Medwedew schlägt Putin als Präsidenten vor

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GIN
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Re: Medwedew schlägt Putin als Präsidenten vor

Beitrag von GIN »

Zejtnot hat geschrieben:Darauf will ich ja hinaus: Sollten wirklich 99 % der abgegebenen Stimmen auf ER entfallen, dann erscheint für mich die Wahlbeteiligung von 90 % der Tschetschenen als absolut unglaubwürdig. Eine Gegend, wo - den mir vorliegenden möglicherweise falschen Berichten zufolge - ganze Landstriche mit Selbstmordattentätern sympathisieren, unterstützt doch nicht aktiv zu 89 % (0,99x0,90) jene Partei, die für Putin steht!
Zejtnot, das mit Tschentschenien ist eine Märchengeschichte... ein wirklicher SPON... In Tschetschenien leben die Menschen viel besser als in Moskau, zähle mal die Porsche auf den Strassen oder frage mal nach dem Gehalt eines Polizisten. Die haben da so ein geiles System.. wie sie direkt aus dem Staatsbudget einen Porsche für ihren Onkel bekommen. Es gibt einen Pakt, der Kadyrow lässt die Widerständler vernichten und bleibt dafür Russland.
Putin ist in grossen Teilen des Kaukasus sehr anerkannt, die hassen ihn nicht, sondern bewundern ihn für seine Grausamkeit und die Durchsetzungsfähigkeit. Der Nordkaukase kennt nur starke Männer, wenn Du im Kaukasus anerkannt seien willst, so sein ein Ghadafi, ein Putin oder wenigstens ein Bush, aber bitte nicht Grün und auch nicht Schwesterwelle, Menschenrechte sind nur für einen selber gut, für den Nachbarn muss das nicht sein.
In Abchasien gilt das gleiche, die Menschen sind eigenartig, doch gehen sie wirklich zur Wahl, in Abchasien waren lange Schlangen und ich kenne kaum jemanden der Putin nicht unterstützt.
Für KB gilt das nicht, da weiss ich das die Leute JR nicht mögen, hat aber nichts gegen Putin zu tun, sondern nur mit dem regionalen Machthaber. Putin ist ein gefürchteter Mensch, den Leuten sitzt die physische Vernichtung der Wahabiten noch im Genick, die Säuberungsaktionen der Innentruppen prägte über 10 Jahre die Köpfe der Menschen, ganze Dörfer wurden "gesäubert".
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Zejtnot
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Re: Medwedew schlägt Putin als Präsidenten vor

Beitrag von Zejtnot »

J.Eckel hat geschrieben:Zejtnot, das mit Tschentschenien ist eine Märchengeschichte... ein wirklicher SPON... In Tschetschenien leben die Menschen viel besser als in Moskau, zähle mal die Porsche auf den Strassen oder frage mal nach dem Gehalt eines Polizisten. Die haben da so ein geiles System.. wie sie direkt aus dem Staatsbudget einen Porsche für ihren Onkel bekommen. Es gibt einen Pakt, der Kadyrow lässt die Widerständler vernichten und bleibt dafür Russland.
Für Grosny glaube ich das gern, gerade wenn ich mir dieses Grosny-City anschaue.

Aber nicht 90 % der Tschetschenen leben in Grosny, sondern ein ganz erheblicher Teil in den Bergen, wo man noch immer die Selbstmordattentäter von Moskau erzieht und bewundert. Dabei beziehe ich mich nicht auf SPON, sondern auf die taz. Mag sein, dass deren Korrespondent da auch verblendet ist, wenn er solche Reportagen schreibt. Aber ich denke schon, dass ein Fünkchen Wahrheit in diesen Berichten aus den Dörfern zu finden ist.
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arghmage
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Re: Medwedew schlägt Putin als Präsidenten vor

Beitrag von arghmage »

J.Eckel hat geschrieben:
arghmage hat geschrieben:Tschetschenien hat da bestimmt entsprechende Beratung durch Ex-Stasi-Mitarbeiter bekommen ;)
Da sieht man, das du nie mit A oder B zu tun gehabt hast.
Mit Tschetschenien nicht, mit der anderen Truppe doch (leider) ziemlich oft.
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GIN
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Re: Medwedew schlägt Putin als Präsidenten vor

Beitrag von GIN »

Zejtnot hat geschrieben:
J.Eckel hat geschrieben:Zejtnot, das mit Tschentschenien ist eine Märchengeschichte... ein wirklicher SPON... In Tschetschenien leben die Menschen viel besser als in Moskau, zähle mal die Porsche auf den Strassen oder frage mal nach dem Gehalt eines Polizisten. Die haben da so ein geiles System.. wie sie direkt aus dem Staatsbudget einen Porsche für ihren Onkel bekommen. Es gibt einen Pakt, der Kadyrow lässt die Widerständler vernichten und bleibt dafür Russland.
Für Grosny glaube ich das gern, gerade wenn ich mir dieses Grosny-City anschaue.

Aber nicht 90 % der Tschetschenen leben in Grosny, sondern ein ganz erheblicher Teil in den Bergen, wo man noch immer die Selbstmordattentäter von Moskau erzieht und bewundert. Dabei beziehe ich mich nicht auf SPON, sondern auf die taz. Mag sein, dass deren Korrespondent da auch verblendet ist, wenn er solche Reportagen schreibt. Aber ich denke schon, dass ein Fünkchen Wahrheit in diesen Berichten aus den Dörfern zu finden ist.
Ich tippe eher auf 90% der Restbevölkerung in Tschetschenien lebt jetzt in Grosny, wobei es keine Statistik gibt dazu. Die Jobs sind dort, die Wohnungen sind dort, es gibt eine Art Schulsystem und man muss das Wasser auch nicht aus dem Brunnen schleppen. Ich war aber noch nie in Vedeno oder südlich von Grosny, im Grunde kommt man dort auch nicht hin, wobei mir die Menschen aber erzählen das es fast nur noch alte Menschen dort gibt und fast jede Siedlung verlassen ist. Die Bevölkerung soll sich auf Grosny und Gudermes und den Siedlungen im Norden beschränken. Diese Selbstmordkandidaten kommen meistens aus den Nachbarrepubliken wie Dagestan oder Inguschetien, wobei auch der Westen welche produziert hat, so wie in KB. Für einen Selbstmordkandidaten brauch es erst einmal die mentale Schulung, diese beziehen die aus den Lehren der Salafisten oder Islambrüder. Um diese Lehrer zu verbreiten brauchst Du zweitens ein Netzwerk, in dem Du die DVD`s, das Geld usw verbreiten kannstund drittens noch einen rechtsfreien Raum, so wie in Moscheen um den Hauptbahnhof Frankfurt hast. Dafür eignet sich Tschetschenien kaum noch, da Kadyrow jede Art von Salafismus verfolgt, überall sind Uniformen und er hat ein Netz von Spionen in den Städten.Ausserdem schmiert er die Jugend sehr gut, das bringt auch schon etwas, da soziale Nöte nicht mehr so stark sind. Im Dagestan ist das leichter, dort können noch in Saudi Arabien geschulte "Brüder" und "Schwestern" ihren Scheissdreck an die Jugend bei den Lezghen oder Avaren verbreiten, gibt ihnen Bargeld, paar freie Reisen nach Saudi Arabien und schon stattet man die Dame, oder den Buben mit dem Gürtel aus, sendet sie nach Moskau (Sicherheitskräfte sind ja wunderbar bezahlbar dort) und lässt sie dort ihren Jehad austragen.
Kadyrow ist überall, in Grosny siehst Du überall den Staat, im Dagestan ist das anders, dort gibt es Rechtsfreie-Räume, ganze Gebiete sind da nicht in der Kontrolle der Regierung. Dörfer verweigern den Strassenbau, nur um nicht in einen Kontakt mit den Ausländern zu kommen. Immer wo der Staat nicht ist, da sitzen diese Islamofaschisten, sie leben de facto von den Fehlern des Staates und der Society. So erklärt es sich auch, das schon seit einigen Jahren die Kämpfer und "Witwen" nicht mehr Tschetschenen sind, sondern aus den Bergen Dagestans oder den anderen Teilen des Nordkaukasus kommen.
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Re: Medwedew schlägt Putin als Präsidenten vor

Beitrag von GIN »

arghmage hat geschrieben:
J.Eckel hat geschrieben:
arghmage hat geschrieben:Tschetschenien hat da bestimmt entsprechende Beratung durch Ex-Stasi-Mitarbeiter bekommen ;)
Da sieht man, das du nie mit A oder B zu tun gehabt hast.
Mit Tschetschenien nicht, mit der anderen Truppe doch (leider) ziemlich oft.
Kadyrow seine LEute könnten nicht einmal die Anweisungen eines Stasi-Typen verstehen, sie schreiben oft kein Russisch, haben in der Kindheit nichts als Krieg erlebt und sind unter 40 Jahre alt.
Ein Stasi-Beamter wer mit seinem Lada sicherlich nicht 160 durch die Berliner Mitte gefahren und hätte willkürlich Menschen am Strassenrand zusammengeschlagen. Es gibt grosse Unterschiede im Verhalten, Ausbildung und Vorgehensweise der ehemaligen Stasi und einer Kadyrow Miliz
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