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Re: Diskussion - FAQ: Heiraten in Deutschland?
Verfasst: 01 Aug 2007, 18:05
von Zeppelin
Danke für den Link.
Auf den Titel bin ich nicht scharf. Er sei Dir gegönnt.
Hatte nur nicht bemerkt, was Du inzwischen verfasst hattest, da ich im Autoforum nur manchmal reinschaue.
Re: Diskussion - FAQ: Heiraten in Deutschland?
Verfasst: 01 Aug 2007, 18:08
von Dietrich
Einmal im Leben sollte man schon Held der Woche gewesen sein ;-)
Aber ich habe es auch nicht nur wegen des Titels verfasst, sondern weil es vielleicht mal jemandem hilfreich sein koennte.
..und natuerlich um anzugeben, dass ich jetzt einen russischen FS habe ;-) 0 Fehler!!!

Re: Diskussion - FAQ: Heiraten in Deutschland?
Verfasst: 01 Aug 2007, 18:54
von Zeppelin
Dietrich hat geschrieben: 0 Fehler!!!

Soll das etwa heißen, das Du jede rote Ampel einfach umgefahren hast? Dann wärst Du ja wirklich für's Überleben auf den russ. Straßen qualifiziert.
Man frage mich bitte nicht, was das noch mit dem Thema "Heiraten in D" zu tun hat.
Re: Diskussion - FAQ: Heiraten: Übersetzungen, Kostenreduzierung
Verfasst: 06 Aug 2007, 13:29
von Magdeburg-Moskva
Zeppelin hat geschrieben: [aus FAQ: Eheschließung in Deutschland
http://forum.aktuell.ru/viewtopic.php?f=34&t=6594] [...]
Ratsam ist zur Kostenreduzierung, den kompletten Wortlaut der Urkunde einschließlich aller Stempelabdrücke und Inhalte schon mal selbst zu übersetzen und von einem 'amtlichen' Dolmetscher nur noch in die korrekte Form bringen und bestätigen zu lassen.
Bitte beachtet, dass dieses Vorgehen nicht bei allen Übersetzern auf Gegenliebe stößt. Manchmal ist der Aufwand zur Nachbearbeitung, damit das alles in korrekter Form ist, genauso groß oder sogar größer als das Anfertigen einer neuen Übersetzung. Meist muss der Übersetzer sowieso Mindestpreise ansetzen.
Noch ein Beitrag zur Kostentransparenz und Orientierung: Die Übersetzung einer Standard-Urkunde (Geburts-, Heiratsurkunde) einschließlich Apostille sollte so bei 25 bis max. 30 EUR einschl. 19 % USt. liegen. In etwa gleiches gilt für die Bescheinigung vom Standesamt über das Nichtvorhandensein von Ehen. Natürlich ist nach oben alles offen.
Re: Diskussion - FAQ: Heiraten: Übersetzungen, Kostenreduzierung
Verfasst: 06 Aug 2007, 15:40
von Norbert
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:Bitte beachtet, dass dieses Vorgehen nicht bei allen Übersetzern auf Gegenliebe stößt. Manchmal ist der Aufwand zur Nachbearbeitung, damit das alles in korrekter Form ist, genauso groß oder sogar größer als das Anfertigen einer neuen Übersetzung. Meist muss der Übersetzer sowieso Mindestpreise ansetzen.
Guter Hinweis! Am Besten also vorher Nachfragen, ob es Sinn macht, sich die Arbeit zu machen.
(In Russland ist es meist sinnvoll - die Übersetzungen sind dann oft sogar besser.

)
Re: Diskussion - FAQ: Heiraten: Übersetzungen, Kostenreduzierung
Verfasst: 06 Aug 2007, 16:23
von Zeppelin
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:Zeppelin hat geschrieben: [aus FAQ: Eheschließung in Deutschland
http://forum.aktuell.ru/viewtopic.php?f=34&t=6594] [...]
Ratsam ist zur Kostenreduzierung, den kompletten Wortlaut der Urkunde einschließlich aller Stempelabdrücke und Inhalte schon mal selbst zu übersetzen und von einem 'amtlichen' Dolmetscher nur noch in die korrekte Form bringen und bestätigen zu lassen.
Bitte beachtet, dass dieses Vorgehen nicht bei allen Übersetzern auf Gegenliebe stößt. Manchmal ist der Aufwand zur Nachbearbeitung, damit das alles in korrekter Form ist, genauso groß oder sogar größer als das Anfertigen einer neuen Übersetzung. Meist muss der Übersetzer sowieso Mindestpreise ansetzen.
Noch ein Beitrag zur Kostentransparenz und Orientierung: Die Übersetzung einer Standard-Urkunde (Geburts-, Heiratsurkunde) einschließlich Apostille sollte so bei 25 bis max. 30 EUR einschl. 19 % USt. liegen. In etwa gleiches gilt für die Bescheinigung vom Standesamt über das Nichtvorhandensein von Ehen. Natürlich ist nach oben alles offen.
Danke Dir für die Erläuterung.
Ich wollte sie eben in die FAQ mit aufnehmen, aber ich kann den Beitrag dort nicht mehr editieren, weil das Thema nun komplett gesperrt ist.
Mal sehen, vielleicht macht Achim es nochmal auf, dann kopiere ich es dor hin.
Ergänzung zu den FAQ: Heiraten in Deutschland?
Verfasst: 19 Aug 2007, 12:01
von Zeppelin
Hier noch eine sehr gute Übersicht des OLG Stuttgart über die erforderlichen Dokumente für das
Verfahren zur Befreiung von der Beibringung eines Ehefähigkeitszeugnisses gem § 1309 Abs. 2 BGB
Weiterhin gibt es zusätzliche Infos von anderen OLG auf folgenderseite bei
info4alien.de
@ Achim: Bitte gibt mir die Möglichkeit, die FAQ zum Heiraten in D zu editieren, damit ich die Ergänzung dort einfügen kann.
Zeppelin
Re: Diskussion - FAQ: Heiraten in Deutschland?
Verfasst: 10 Aug 2011, 10:03
von rusfish
Hallo,
ich war gestern beim Standesamt in Berlin und habe einen Termin für die Hochzeit gemacht und die Bescheinigung, mit der meine Verlobte das Visum bekommt. Der Termin ist Anfang Oktober,...sollte er jedenfalls sein. Meine Verlobte hat in der Botschaft in Moskau angerufen um einen Termin zu machen und bekam den 22.9. Was soll das? Wozu mache ich einen Termin beim Standesamt, wenn ich ihn dann doch wieder verschieben muss. Sieben Wochen sollten doch wohl ausreichen. Gibt es einen Weg das schneller zu klären?
Re: Diskussion - FAQ: Heiraten in Deutschland?
Verfasst: 10 Aug 2011, 10:10
von Saboteur
Ein Freund von mir möchte mit seiner Frau ein Familienzusammnführungsvisum beantragen und hat den Termin auch erst 6 Wochen später bekommen... glaube nicht, dass du es verkürzen kannst.
Re: Diskussion - FAQ: Heiraten in Deutschland?
Verfasst: 10 Aug 2011, 10:13
von Norbert
rusfish hat geschrieben:ich war gestern beim Standesamt in Berlin und habe einen Termin für die Hochzeit gemacht und die Bescheinigung, mit der meine Verlobte das Visum bekommt. Der Termin ist Anfang Oktober,...sollte er jedenfalls sein. Meine Verlobte hat in der Botschaft in Moskau angerufen um einen Termin zu machen und bekam den 22.9. Was soll das?
Wo ist das Problem? Das Visum wird spätestens zwei Tage nach dem Termin ausgestellt, also am 24.9. - bis Anfang Oktober ist noch über eine Woche Zeit.
Wozu mache ich einen Termin beim Standesamt, wenn ich ihn dann doch wieder verschieben muss.
Was hat das Standesamt mit der Botschaft zu tun? Die Botschaft hat im Sommer stets einen Berg von Urlaubsvisa abzuarbeiten und sechs Wochen Wartezeit sind leider normal. (Darauf weisen wir hier im Forum auch öfter hin.) Aber wieso sie sich da an irgendeine Vereinbarung zwischen Dir und dem Standesamt richten sollen, erschließt sich mir nicht ganz. Du kannst auch einen Termin beim Schneider machen - der Botschaft ist das natürlich egal. Die eine Behörde kann doch der anderen nicht vorschreiben, wie sie ihre Warteschlangen zu verwalten haben.
Gibt es einen Weg das schneller zu klären?
http://www.moskau.diplo.de/Vertretung/m ... ahren.html
Schau mal, ob eventuell für Euch "gesonderte Termine für Vielreisende" in Frage kommen. (Für alle anderen: dafür wurde das Verfahren wieder einmal geändert!)