Seite 4 von 5

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 18 Jul 2012, 13:58
von bauplan
pippie hat geschrieben:
bauplan hat geschrieben:
m1009 hat geschrieben: Fuer 60.000Rub muss man in hier in der Regel 3 - 4 Monate arbeiten......
Da sollte man sich wohl mal Arbeitskräfte aus NN holen.
Die haben aber in Moskau keine geschenkte Wohnung ;)
Ne, aber 20.000 Lohn zahlen und Unterkunft kostenlos zur Verfügung stellen.
2 Räume im Schichtdienst belegen, da kann man locker 20 Leute und mehr unterbringen.
Und die Arbeiter dann vermieten für teures Geld und schon ist man ein echter Kapitalist :twisted:

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 18 Jul 2012, 14:32
von zimdriver
bauplan hat geschrieben:....Da sage ich Hut ab. Oder sind das diese Buchhalterinnen, frisch von der Schule, die man eher nach Aussehen als Qualifikation einstellt?
Buchhalterinnen, die in der Lage sind fehlerfreie Abschlüsse zu machen, die dann der Steueranwalt auch absegnet, waren bei uns in deutlich anderen Kategorien angesiedelt.
... heute war die 4. Kandidatin da. Ich rede nicht von einer Hauptbuchhalterin, sondern von einer selbständig arbeitenden Buchhalterin, die Banken, Gehälter, Vorschüsse, RUB und EUR, usw. selbständig und komplett abwickelt.
Den rot markierten Satz hättest Du Dir sparen können- es sei denn, in Deiner Firma ist derlei Praxis üblich und Du willst noch etwas aus dem Leben vermitteln.

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 18 Jul 2012, 14:53
von bauplan
zimdriver hat geschrieben: Den rot markierten Satz hättest Du Dir sparen können- es sei denn, in Deiner Firma ist derlei Praxis üblich und Du willst noch etwas aus dem Leben vermitteln.
Das war nicht gegen dich, sondern ein Zitat unseres Steueranwalts als ich ihm mal sagte, es wäre doch billiger eine Buchhalterin für 2000 euro einzustellen als über ihn die Sachen laufen zu lassen.

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 19 Jul 2012, 08:52
von bauplan
Die Realeinkommen der Bevölkerung der Russischen Föderation sind in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 2,7 Prozent gestiegen. Im Juni 2012 verzeichneten sie ein Plus von drei Prozent. Diese vorläufigen Angaben wurden im heute veröffentlichten Bericht des Föderalen Dienstes für Staatsstatistik (Rosstat) zum aktuellen Stand der sozialwirtschaftlichen Entwicklung Russlands in der ersten Hälfte dieses Jahres angeführt.
Der durchschnittliche Monatsverdienst bzw. Gehalt eines Arbeitnehmers in Russland betrug im Juni 28232 Rubel, was einem Plus von 17,7 Prozent gegenüber Juni des vorigen Jahres entsprach.
Quelle .......


Durchschnittlicher Nettoverdienst pro Monat
Nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes lag das durchschnittliche Nettoeinkommen pro Monat in Deutschland 2011 bei 1470,83 Euro.
Quelle: Statistisches Bundesamt April 2012

Wenn man dann den Verprassungskoeffizienten ermittelt, dann sieht es in Russland nicht mehr so schlecht aus.

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 19 Jul 2012, 09:02
von bauplan
Dietrich hat geschrieben:
Jo klar. Prozentuale oder sogar Progressive Steuern, Sozialabgaben oder Krankenkassenbeiträge soll man zahlen, aber bei Erhöhungen und Entlastungen bitte nur Festbeträge......
Einkommen in Deutschland

Die Entwicklung der Einkommen in Deutschland durchläuft seit ein paar Jahren eine ambivalente Entwicklung. Die Kluft zwischen den Netto Einkommen wird größer. So ist festzustellen, das das pro Kopf Einkommen der Einkommensmillionäre und Großverdiener stetig steigt. Die Anzahl der Menschen, die ein so hohes Durchschnittliches Einkommen im Jahr erreichen, bleibt dabei jedoch nahezu konstant. In der gleichen Geschwindigkeit steigt aber auch die Zahl derer, dessen Einkommen unter der Hälfte vom Durchschnittlichen Einkommen in Deutschland liegt.

Quelle: gehaltsvergleich.com

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 19 Jul 2012, 11:24
von Dietrich
bauplan hat geschrieben:Einkommen in Deutschland
Die Entwicklung der Einkommen in Deutschland durchläuft seit ein paar Jahren eine ambivalente Entwicklung. Die Kluft zwischen den Netto Einkommen wird größer. So ist festzustellen, das das pro Kopf Einkommen der Einkommensmillionäre und Großverdiener stetig steigt. Die Anzahl der Menschen, die ein so hohes Durchschnittliches Einkommen im Jahr erreichen, bleibt dabei jedoch nahezu konstant. In der gleichen Geschwindigkeit steigt aber auch die Zahl derer, dessen Einkommen unter der Hälfte vom Durchschnittlichen Einkommen in Deutschland liegt.
Mag ja alles stimmen. Hat aber mit deiner Bemerkung (ganz am Anfang) zum Thema Rentenerhöhung nichts zu tun.
Wenn in Russland Menschen unterschiedliche Renten bekommen, so hat das seine Gründe. Einige haben länger gearbeitet oder einfach mehr eingezahlt, etc.
Wieso sollte man da um einen Festbetrag erhöhen? Was spricht gegen einen Prozentbetrag? Wenn vorher jemand doppelt so viel bekam wie ein anderer, so bekommt er es nach der Erhöhung auch. Was ist daran ungerecht? Wenn es vorher 5k und 10k waren, dann sind es nachher z.b. 6k und 12k (20% rauf). Klar ist der absolute Abstand jetzt nicht mehr 5k, sondern 6k, aber die Inflation etc. ist nunmal auch i.A. prozentual und nicht absolut.

Ich finde es eben nur immer sehr interessant, dass auf der einen Seite sogar progressive Steuern als "gerecht" empfunden werden (in Russland komischerweise nicht), auf der anderen Seite wird dann aber plötzlich nicht mehr auf Prozente, sondern auf absolute Beträge gepocht.

Ach übrigens: Ich gehöre nicht zu den Großverdienern und den Einkommensmillionären. Leider. Ich habe mir hier mit Mühe und Not eine Doppelhaushälfte gekauft und drehe mindestens die nächsten 10 oder 15 Jahre finanziell absolut im roten Bereich.....
Bin natürlich als Hausbesitzer potentiell erst mal ein Gutverdiener, den man ja möglichst noch weiter schröpfen kann!

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 19 Jul 2012, 11:34
von bauplan
Ziel muss es sein die Schere zwischen arm und reich zu verkleinern, nicht sie jährlich zu vergrößern. Aber genau das macht eine prozentuale Erhöhung.
Das jemand der mehr und länger gearbeitet hat mehr Rente bekommt ist ja ok. Aber der Abstand darf nicht jedes Jahr größer werden, nicht bei Renten nicht bei Löhnen nicht bei Gehältern und genau das ist der Fall.

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 19 Jul 2012, 12:03
von Saboteur
interessant wie diese Statistiken so zu Stande kommen, ich kenne jedenfalls niemanden der in Russland annähernd so viel Geld verdient wie in der Statistik als Durchschnitt genannt wird.

Den Lebensstandart anhand von in Stellenausschreibungen genannten Löhnen zu vergleichen finde ich recht schwierig - ich glaube das funktioniert nicht so richtig...

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 19 Jul 2012, 12:29
von Dietrich
bauplan hat geschrieben:Ziel muss es sein die Schere zwischen arm und reich zu verkleinern, nicht sie jährlich zu vergrößern. Aber genau das macht eine prozentuale Erhöhung.
DAS hätte ich gerne mal vorgerechnet. Also die Statistiken zur "Schere zwischen arm und reich" beziehen sich eigentlich immer auf Dinge wie "die oberen/unteren x Prozent", "das x-fache Einkommen", etc.
Und diese Beziehungen werden duch prozentuale Erhöhungen (wenn sie denn für alle gleich sind) nicht verändert.

Dafür sind eher überdurchschnittliche Erhöhungen im oberen Einkommensbereich bzw. Belastungen im unteren und mittlerern Einkommensbereich schuld. Das hat aber nichts mit prozentual oder absolut zu tun.

Also wenn ich die Rente erhöhe, dann ist prozentual nun mal am gerechtesten. Alles andere bringt die Verhältnisse durcheinander und ist damit eben nicht "gerecht".

Re: Rente in Russland - interessant?

Verfasst: 19 Jul 2012, 12:47
von pippie
Saboteur hat geschrieben:interessant wie diese Statistiken so zu Stande kommen, ich kenne jedenfalls niemanden der in Russland annähernd so viel Geld verdient wie in der Statistik als Durchschnitt genannt wird.

Den Lebensstandart anhand von in Stellenausschreibungen genannten Löhnen zu vergleichen finde ich recht schwierig - ich glaube das funktioniert nicht so richtig...
Ich kenne auch in Deutschland keine Gruppe von Leuten, bei denen das statistische Durchschnittsgehalt stimmen würde. Es stimmt schon, glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.