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Re: Neuvorstellung
Verfasst: 24 Sep 2008, 20:02
von Zeppelin
jordan26 hat geschrieben:mein bester Freund ist 1/2 Schweizer und 1/2 Italiener seine Frau Ungarin die Tochter spricht 3 Sprachen perfekt ,dass sollte eigendlich Mut geben.
Genau darauf wollte ich eigentlich auch hinaus. Als ich meine "Patentochter" (ich bin nicht getauft, nenne sie aber trotzdem so) kennen lernte, war sie gerade 2 1/2 Jahre alt.
Ihr Papa ist Italiener, die Mutter Deutsche und klein Anastasia kam in Los Angeles zur Welt, wo sie auch bis dahin gelebt hatte.
Ich bin fast auf den Rücken gefallen, als ich mitbekam, wie dieses Mädchen problemlos zwischen den drei Sprachen hin- und her schalten konnte.
Aber das ist nicht das einzige Beispiel. Ich habe im letzten Jahr als IT-Lehrer an einer Grundschule gearbeitet, wo die Mehrheit der Kinder einen binationalen Hintergrund hatte. Naja, Berlin - Prenzlauer Berg eben.

Die hatten zumeist auch enorme sprachliche Fähigkeiten (hinter denen ich mich nur verstecken kann.)
Wann immer Kinder die Möglichkeit haben, mehrsprachig aufzuwachsen, sollte man das meiner Meinung nach unbedingt fördern. So leicht lernt man das später nie mehr.
Re: Neuvorstellung
Verfasst: 24 Sep 2008, 20:31
von bella_b33
Danke Zeppelin, das klingt schonmal sehr ermutigend

wenn bei uns in Zukunft das Kinderthema aufkommt wird das Englisch leider auch nicht auf einmal verschwinden(ich arbeite in der ganzen Welt auf Projektleiter und kann mich daher im englischen perfekt artikulieren, Irina fällt das von Tag zu Tag auch leichter(nach 1,5Jahren eigentlich nur noch Feinschliff

)
Von daher wird wohl unser Kind auch tri-lingual aufwachsen
Gruß
Silvio
Re: Neuvorstellung
Verfasst: 02 Okt 2008, 08:39
von Harald
Hallo, da haben wir ja fast identische Verhältnisse. Habe meine Lida auch im Internet kennen gelernt (ICQ). War ne lustige Geschichte. Sie kam 2006 mit Schengenvisum über Helsinki nach D. Danach sind wir nach Dänemark und haben dort vollig problemlos geheiratet. War alles durch eine Firma vorbereitet und organisiert. Urkunden alle mit Postille erhalten. In D. sofort Aufenthaltsgenehmigung, aller Behördenkram in D. problemlos an einem Tag erledigt. Den Paß, das Problem hat nun deine Frau, haben wir in Bonn beim Konsulat gemacht. Das funktioniert auch. Dauert etwa 6 - 7 Wochen. Mit den üblichen Formularen aus dem Internet der Botschaft. Einzige Sorge war, meine Frau wollte wieder arbeiten. Du hast recht, es gibt nichts entsprechendes an Angeboten. Nun ist sie bei einer Personalbörse, verdient selber etwas. Ich denke, wir sind ähnliche Leidensgenossen :-).
Grüße aus dem Rheinland
Harald