Nun die Auflösung der dritten Runde von „Wetten dass …“
Sieger ist „pippie“, die als schnellste folgende Erklärung lieferte:
Wenn mich nicht alles täuscht, hat man früher den Senf so bezeichnet. Der stand zusammen mit Brot und Salz in der Stolovaja immer auf dem Tisch, kostenlos zur Selbstbedienung.
Und „Jenenser“ lieferte die weitere Erklärung kurze Zeit später und belegt damit den zweiten Platz:
Bei der “Gewerkschaftsbutter” handelt es sich um Senf. Zu Zeiten der Sowjetunion soll dieser ausreichend in den Kantinen der Betriebe vorhanden gewesen sein im Gegensatz zu echter Butter. Auch ich habe noch Erinnerung an die Gewerkschaft in volkseigenen Betrieben. Die waren Ansprechpartner für heiß begehrte Urlaubsplätze, sorgten sich aber auch um ein warmes Mittagessen für alle Beschäftigten als Grundrecht. Natürlich scheiterte es oft an der Quantität, vor allem aber an der Qualität, der an sich gut gemeinten Maßnahmen. Die Deutschen sind nicht so große Brotesser, wie die Russen, d.h. die Butter wurde in den Betrieben zu möglichem Brot nicht vermisst, bzw. nicht durch Satire und Witz bei der Gewerkschaft eingeklagt. Und wer sagt eigentlich, dass Brot mit Senf nicht lecker ist? Die Gewerkschaft in der DDR (FDGB) wusste jedoch, dass ohne BBB beruflich und privat bei uns DDR-Deutschen nichts lief. Auflösung BBB: Bockwurst, Bier und Bohnenkaffee...
Und die Bronzemedaille geht, wenn ich es richtig überblicke, an manuchka.
Danke für´s mitmachen und bis zur nächsten Wette.
Uwe Niemeier
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