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Re: Die Selbstgespräche eines andreask
Verfasst: 22 Sep 2011, 09:16
von Jochen
bella_b33 hat geschrieben:lediglich Stickoxide sind dann wohl weniger.
Das schrieb ich bereits, danke. Und genau diese Reduzierung der Stickoxide sorgt für eine bessere EURO-Einstufung (Euro3->Euro4). Mittels Motorentechnik. Ohne Mehrverbrauch. Mit Partikelfilter gibts sogar Euro5.
Die Aussage, dass Verbesserung der Eurostufe automatisch einen Mehrverbrauch nach sich zieht, der wiederum über Motorentechnik reduziert wird, ist Quatsch. Eine Verbesserung der Eurostufe ist ja gerade das Resultat verbesserter Motorentechnik, die Euro-Stufe verbessert sich ja nicht einfach so von allein.
Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 22 Sep 2011, 09:21
von Sibirier
Was redet Ihr von Euro 3/Euro 4....
Erst einmal muss der 1. Euro pleite gehen, dann gibt's erst einmal wieder Drachmen, Lira, DMark usw....
Dann können wir über Euro2 reden.....

Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 15 Okt 2011, 23:13
von andreask020361
andreask020361 hat geschrieben:So langsam werden die Einschläge immer lauter und schneller. Jetzt hat auch Kudrin ein 2 Welle der Krise nicht mehr ausgeschlossen. Wobei ich glaube in 2-6monaten werden noch ganz andere Tönne folgen.Nicht nur hier sondern auch bei uns.
Die ersten melden sich schon mit den Kasandrarufen (wie schon weiter frueher hier gesagt wer rettet die Retter. Das Problem ist nach wie vor das Weltweite schuldenproblem welches uns jetzt um die ohren fliegt. In dtschl bzw europa amerika wird durch unsere Regierungen dauernd was von Sparen gesagt , oder gephaselt. nach meiner Auffassung ist Sparren was weglegen fuer spätere oder schlechte Zeiten .hier heisst aber Sparen weniger Schulden machen mehr nicht
http://www.n-tv.de/wirtschaft/BA-Chef-w ... 68436.html
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 98182.html
es gibt aber auch noch Manager die ihr Gewissen bewahrt haben siehe den Rücktritt von herrn Stark als Chefvolkswirt der EZB( Herr weber chef der dt Bundesbank tat ja das gleiche vor ein paar wochen)
ja aber auch sagen jetzt viele die es wissen müssten ohne hand vorm mund ,
http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 90890.html
was auf uns zukommt weiss keiner , eines aber wird ziemlich sicher es wird viel schlechter fuer uns ,
hier mal schon was so unsere volksvertreter denken
http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... chnen.html
Gabriel fordert Banken-Zerschlagung
http://www.n-tv.de/politik/Gabriel-ford ... 36941.html
Zehntausende protestieren
http://www.n-tv.de/politik/Zehntausende ... 35691.html
Protest an der Wall Street"Amerika zerbröckelt"
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Amerika-z ... 35241.html
Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 16 Okt 2011, 14:41
von herlit
Meine Meinung zum eigentlichen Thema: Deutschland produziert die meisten Millionäre. Lt. Google waren es vor einigen Jahren 400 000. Da gibt es Ärzte, Pastoren und sogar einen Mönch - sie gaben ihre eigentlich dem Allgemeinwohl dienende Tätigkeit auf und arbeiten beim Fernsehen als Moderatoren oder Pausenclown. Ausschließlich Geld war der Grund des Wechsels, was sonst. Dennoch verliert das Fernsehen an Qualität, was nicht zuletzt die Überhäufung mit Kochsendungen beweist. Ausrangierte Sportler stehen den Profireportern als so genannte Experten zur Seite. Vielleicht zeugt dies von Unvermögen der Reporter oder aber man weiß nicht wohin mit den Zwangsgebühren (GEZ). Ausländische Sänger und Sportler streben nach Deutschland, sei es auch "nur" als Karrieresprung. Profifußballer, allen voran die Bayern, sind mehrfache Millionäre. Wohlhabende Profifußballer, mit einem Jahreslohn von mindestens 200 000 Euro, erhalten während der zwei- oder dreimonatigen Spielpause Arbeitslosengeld (ALG2), ohne Berücksichtigung ihres mit Sicherheit vorhandenen Vermögens! Geht es darum, das Arbeitslosengeld für die wirklich Bedürftigen um fünf (!) Euro zu erhöhen, wird wochenlang gestritten. Ohne Skrupel erhöhen sich die so genannten Volksvertreter des Bundestages ihre Diäten - sie sind leider ihr eigener Arbeitgeber - um fast das hundertfache. Niemand fragt woher. Sie bereichern sich an unsem Geld, dem Geld der Steuerzahler. Angesichts der unzähligen Menschen in Deutschland, die in Not und Elend leben, sollte endlich ein Andersdenken der Regierenden gefordert werden, Aber, so lange sie in Saus und Braus leben, wird sich die Zahl der Millionäre und leider auch die der Bedürftigen weiter erhöhen.
Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 16 Okt 2011, 15:51
von pippie
herlit hat geschrieben:... Profifußballer, allen voran die Bayern, sind mehrfache Millionäre. Wohlhabende Profifußballer, mit einem Jahreslohn von mindestens 200 000 Euro, erhalten während der zwei- oder dreimonatigen Spielpause Arbeitslosengeld (ALG2), ohne Berücksichtigung ihres mit Sicherheit vorhandenen Vermögens!
Erhalten Sie nicht erst ALG 1?
Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 16 Okt 2011, 16:20
von andreask020361
Moin, bin zwar nicht der grosse wirtschaftswaise oder Ökonomie professor, mehr für den Hausgebrauch.Nur eines muss man halt den Millionären als Entschuldigung erlauben, sie können eigentlich nichts dafür. es ist das kapitalistische system mit den ganzen Für und Wider. Das Hauptübel ist der zinses zins efefect. dadurch steigt das Vermögen überproportional anderseits die Schulden auch. da ja das kapitalistische system auf nachschuldner angewiesen ist . Es wird soweit gehen bis es zusammen bricht . ansonsten stelle man sich vor man haette vor 2000 Jahren 1euro (ich weiss ..gab es nicht) angelegt zu jährlich 2% wieviel glaubt ihr wären das heute. eine Unsumme ,
herlit hat geschrieben:Meine Meinung zum eigentlichen Thema: .....Deutschland produziert die meisten Millionäre. Aber, so lange sie in Saus und Braus leben, wird sich die Zahl der Millionäre und leider auch die der Bedürftigen weiter erhöhen.....
Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 16 Okt 2011, 16:57
von CSB_Wolf
Deutschland schafft sich ab

Hier mal ein Video zum beabsichtigtem ESM Vertrag. Übrigens, genau so ein Ermächtigungsgesetz hatte damals der senile Hindenburg unterschrieben, damit Adolf nach der Machtergreifung1933 walten und schalten konnte wie er wollte. Die Geschichte wiederholt sich.
[youtube]0LDJ3WhRS0Y[/youtube]
Es wird Zeit das das Volk auf die Strasse geht, ich Glaube das Bundesverfassungsgericht, wobei Deutschland bis heute ja keine eigene Verfassung hat, zimmlich Arbeit bekommt.
@ herlit, vollkommen richtig, es ist gewaltig etwas faul in unserem Land.
Gruss
wolf
Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 16 Okt 2011, 17:23
von GastroService
.... sollen wir nicht gleich einen Abbuchungsantag fuer die EU unterschreiben?!?
![protest [protest]](./images/smilies/protestier.gif)
Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 16 Okt 2011, 17:40
von pippie
Jetzt werden Deutschland erstmal die EU-Mittel gekürzt (
http://nachrichten.t-online.de/eu-will- ... 6478/index ), dann sehen wir weiter...

Re: Deutschland: Reich oder nicht?
Verfasst: 16 Okt 2011, 18:56
von andreask020361
hier w aus den tiefen des internets sehr einfach beschrieben
Was den Ausblick, auf das was kommt so schwierig macht ist, dass es drei grosse Event-Treiber gibt: harte Wirtschaftsgesetze, Massenpsychologie und Politik. Eines ist dabei für mich klar, die Massen haben bislang noch nicht verstanden was da auf uns zurollt. Das war auch in der Vergangenheit immer so. Noch Anfang 1948 dachte die Mehrheit der Deutschen, dass ihre Ersparnisse sicher sind und schon kurze Zeit später kam die Währungsreform. Diesmal ist der Auslöser der Krise nicht ein Krieg sondern es sind Wirtschaftsgesetze. Ein Geldsystem, welches aufgrund der Geldschöpfungsmöglichkeiten privater Geschäftsbanken in Verbindung mit Zins und Zinseszins ein unbegrenztes Wachstum braucht, kommt irgendwann an seine Grenzen, nämlich dann wenn der Kapitalismus nicht mehr genug Gewinne produziert, um das System am Leben zu halten. Das scheint jetzt der Fall zu sein, auch weil der massendemokratische Staat Wählerstimmen kauft, indem er soziale Wohltaten dauerhaft auf Pump finanziert.
Was wird jetzt passieren? Entweicht das Vertrauen in das Geldsystem kommt es zum Bankrun auch bei uns. Die Geldumlaufgeschwindigkeit steigt rapide an, es kommt zur Hyperinflation. Es scheint, wir waren schon einmal kurz vor einem Bankrun. Merkel und Steinbrück hatten jedenfalls diesen Eindruck sonst hätten sie damals nicht die unverbindliche Bankguthabengarantie ausgesprochen. Derzeit scheint die Lage eher ruhig, das kann sich aber schnell ändern. Auch ist die Bankensituation in Europa prekärer als in den USA. In Europa macht die Bankenbilanzsumme mittlerweile 360% des BIP aus, in den USA nur 90%. Der Bankensektor in Europa ist also unverhältnismäßig gross geworden. Hier wird etwas passieren.
Eine weitere Möglichkeit ist die, dass die Politik sich gegen eine Bankenrettung entscheidet und den wirtschaftlichen Dingen ihren Lauf lässt und nur die Folgen abmildert. Eine weitere Möglichkeit ist die, dass die Politik die Aussichtslosigkeit der Lage erkennt und D aus dem EURO austritt. Ich denke Politiker klammern sich an den status quo. Sie scheuen Risiken, die in dem Unbekannten liegen. Sie sind auch keine Wirtschafsfachleute sondern sind auf Berater angewiesen. Diese verteten Systeminteressen und werden alles tun, damit die Politik Banken und damit das Geldsystem rettet.
Es wird also eher auf Variante 1 hinauslaufen, warten bis das Vertrauen entweicht. Bis dahin wird die Politik versuchen, das System aufrecht zu erhalten. Ein bischen sparen, ein bischen (mehr) Steuererhöhungen. Das wird aber auch nicht reichen.
Kurzfristig wird vermutlich der Default von Griechenland vorbereitet. Die können ihre Schulden nicht bezahlen .... ja nicht mal die Zinsen. Selbst wenn man ihnen alle Schulden erlassen würde, könnten sie im Euroraum nicht überleben. Bei einen Schuldenschnitt müßten also die Griechen raus aus dem Euro. Erstmal könnten sie sich durch Abwertung der Währung regenerieren und zum zweiten wäre das ein richtiges Signal an die anderen. Denn das Problem ist bei allen Piigs und F das gleich. Während wir in D. bei der Reallohnentwicklung zurück blieben haben diese Staaten einen tüchtigen Schluck aus der Lohnpulle genommen und wurden so nach und nach nicht mehr konkurrenzfähig. Das drückt sich in der Leistungs-/Zahlungsbilanz aus.
Gleichzeitig gingen diese Staaten durch die stark sinkenden Zinsen nach der Euroeinführung weiter in die Verschuldung um das Defizit auszugleichen. Dummerweise bekommen sie nun von Investoren kein Geld oder nur zu weit höheren Zinsen. Dabei sind die Zinsen (ausser Gr.) nicht mal so hoch als vor 1995. Heißt also das da noc hplatz nach oben ist. Allerdings können bei allen die Zinsen nur mit neuen Schulden bezahlt werden. Zusätzlich gibt es noch diverse lokale Probleme. In Italien haben sie ein Regierungsproblem ...schon immer .... in Spanien kommt einen massive private Verschuldung hinzu.