Lieber Sachse007,
Du vielleicht nicht. Manche anderen vielleicht schon. Kann doch nicht angehen, dass dort, nicht wie von UA prophezeit wurde, eine stabile Situation ist.Nicht wünschen würde ich mir Zustände auf der Krim wie jetzt in der Ostukraine
Ist ja auch total verständlich. Jedenfalls würde Ich es den Russen nachvollziehen können, wenn sie die Deutschen als Heuchler betiteln sollten.kein Wunder, dass die Beliebtheit Deutschlands in Russland abnimmt.
Erst vor kurzem war die Mauerfall-Feier, die Wir den Russen zu verdanken haben und was macht Deutschland? Schenkt sein Ohr den Menschen, die im Gegenteil eine Mauer in der UA aufbauen wollen. Wie verlogen muss man eigentlich sein, um zu sagen "Mauer weg = gut" und "eine neue Mauer = interessant"?
Wer einem so sehr ins Gesicht spuckt, soll sich nicht wundern mal einen Schlag zurück zu bekommen.
Merkel hat auch schon vor ihrer Kanzlerkandidatur mit den Staaten sympanthisiert.Man kann über ihre Vorgänger sagen was man will, aber sowohl H. Kohl als auch G. Schröder hatten gelegentlich eine von den USA abweichende Meinung.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/b ... 37040.html
Die Krim wurde im 18 Jh. als Vasallenstaat des osmanischen Reiches von den Russen befreit und verblieb dann in Russland.war die Krim überhaupt jemals ukrainisch??? Ich meine jetzt wirklich ein traditioneller integraler Bestandteil der Ukraine ?
Am 8. April 1783 wurde sie formell von Katharina II. „von nun an und für alle Zeiten“ als russisch deklariert. Dies wurde vom Osmanischen Reich jedoch erst mit dem Vertrag von Jassy am 6. Januar 1792 anerkannt.
Nachdem Krimkrieg Mitte 19.Jh. gehörte die Krim zum zaristischen Russland.
Unmittelbar nach dem 2WW (1945) hatten die Alliierten in Jalta bei der Beschließung der Nachkriegsordnung keine Einwände gehabt, dass die Krim zur russischen (nicht ukrainischen) Sowjetunion kommt bzw. innerhalb ihrer Grenzen liegen soll.
Chruschtschov hat in einem Suff die Krim, aus ökonomischen Gründen, der UA "geschenkt"
Folgendes aus Wikipedia:
"Der Sohn Nikita Chruschtschows, Sergej Chruschtschow (in den USA lebender Raumfahrtingenieur und Politologe), vertritt die Meinung, dass die Abgabe der Krim an die Ukraine aus rein ökonomischen, nicht aus politischen, moralischen oder ethnischen Gründen erfolgt sei. Zur damaligen Zeit seien Schifffahrtskanäle von der Wolga zur Krim und ins Donezbecken geplant worden, und es sei planerisch klüger gewesen, nur eine statt zwei Sowjetrepubliken (Russische Föderative und die Ukrainische Republik) mit diesen Vorhaben zu befassen. Für Nikita Chruschtschow war es nicht denkbar, dass die Sowjetunion je auseinanderbrechen und so zwischen Russland und der Ukraine eine Staatsgrenze verlaufen könnte"
Chruschtschov tat es vollkommen ohne Einverständnis des Volkes und aus eigenem Willen. Es gab damals kein Referendum oder gleiches.
Im Januar 1991 fand ein Referendum auf der Krim statt, wo abgestimmt wurde, ob die Krim als autonome Republik in der Sowjetunion bleiben wolle.
94% waren dafür und somit gegen die UA.
Sep. 91 hat sich die Krim innerhalb der Sowjetunion als souverän erklärt..
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde in der UA ein Gesetz verabschiedet, dass der Krim weitgehende und kulturelle Autonomie eingeräumt hatte, um auf ein Kompromiss zu kommen. D.h.: UA war nur zuständig für Außen-, Währungs- und Verteidigungspolitik. Ales andere wurde autonom geregelt (Innenpolitik, Gesundheitspolitik, usw.) Krim war somit in vielen Bereichen vollkommen unabhängig ggü. der UA (außer halt die 3 Fälle).
1995 hat UA die Aufhebung der Autonomie beschlossen. Die UA hat 95 einseitig die Krim besetzt. Sie hat das Präsidentenamt abgesetzt, die Verfassung und direkte Kontrolle durch UA eingeführt. DAS war genau eine definitionsgemäße Annektion und nicht, dass was man heute in der Presse liest.
Seitens Russlands hatte die UA eh nichts zu befürchten. Jelzin sympantisierte eher mit den Amis und wirtschaftete eher das Land in den Ruin.
Aufgrund der damaligen Annektion gab es natürlich auch Proteste und Unruhen auf der Krim. Womit dann lediglich nur teilweise eine Autonomie hergestellt wurde. Aber nicht die die vorher bestand. Dinge, wie Regierungschef mussten mit der UA in Einklang gebracht wurden. Die Krim wurde damals vollkommen kastriert.
Das war eine 100%ige Annektion, da einseitig und erzwungen.
Februar 2014 Putsch in Kiew durch eine Minderheit und Missachtung der ukrainischen Verfassung + Unterstützung des Westens.
Daraufhin beschloss eben das Parlament auf der Krim ein Referendum, wo die Mehrheit sich für Ru. abstimmte.
Es wird zwar oft behauptet, dass das Referendum völkerrechtswidrig ist, aber stimmt natürlich nicht, da Art.1 Abs. 2 der UN-Charta ganz klar vom Selbstbestimmungsrecht der Völker die Rede ist und nicht von Nationen.
Die Völker haben das Recht frei zu bestimmen wo sie leben wollen und nicht ein Staat, wie UA, Deutschland oder sonst was.
Die Integrität des Staates wurde keines Fall verletzt (vgl. auch DDR, Slowakei, Tschechien).
Das Volk auf der Krim hat eh niemals zugestimmt mit der Ukraine zusammen zu leben. Die wurden niemals deswegen gefragt.
Ebenso was die russischen Truppen auf der Krim betrifft, war da nichts verwerfliches, da die Russen Pachtverträge zur Stationierung mit UA hatten.
Außerdem hinkt diese westliche Argumentation. Amerikanische Soldaten sind auch in zahlreichen Ländern, wie Deutschland stationiert. Heißt es jetzt, dass all die Wahlen, dann auch für die Katz sind? Alles ungültig? Na, tolle Wurst!
Wenn jemand einem anderen Volk (Tschechen, Mazedonien, Esten,...) das Recht zur Abstimmung gewährt, aber einem anderen Volk, wie den Krimbewohnern nicht, dann ist es nichts weiter, als Rassismus.
Rassismus verweigert bestimmten Gruppen Vorteile und Leistungen oder privilegiert andere.
Natürlich kann der Westen das Referendum nicht akzeptieren, da es ja für die Russen positiv ist. Wären die Mehrheit der Krimbewohner Ukrainer und wären die Wahlergebnisse anders abgelaufen, hätte man natürlich eine total andere Einstellung.
Die Krim wieder nach Hause zu holen war vollkommen rechtmäßig, da gibt es auch absolut keine Gründe, die dagegen sprechen.
Es ist das, was man eine Wiedervereinigung nennt.
Lieber Axel Heinrich,
Wirklich? In wie weit habe Ich denn Einfluss auf die Welt? Oder wie kommt man eigentlich zu so einer These?
Gruß
Haya
