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Re: Bliny aus Buchweizenmehl
Verfasst: 04 Nov 2008, 01:53
von Zeppelin
Spätzleskosake hat geschrieben:Ich habe mal zur Fastenzeit ein russisches Kloster besucht. Die Mönche haben mich zum Essen eingeladen. Es gab neben Gebeten nur Buchweizen und Kopfsalat. Seither mache ich zur Fastenzeit einen großen Bogen um russische Klöster.
Gibt es eigentlich kein interessanteres Thema, als Deinen Hang zur russisch-orthodoxen Kirche? (Soviel zu Deiner Frage bzgl. des Börsencrashs.)
Buchweizen ist übrigens bei weitem keine rein russische Spezialität. Er gehört z.B. auch zur französischen Küche, war aber auch in Preussen früher weit verbreitet.
Re: Bliny aus Buchweizenmehl
Verfasst: 04 Nov 2008, 09:48
von Zejtnot
Zeppelin, ich habe mich letztens gefragt, warum Buchweizen aus der europäischen Küche fast komplett verschwunden war. Reis jedoch nicht.
Re: Bliny aus Buchweizenmehl
Verfasst: 04 Nov 2008, 10:53
von Naila
Es gibt in der Lüngeburger Heide ein sehr schönes Hotel Heide-Kröpke. Die bauen ihren eigenen Buchweizenhonig an und führen gehobene Küche, wo Buchweizen als Zutat an erster Stelle steht. Im Norden Deutschlands kann man in Cafes öfter den Buchweizen-Preiselbeerkuchen finden. Also Reis esse ich nur in den asiatischen Gerichten, sonst schmeckt er mir nicht.
Re: Bliny aus Buchweizenmehl
Verfasst: 04 Nov 2008, 11:58
von Zeppelin
Zejtnot hat geschrieben:... warum Buchweizen aus der europäischen Küche fast komplett verschwunden war.
Ich mich auch. Eine Erklärung ist wohl die Ausbreitung der Kartoffel, die ja deutlich höhere Erträge liefert.
Auch wurde Buchweizen fälschlich als minderwertig angesehen, was mit einer Verachtung für die polnischen Landarbeiter einherging. Von alten Leuten habe ich öfter mal solche Sprüche gehört.
