesschau, man betrachte auf Youtube die Aussagen zur Tat des Zufallzeugen Stefan, der wie durch ein Wunder zu zwei Sachverhalten gleichzeitig dort Stellung nimmt und dann noch ein drittes Mal im Bild zu sehen ist .
Ich kenne Stefan nicht. Ist das der Goldschmuggler oder hat er etwas mit ihm zu tun?
Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 12:30
von keksonline
Der Spiegel hat den Artikel übrigens mittlerweile angepasst:
https://www.spiegel.de/ausland/russland ... 60477270c9
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, der Mann habe versucht das Feingold aus Russland nach Estland zu schmuggeln. Tatsächlich versuchte er, es nach Russland zu bringen. Wir haben den Fehler korrigiert.
Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 13:11
von Norbert
Ich habe beim Spiegel gestern auf den Button gedrückt, wo man inhaltliche Fehler melden kann.

Wenn man da sachlich bleibt und nicht gleich mit Lügenpresse kommt, dann wird es auch sachlich bearbeitet.
Ich bin wahrlich kein Freund der gegenwärtigen Mediendarstellung, aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern würde ich unsere Presse noch immer als reflektiert und in ihrer Gesamtheit (!) vielseitig bezeichnen. Ich glaube Einzelmedien waren wohl nie wirklich ausgewogen, nur haben wir dies oft nicht so wahrgenommen, weil wir nicht in dieser Weise direkt betroffen waren.
Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 13:58
von Bluewolf
Was auch viele nicht wahrhaben wollen ist, dass "die Medien" aus Menschen bestehen. Und die machen Fehler. Zwangsläufig. Manche stecken auch kriminelle Energie rein, siehe Relotius.
Das war aber auch schon immer so, und nicht nur In Deutschland.
Ich kenne aber nur ein grundsätzlich liberales Land mit einer "4. Gewalt", bei dem dieser immer öfter unterstellt wird zu manipulieren, Stichwort "Lügenpresse". Und ich behaupte jetzt einfach mal, die Berichterstattung wird eben nicht generell "von oben" bestimmt. In Zeiten von F.J. Straúß und Co., der Spiegelaffäre usw. gab es auch schon Ausnahmen. Da wäre aber nie jemand auf die Idee gekommen, dass systemisch zu nennen.
All diese Verallgemeinerungen, Denkfaulheit, Schubladendenken und noch mehr, finde ich schrecklich.
Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 14:53
von HJ52
paramecium hat geschrieben: 28 Aug 2024, 10:38
Erichowitsch scheint jedenfalls überlastet zu sein.
Nach erhalt der RUS Staatsbuergerschaft hat er ja schon aufgedreht, inzwischen ordentlich nachgelegt. Ich drueck die Daumen, das es nicht irgendwann nach hinten losgeht.
Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 14:59
von HJ52
keksonline hat geschrieben: 28 Aug 2024, 12:05
vom freieren Leben in Russland zu sprechen.
OT und komplett aus den Zusammenhang gerissen.
Gleiches hoehre ich in Dauerschleife von den Neubuergern aus Deutschland, hier in unserer Region.
Entweder bin ich schon zu lange weg auch DE/Europa, so das ich mir kein Urteil mehr erlauben kann, oder ich lebe in einer irgendwie anderen Realität.
Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 15:00
von Bluewolf
HJ52 hat geschrieben: 28 Aug 2024, 14:53
paramecium hat geschrieben: 28 Aug 2024, 10:38
Erichowitsch scheint jedenfalls überlastet zu sein.
Nach erhalt der RUS Staatsbuergerschaft hat er ja schon aufgedreht, inzwischen ordentlich nachgelegt. Ich drueck die Daumen, das es nicht irgendwann nach hinten losgeht.
Mich dünkt die grauen Haare sind mehr und heller geworden ...
Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 15:06
von HJ52
Nun, er hat seine Mutter nach RUS geholt. Aus eigener Erfahrung, das ist nicht leicht mit pflegebedürftigen Personen aus DE in Russland. Ich hab statt grauer Haare ne Glatze bekommen.
Re: Goldschmuggel eines Deutschen nach Russland
Verfasst: 28 Aug 2024, 16:48
von Wladimir30
Norbert hat geschrieben: 28 Aug 2024, 13:11 Ich glaube Einzelmedien waren wohl nie wirklich ausgewogen, nur haben wir dies oft nicht so wahrgenommen, weil wir nicht in dieser Weise direkt betroffen waren.
Dem kann ich nur zum geringen Teil zustimmen. Während meines Skawistikstudiums in den 80ern und Anfang der 90er habe ich - wie es sich für einen ordentlichen Studenten gehört - relativ viel Zeit gehabt und habe viel Zeitungen gelesen. Besonders gefallen hatte mir die FAZ, weil sie gerade zu den Themenbereichen, in denen ich wenigstens etwas Ahnung hatte (slawische Welt, und da ging es ganz schön rund seinerzeit, mit allem, was in der Sowjetunion/Russland passierte, Polen, Jugoslawien), und die FAZ hatte stets klar getrennt zwischen Nachrichtenteil und Kommentaren, auch in "einfachen" Artikeln. Es wurden kontroverse Positionen dargestellt. Aufgrund des Nachrichtenblockes konnte man sich selber ein Bild machen, und es war dann Ermessenssache, inwieweit man den Argumenten des folgenden Kommentarabschnittes folgen konnte und wollte.
Das ist in der FAZ der heutigen Zeit leider überhaupt nicht mehr so, es werden Fakten weggelassen, und zwar nach einem bestimmtem zugrundeliegenden Schema.
Andere Medien waren da nicht so stringent.