Leben in Russland

Hier findest Du Insiderinformationen zum mittel- oder langfristigen Aufenthalt in Russland die Dir helfen das Leben in Russland zu meistern. Du lebst (noch) nicht in Russland? Dann könnte dieses Unterforum für Dich besonders interessant sein, damit Du von unseren Erfahrungen profitierst. Expats are welcome!
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bella_b33
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Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von bella_b33 »

Kationok hat geschrieben: Eine echte Beziehung aus der Ferne über zwei Jahre aufrechtzuerhalten, ist wirklich kein Problem! (Habe ich selbst durch!)
2Jahre......aus der Ferne?? Das stell ich mir schlimm vor, mehr als 2-3mon will ich meine Frau nicht alleinlassen.
Ich war auch schon 12mon am Stück irgendwo in Vietnam, aber da war auch keine Beziehung im Spiel

Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
Instanto

Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von Instanto »

Stelle ich mir auch schlimm vor... natürlich.. man kann besuchen, aber das geht ins Geld. Mal abgesehen von dem Abschied jedes Mal, das war jetzt beim ersten Mal schon die Hölle wirklich.
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zimdriver
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Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von zimdriver »

Heirat scheint der einzigste Weg zu sein, um erstmal da zu bleiben. Und zwar während der ersten 90 Tage. Sonst bist Du erstmal für 90 Tage wieder daheim in D.
Dann liest Du anhand der SUCHE- Funktion die threads zum vid na zhitelstvo.
Und dann kannst Du versuchen, wenn es gut kommt, nach Erhalt des vids, auch Arbeit zu suchen. Stelle Dich schon mal so auf 400- 500 EUR Maximalgehalt ein. Es kann aber auch sehr viel weniger werden, da Du im Wettbewerb stehen wirst mit arbeitswilligen, Russischsprechenden GUS- Bürgern und eben erst Entlassenen.

Stell Dir einfach vor, Du wärest Russe, der sich in ein deutsches Mädchen verliebt hat und mal eben nach D will- ohne Deutschlenntnisse, ohne nichts. Geht auch sehr schwer.
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Apollo
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Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von Apollo »

zimdriver hat geschrieben:Heirat scheint der einzigste Weg zu sein, um erstmal da zu bleiben.
Ist definitiv der einzige Weg bei dieser Ausgangslage. Und im Leben weiter bringt Ihn das dann auch nicht wirklich.
Wo ist das Bernsteinzimmer versteckt ?

http://stjgfb.blogspot.de/
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Apollo
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Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von Apollo »

War grad auf der Botschaftsseite in Berlin...vielleicht kann er sich ja adoptieren lassen ?? :D
Wo ist das Bernsteinzimmer versteckt ?

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Instanto

Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von Instanto »

Werte Apollo, warum schreibst du eigentlich und das kontinuierlich, als wäre ich gar nicht hier? In dem Thread den ich selber gestartet habe.^^
Sollte es irgendwann man so geklungen haben, als stünde hinter meiner Fragestellung nicht 100 % Ernsthaftigkeit, so kann ich nochmals versichern: Es ist mein Ernst! Und dieselbe Ernsthaftigkeit erwarte ich dann auch bei Leuten, die sich die Zeit nehmen mir zu antworten.
Und um das auch nochmal zu verdeutlichen: Dass Russischkentnisse die wichtigste Voraussetzung sind um in Russland irgendwie Fuss zu fassen, ist mir bewusst und daran arbeite ich jeden Tag im Moment.
Ehrlich gesagt, die ernsthaften Antworten ausgenommen, finde ich es schade, dass jemand mit einem unbedingten Willen, der Bereitschaft Kompromisse einzugehen, auf vieles zu Verzichten, ein hohes Risiko zu gehen, irgendwie als Spinner abgetan wird.
Ich glaube sogar man braucht ein bißchen (gesunde) Naivität, um so einen Schritt überhaupt zu wagen. Ohne sich von den schon sicheren Querelen die auftauchen werden, abschrecken zu lassen. Wie gesagt, ich werde mir mein Bild machen in den drei Monaten und jede Chance ergreifen die ich sehen werde.
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wolk0815
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Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von wolk0815 »

LeeHongDaDong hat geschrieben:Ich glaube sogar man braucht ein bißchen (gesunde) Naivität, um so einen Schritt überhaupt zu wagen. Ohne sich von den schon sicheren Querelen die auftauchen werden, abschrecken zu lassen. Wie gesagt, ich werde mir mein Bild machen in den drei Monaten und jede Chance ergreifen die ich sehen werde.
Das mit den 3 Monaten ist eine klasse Idee. Zur Naivität: ich denke das Problem ist hier die Grenze zu sehen. Wie man in den in letzter Zeit so häufig ausgestrahlten Auswanderersendungen sehen kann, ist hier der Naivitätsfaktor z.T. sehr sehr hoch. Und das selbst bei Leuten, bei denen man das anders vermuten würde. Man verbeisst sich in seinen Traum ins Land X zu ziehen und gewisse Faktoren werden da einfach mit ´Ach das wird schon!´ abgetan. Im Gegensatz zu dir, macht man sich da schon oft mit der Sprache keine grossen Gedanken. Klar, man lernt eine Sprache sicher sehr gut im entsprechenden Land und gerade dann, wenn man sonst mit anderen Sprachen nicht wirklich weiter kommt (und selbst hier ist es erschreckend, wie viele meinen, das Deutsch doch mehr verbreitet sein müsste). Aber Russland ist schlichtweg kein einfaches Land was das Auswandern angeht. Mit Unterstützung kann man sehr viel erreichen, aber es gibt da viele, viele Stolpersteine. Auch heisst es, dass gemeinsam gelöste Probleme eine Beziehung stärken. Aber wie viele sind daran wohl auch zerbrochen, weil man von einer Problemlösung zur anderen huschen musste und das dann nicht einfach irgendwelche Lapalien waren, sondern an bzw. zumindest um die Existenz gingen. Ich bewundere schon ein wenig Leute die das, was sie wollen, auch versuchen durchzuziehen. Das Drumherum muss aber auch stimmen. Stimmt zu viele nicht bzw rennt man bei zu vielen Sachen einfach blindlings drauf los, dann geht das leider oft daneben. Daher: nutze die 3 Monate und schau´ dir die Sache dann nochmals mit all dem Erfahrenen an.
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Apollo
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Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von Apollo »

LeeHongDaDong hat geschrieben:Sollte es irgendwann man so geklungen haben, als stünde hinter meiner Fragestellung nicht 100 % Ernsthaftigkeit, so kann ich nochmals versichern: Es ist mein Ernst! Und dieselbe Ernsthaftigkeit erwarte ich dann auch bei Leuten, die sich die Zeit nehmen mir zu antworten.
Und um das auch nochmal zu verdeutlichen:
Ich glaube Dir ja und wenn Leute sich für einen Graf adoptieren lassen, dann kann man das doch auch für einen russischen Pass machen, oder ?
Beim Grafen eher ein Problem des eigenen Selbstwertgefühls, für Deine Pläne vielleicht der letzte Ausweg ?

Was die ganzen Auswanderungsstories im TV angeht, in 80% ist das doch eine Flucht vor der Realität und vor Hartz IV. Das Problem bei den Leuten ist dann nur, dass auch das geistige Niveau auf Hartz IV Level liegt. Und, mittlerweile kommen so langsam die Rückwanderersendungen auf.
Wo ist das Bernsteinzimmer versteckt ?

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Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von Instanto »

Adoption ist ganz sicher nicht der letzte Ausweg, soviel schon mal vorweg.
Meine Pläne basieren auf keiner dummdusseligen Tv-Sendung und dienen auch nicht der Flucht vor Realität oder der Sozialhilfe.
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Simone
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Re: Ein Abenteuer in Russland.

Beitrag von Simone »

Ich würde mal 100 EUR setzten, daß wir hier im Forum spätestens in einem Jahr keine Nachrichten mehr von LeeHongDaDong lesen, denn dann hat das Leben ihn eingeholt.

Bei allem jugendlichen Optimismus und Entdeckergeist steckt doch sehr viel Naivität und auch eine gewisse Arroganz in Deinen Beiträgen. Die Leute in diesem Forum haben sehr viele Erfahrungen in vielen Jahren mit bzw. in Russland gesammelt und erklären deutlich, daß mit Deinen Voraussetzungen ein eigenständig gesicherter Lebensunterhalt sowie saubere Aufenthaltsspapiere kaum realisierbar sind, und Du scheinst das nicht zu glauben oder willst es nicht begreifen oder Du veräppelst uns einfach nur. Ich kenne Leute mit perfektem Russisch, Hochschulabschluss, langjähriger Berufserfahrung, die in der Krise ihren Job verloren haben und vergeblich hier suchen. Die sind dann wohl alle ein bisschen zu blöd, oder?!

Deine Situation in Russland käme der eines Flüchtlings auf Lampedusa gleich - mittellos (keine Reserven, kein Einkommen, keine Krankenversicherung, keine Qualifizierung und kaum Sprachkenntnisse) und kaum einer würde Dir helfen, weil Dich keiner will! Einem Russen in Deiner Situation würde es in Deutschland nicht anders ergehen. Die Story von Kaminer, der am Tag des Gewinns der Fussball-WM in Deutschland ankam, bleibt eine rührende Ausnahme (nachzulesen in "Russendisko").

Nutze Deine Zeit besser für die gute alte deutsche Berufsausbildung, lerne Russisch in den Ferien hier und bei Besuchen der Angebeteten. Ansonsten deutet alles auf eine bittere Entäuschung des Abenteuers hin.

Ich lebte knapp fünf Jahre wegen Auslandsstudium in der SU getrennt (vor dem Internet-Zeitalter, also nur mit Briefkontakt) , eine harte Prüfung war das, aber fast eine Garantie für eine starke Beziehung! Aber heute hält man schon fünf Wochen Trennung für eine Herausforderung, obwohl man per Skype und Web ständig miteinander kommunizieren kann...
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