SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinder.."

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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Cookie »

paramecium hat geschrieben:
Tja, wer nicht diskriminiert wird neigt auch nicht dazu zu demonstrieren. Andererseits würde es mich wundern, wenn es nicht in letzter Zeit gerade in Russland Demonstrationen von fundamentalen Orthodoxen gegen Lesben und Schwule gegeben hätte.
Waren diese Demos nicht immer Gegendemos bei Auftritten von Homosexuellen? Übrigens ich hab da eine Frage weis einer wie hoch die Quote der Homosexuellen bei Pädophilen ist?
Es gibt homo-, hetero- und bisexuelle Pädophile.[27] Anhand einer statistischen Auswertung zum Präventionsprojekt Dunkelfeld der Charité zeigte sich, dass der Anteil bisexueller Pädophiler gering ist. Die meisten sind entweder auf Mädchen oder auf Jungen orientiert, wobei der Anteil der homosexuellen Pädophilen geringfügig größer war. Bei den nicht-ausschließlich Pädophilen zeigte sich eine Verteilung von jeweils etwa einem Drittel homosexuell, heterosexuell und bisexuell orientierter Patienten.[30]
Es gibt homo-, hetero- und bisexuelle Pädophile.[27] Anhand einer statistischen Auswertung zum Präventionsprojekt Dunkelfeld der Charité zeigte sich, dass der Anteil bisexueller Pädophiler gering ist. Die meisten sind entweder auf Mädchen oder auf Jungen orientiert, wobei der Anteil der homosexuellen Pädophilen geringfügig größer war. Bei den nicht-ausschließlich Pädophilen zeigte sich eine Verteilung von jeweils etwa einem Drittel homosexuell, heterosexuell und bisexuell orientierter Patienten.
https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie

Und jetzt gehen wir mal davon aus das 1% bis 3% der Bevölkerung Homosexuell ist aber dieser Anteil bei den Pädophilen 33% bis über 50% ausmacht. Kann man dann wirklich verantworten Kinder in deren Obhut zu geben wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das dieses Kind misshandeln wird?
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von tl1000r »

Berlino10 hat geschrieben:... niemand leidet dadurch Schaden, und alles andere als Toleranz dem gegenüber ist von gestern.
Na ich weiß ja nicht... ich wohne im tiefsten Osten von Deutschland und wir haben polnisch-deutsche Kindergärten und Schulen (Bad Muskau, Frankfurt, Görlitz, usw.) - solltest du jetzt ein gleichgeschlechtliches Ehepaar sein und beim Elternabend auf erzkatholische Polen treffen - Herzlichen Glückwunsch :lol: und in Polen gehen meiner Meinung nach 90 % Sonntag zur Kirche...
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manuchka
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von manuchka »

Sibirier hat geschrieben:Sorry, ich bin kein Tier und moechte mich auch nicht mit denen verglichen wissen. Wenn Tiere homosexuell sind, heisst es nicht gleich, dass wir Menschen es dulden muessen.
Das sehe ich genau so, und das ist völlig unabhängig davon, ob man nun an die Evolutionstheorie (Achtung: die ist ja auch nur eine Theorie!) glaubt oder nicht. Was Menschen von Tieren unterscheidet, ist doch u.a. die Möglichkeit, dass man nicht einem angeborenen Trieb folgen muss, sondern dass man seine "Triebe" kontrollieren und lenken kann - nicht nur die sexuellen übrigens.
Du erntest, was du säst.
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von paramecium »

manuchka hat geschrieben:
Sibirier hat geschrieben:Sorry, ich bin kein Tier und moechte mich auch nicht mit denen verglichen wissen. Wenn Tiere homosexuell sind, heisst es nicht gleich, dass wir Menschen es dulden muessen.
Das sehe ich genau so, und das ist völlig unabhängig davon, ob man nun an die Evolutionstheorie (Achtung: die ist ja auch nur eine Theorie!) glaubt oder nicht. Was Menschen von Tieren unterscheidet, ist doch u.a. die Möglichkeit, dass man nicht einem angeborenen Trieb folgen muss, sondern dass man seine "Triebe" kontrollieren und lenken kann - nicht nur die sexuellen übrigens.
Das ist ein philosophischer und kein wissenschaftlicher Standpunkt, der im übrigen falsch ist. Menschenaffen können ebenfalls ihre "Triebe kontrollieren und lenken". Aber wir bleiben offtopic. :)
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Dietrich
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Dietrich »

Ist Homosexualität eine Krankheit? Und wenn ja, ist diese Krankheit heilbar?

Was für eine "Krankheit" ist es also?

a) Etwas womit man sich ansteckt? Homo-viren, die beim Kontakt mit Homosexuellen oder bei Einfluss von homosexueller Propaganda den Menschen infizieren und ihn schwul machen?
b) Eine sich im Laufe des Lebens eintwickelnde Geisteskrankheit? Auch durch homosexuelle Propaganda bewirkt/verstärkt?
c) Ein angeborener "Fehler" im komplexen Bauplan des Menschen, in der Verdrahtung des Hirns (ich nenn es mal so) , des Hormonhaushalts, etc. etc.?
d) Noch was Anderes?

Was ergibt sich darauf in Bezug auf die "Heilbarkeit"?

Ich tendiere da eher zu c) und da sieht es mit "Heilbarkeit" wohl eher mau aus. Natürlich könnte man versuchen, in den Hormonhaushalt einzugreifen, mit allen damit verbundenen möglichen Nebenwirkungen....

Aber wozu? Sind diese 1-3% (habe die Zahl mal von weiter oben ungeprüft übernommen) eine Gefahr für die Menschheit? Wäre die Welt irgendwie sicherer, wenn man die alle einsperrt oder abknallt?

Ich habe es hier im Forum schon mal geschrieben: Mich nervt diese ganze "Schwul-ist-cool"-Masche in der momentanen TV/Presse/Werbe-Landschaft auch teilweise. Aber so geht es mit Sicherheit auch vielen homosexuellen Menschen. Da gibt es eben einige Menschen, die daran ein Interesse haben: Journalisten, Künstler, etc. Und das hippe junge Publikum macht mit und generiert Einschaltquoten/Auflage/Klicks/Geld. Ist auch mit anderen Dingen so. Mich interessiert auch in den Nachrichten im Radio nicht, was Boris Becker zu irgendeinem Thema getwittert hat. Trotzdem wird es teilweise mit in die Hauptnachrichten aufgenommen.

Ich hatte einen Kommilitonen, der war (und ist wohl immer noch) schwul. Und war das ein schlechter Mensch? War der "krank"? Noe, der war ganz normal. Nur konnte er eben mit Frauen wenig anfangen. Aber wenn man es nicht wusste, dann merkte man da nix. Kein rosa Handtäschchen, keine übertriebene Sprache, nix. Hat regelmäßig mit uns Counter-Strike gespielt......

Ich finde es auch befremdlich mir vorzustellen, wie sich zwei halbnackte Typen heute auf dem Wagen beim Christopher-Street-Day gegenseitig abschlabbern und morgen ein Kind adoptieren. Aber es sind doch nicht längst alle Homosexuellen so. Da gibt es auch normale Menschen, die ein normales bürgerliches (<- Achtung Reizwort!) Leben führen. Menschen mit einem festen Job, Verantwortungsgefühl, Moral, etc.
Wieso sollten diese nach intensiver Prüfung keine Kinder adoptieren dürfen? So einem Kind geht es mit Sicherheit besser als einem Kind aus z.B. einem Alkoholikerhaushalt.

Und zum Thema "Ehegattensplitting": Wieso sollten gleichgeschlechtliche Paare mit den gleichen Pflichten wie normale Paare nicht auch steuerlich gleichbehandelt werden?
Und eine generelle Abschaffung des Ehegattensplittings würde in unserem Steuerrecht wohl sofort vom Verfassunggericht kassiert. Mit Recht.
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Berlino10 »

Ich tendiere auch zu c) und würde Homosexuelle weitgehend unangetastet wissen wollen.
Dietrich hat geschrieben:
Wieso sollten diese nach intensiver Prüfung keine Kinder adoptieren dürfen? So einem Kind geht es mit Sicherheit besser als einem Kind aus z.B. einem Alkoholikerhaushalt.

Weil Kinder natürlicher- und idealerweise in Familien gehören, die aus Vater, Mutter, Kind + bestehen, was da schon von vornherein ausgeschlossen ist.
(Die hohe Zahl Alleinerziehender ist kein Gegenargument und muss ja nicht von Dauer sein. )
Weil es immer noch genügend heterosexuelle, biologisch leider kinderlose Paare gibt, die warten müssen.
Weil homosexuelle Partnerschaften schon allein biologisch nicht für Kinder bestimmt sind.
(sie können das ja immer noch umgehen, indem sie auf natürliche Weise Mutter, Vater werden)
Und Kinder hätten es meistens auch bei 45jährigen Vätern besser, aber auch die dürfen nicht adoptieren.
Dietrich hat geschrieben: Und zum Thema "Ehegattensplitting": Wieso sollten gleichgeschlechtliche Paare mit den gleichen Pflichten wie normale Paare nicht auch steuerlich gleichbehandelt werden?
Weil die Förderung ehelicher Paare ein alter katholischer Hut ist, und nur dadurch gerechtfertigt werden kann, wenn diese Partnerschaft im gesellschaftlichen Sinne nützlich sind, sprich darauf angelegt sind, der Gesellschaft Kinder zu schenken.
Bei gleichgeschlechtlichen Paaren ist das ausgeschlossen. Und mMn nach schlicht pervers, wenn ich/alle oder eine allein erziehende Mutter/Vater und deren Kinder diese gesellschaftlich unnütze Partnerschaft auch noch bezahlen sollen.
Dietrich hat geschrieben:
Und eine generelle Abschaffung des Ehegattensplittings würde in unserem Steuerrecht wohl sofort vom Verfassunggericht kassiert. Mit Recht.
Sehe ich anders. Wie gesagt, ist das Ehegattensplitting ein alter konservativ-katholischer Hut, und nur ein Instrument, Frauen zu Hause zu halten.
Die Hälfte der Gelder, jährlich 20 Mrd., geht am gesellschaftlichen Nutzen vorbei, weil die Kinder erwachsen sind, bzw. die Ehen (von vornherein) kinderlos bleiben oder sogar so geplant werden.
Während Millionen Alleinerziehender ohne Förderung aus diesen Töpfen bleiben.
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Dietrich
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Dietrich »

Berlino10 hat geschrieben:
Dietrich hat geschrieben: Und zum Thema "Ehegattensplitting": Wieso sollten gleichgeschlechtliche Paare mit den gleichen Pflichten wie normale Paare nicht auch steuerlich gleichbehandelt werden?
Weil die Förderung ehelicher Paare ein alter katholischer Hut ist, und nur dadurch gerechtfertigt werden kann, wenn diese Partnerschaft im gesellschaftlichen Sinne nützlich sind, sprich darauf angelegt sind, der Gesellschaft Kinder zu schenken.
Ehegattensplitting hat ja nun ÜBERHAUPT nix mit "Förderung" der Ehe oder sogar Kindern zu tun.
Man könnte fast denken, man bekomme noch Geld vom Staat geschenkt.
Eheleute bilden nunmal eine finanzielle Gemeinschaft. Wird der eine länger Arbeitslos, so zahlt der Staat nicht etwas Hartz IV, sondern es zählt das Familieneinkommen. Das heisst, die finanzielle Leistungsfähigkeit eines Paares ergibt sich durch deren gemeinschaftliches Einkommen. Ein Konto/Topf/... für beide zusammen.
Was ist dann daran so falsch, diesen Topf auch gemeinsam zu besteuern, also die Freibeträge für 2 Erwachsene zu berücksichtigen und auch die Steuer-Progression entsprechend für 2 Leute zu berücksichtigen.
Und - auch wenn es viele Kritiker teilweise nicht glauben - MEHR ist das Ehegattensplitting nicht. Und erst recht hat es nichts mit katholischen Hüten zu tun.
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Sibirier »

Dietrich hat geschrieben:Ist Homosexualität eine Krankheit? Und wenn ja, ist diese Krankheit heilbar?

Was für eine "Krankheit" ist es also?

a) Etwas womit man sich ansteckt? Homo-viren, die beim Kontakt mit Homosexuellen oder bei Einfluss von homosexueller Propaganda den Menschen infizieren und ihn schwul machen?
b) Eine sich im Laufe des Lebens eintwickelnde Geisteskrankheit? Auch durch homosexuelle Propaganda bewirkt/verstärkt?
c) Ein angeborener "Fehler" im komplexen Bauplan des Menschen, in der Verdrahtung des Hirns (ich nenn es mal so) , des Hormonhaushalts, etc. etc.?
d) Noch was Anderes?

Was ergibt sich darauf in Bezug auf die "Heilbarkeit"?

Ich tendiere da eher zu c) und da sieht es mit "Heilbarkeit" wohl eher mau aus. Natürlich könnte man versuchen, in den Hormonhaushalt einzugreifen, mit allen damit verbundenen möglichen Nebenwirkungen....

Aber wozu? Sind diese 1-3% (habe die Zahl mal von weiter oben ungeprüft übernommen) eine Gefahr für die Menschheit? Wäre die Welt irgendwie sicherer, wenn man die alle einsperrt oder abknallt?

Ich habe es hier im Forum schon mal geschrieben: Mich nervt diese ganze "Schwul-ist-cool"-Masche in der momentanen TV/Presse/Werbe-Landschaft auch teilweise. Aber so geht es mit Sicherheit auch vielen homosexuellen Menschen. Da gibt es eben einige Menschen, die daran ein Interesse haben: Journalisten, Künstler, etc. Und das hippe junge Publikum macht mit und generiert Einschaltquoten/Auflage/Klicks/Geld. Ist auch mit anderen Dingen so. Mich interessiert auch in den Nachrichten im Radio nicht, was Boris Becker zu irgendeinem Thema getwittert hat. Trotzdem wird es teilweise mit in die Hauptnachrichten aufgenommen.

Ich hatte einen Kommilitonen, der war (und ist wohl immer noch) schwul. Und war das ein schlechter Mensch? War der "krank"? Noe, der war ganz normal. Nur konnte er eben mit Frauen wenig anfangen. Aber wenn man es nicht wusste, dann merkte man da nix. Kein rosa Handtäschchen, keine übertriebene Sprache, nix. Hat regelmäßig mit uns Counter-Strike gespielt.......
Fuer mich ist eine Krankheit. Ja auch Homosexuelle haben den groessten Anteil an der Verbreitung von AIDS, weil sie meinen, da sie nicht schwanger werden koennen, brauchen sie auch nicht verhueten. Einen Schwulen erkennt man nicht nur an rosa Handtaschen..., es gibt genug andere Erkennungsmerkmale. Nur die muss man sich als heterosexueller erst merken...Ok, vielleicht nicht bei allen klappt es, aber bei rd. 80% klappt es bei mir...zu unterscheiden..

Auch finde ich es nicht gut, wenn ein heterosexueller Junge von 2 Schwulen adoptiert wuerde. Was der in der Schule zu leiden haette, ich wage es nicht auszusprechen und Kinder koennen fies sein...
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Sibirier »

Dietrich hat geschrieben: Ehegattensplitting hat ja nun ÜBERHAUPT nix mit "Förderung" der Ehe oder sogar Kindern zu tun.
Man könnte fast denken, man bekomme noch Geld vom Staat geschenkt.
Eheleute bilden nunmal eine finanzielle Gemeinschaft. Wird der eine länger Arbeitslos, so zahlt der Staat nicht etwas Hartz IV, sondern es zählt das Familieneinkommen. Das heisst, die finanzielle Leistungsfähigkeit eines Paares ergibt sich durch deren gemeinschaftliches Einkommen. Ein Konto/Topf/... für beide zusammen.
Was ist dann daran so falsch, diesen Topf auch gemeinsam zu besteuern, also die Freibeträge für 2 Erwachsene zu berücksichtigen und auch die Steuer-Progression entsprechend für 2 Leute zu berücksichtigen.
Und - auch wenn es viele Kritiker teilweise nicht glauben - MEHR ist das Ehegattensplitting nicht. Und erst recht hat es nichts mit katholischen Hüten zu tun.
Ich finde das russische System besser. DE sollte ebenfalls darauf umstellen und mehr Ganztageskindergaerten, Unterstuetzung fuer Alleinerziehende (siehe Arbeitsrecht), Finanzierte Ferienlager machen, Unterstuetzung fuer Familien mit mehr Kindern.

Ich denke nicht, dass das Bundesverfassungsgericht was dagegen haben wird, wenn Einzelbesteuerung fuer alle. Dann haetten die Paare in "wilder" Ehe, die gleiche Besteuerung, wie Paare die in einer Ehe leben, denn auch die Paare in wilder Ehe werden bei Hartz IV schon mit herangezogen, falls Du es nicht weisst...
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Berlino10 »

Dietrich hat geschrieben: Was ist dann daran so falsch, diesen Topf auch gemeinsam zu besteuern, also die Freibeträge für 2 Erwachsene zu berücksichtigen und auch die Steuer-Progression entsprechend für 2 Leute zu berücksichtigen.
Und - auch wenn es viele Kritiker teilweise nicht glauben - MEHR ist das Ehegattensplitting nicht. Und erst recht hat es nichts mit katholischen Hüten zu tun.
In der Tat werden bei Hartz IV auch "wilde Ehen" berücksichtigt, bei den Steuererleichterungen nicht.
"In einen Topf werfen", finanzielle Gemeinschaft hätte aber nicht zur Folge, dass der besserverdienende (Mann) die niedrigere Steuerklasse bekommt, während die geringverdienende (Frau) prozentual so hoch besteuert wird, dass sich ein (Halbtags-)Arbeiten meist gar nicht mehr lohnt. Klassisches Familien-Modell in Baden-Baden, BW, Bayern ...
Natürlich sind es staatliche Geschenke für die Ehe mit sanfter Führung der Frau, besser zu Hause zu bleiben und Nötigung zur Erhalt der Ehe.
Lässt du dich scheiden, hast du nicht nur die Kosten doppelter Haushaltsführung zu tragen, sondern verlierst auch noch diese Steuervorteile.
Kinder hast du trotzdem weiterhin.
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