Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 04 Okt 2026, 17:13
paramecium hat geschrieben: 21 Aug 2026, 21:24Der Prozess gegen den ersten Täter beginnt auch demnächst in Hamburg.
Aber...Ihm wird als Mittäter vorgeworfen: das Kriegsverbrechen des Einsatzes verbotener Methoden der Kriegsführung durch Angriff gegen zivile Objekte, das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, die Zerstörung von Bauwerken sowie die Störung öffentlicher Betriebe.
Russische Nebenklage wird nicht zugelassen:Der Senat wies auch darauf hin, dass es nicht Aufgabe des Strafprozesses sei, jenseits der Tat- und Schuldfrage des Angeklagten eine umfassende Aufarbeitung des Geschehens zu gewährleisten und mögliche weitere Anspruchsgegner für Schadensersatzforderungen aufzudecken. Erst recht gehe es nicht darum, die tatsächlichen und rechtlichen Grundlagen für etwaige Reparationsforderungen Russlands gegen die Ukraine zu ermitteln.
https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... ht-zu.html
Und nochmal zur Erinnerung, weil Welt das doch wieder sehr einseitig darstellt ...Dass durch den Anschlag – wie von der Nord Stream AG sowie der Nord Stream 2 AG vorgebracht – ein „existentieller Schaden“ entstanden sei und somit das Recht als Nebenkläger aufzutreten bestehe, sieht das Gericht nicht. Die Reparatur der Leitungen werde zwar wohl jeweils einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten. Dem gegenüber stünden jedoch Investitionskosten für beide Leitungen von 7,4 beziehungsweise 9,5 Milliarden Euro.
Die Turbine wurde 2021 nach Kanada geschickt und der Rücktransport im Frühjahr 22 durch Sanktionen gegen Russland von Kanada bis August blockiert. In der Zeit hat Deutschland krampfhaft versucht, eine Ausnahme zu erwirken und dann mit einem "Trick" die Turbine erstmal nach Deutschland senden lassen ...Allerdings war nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine die Durchleitung von Gas durch Nord Stream 1 von russischer Seite bereits mehrfach stark gedrosselt oder ganz gestoppt worden.
Habeck:
Von Welt selbst damals geschrieben"Ich bin der Erste, der für ein weiteres, starkes EU-Sanktionspaket kämpft, aber starke Sanktionen bedeutet, dass sie Russland und Putin mehr schaden müssen als unserer Wirtschaft“, sagte Habeck. „Deshalb bitte ich um Verständnis, dass wir Putin diese Turbinenausrede nehmen müssen.
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... anada.html
Im August hat der Westen dann gemerkt, dass man dieses Theater auch zu zweit spielen kann ... das lässt Welt hier natürlich im o.g. Artikel geflissentlich weg.
-ah-