Die Frage ist ja, was man in Bezug auf die russischen Taten leugnen will.Kultgrieche hat geschrieben:Das, was wir in Deutschland als Leugnung einer historischen Tatsache ansehen, wird unter Strafe gestellt, das, was in Russland als Leugnung einer historischen Tatsache angesehen wird, wird nun zukünftig ebenfalls geahndet. Deutschland hat es mit dem Holocaust, Russland eben mit dem Sieg über den Faschismus. So setzt jedes Land seine Prioritäten anders.
Man kann ja nicht kommentarlos, oder auch relativierend, das Verhalten der roten Armee im Zuge des Sieges im Raum stehen lassen.
Niemand will die Tatsache des gemeinsamen Sieges über den Faschismus leugnen, die Frage ist nur, ob es erlaubt ist Fragen nach den Methoden und Begleiterscheinungen in der Zukunft zu stellen. Ohne gleich in ein Straflager eingewiesen zu werden.
Im "Siegestaumel" ist es für Russland schwer auch negative Aspekte der Geschehnisse zu verarbeiten. Die Rolle der Wehrmacht wurde ja auch in Deutschland kontrovers besprochen. Auch da gab es in Teilen ja Kriegsverbrechen, die zumindest von deutscher Seite nicht bestritten werden.

