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Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 29 Apr 2015, 07:57
von klaupe
Axel Henrich hat geschrieben:
m1009 hat geschrieben:Wie viele polnische Fahrer haben die Medien in der Freien Welt gezaehlt.... ?
Genaue Zahlen werden nicht genannt:
Wer gut schätzen kann, kommt schon auf eine größere Gruppe
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Allerdings soll es an der Grenze auf polnischer Seite zu heftigen Auseinandersetzungen unter den polnischen Bikern gekommen sein, angeblich sogar Schlägereien.
Ein prorussischer Teil ist mit den Nachtwölfen solidarisch, der nationalistische Teil will die Russen nicht im Lande sehen.
[youtube]7qS_Xj4OhsA[/youtube]

Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 29 Apr 2015, 12:22
von Dietrich
Zejtnot hat geschrieben:Dieses Spiel wird ja schon lange gespielt. Zur Trauerfeier von Nemzow wurden ja auch einige Visa nicht erteilt, andere wurden mit Visum nicht reingelassen.
Albern von beiden Seiten.
Mensch Zejtnot, das darfst du so nicht vergleichen.
Die zu Nemzows Beerdigung wollten waren CIA-gesteuerte hochpolitische US-Hampelmänner, die außer der Beerdigung mindestens noch 6-10 Maidane in Russland anzetteln wollten, während die anderen nur freundliche, apolitische Motorradfahrer sind, die nunmal auch ab und gerne auf ordentlichen Straßen unterwegs sein wollen.

P.S. Ob die mitbekommen haben, das in D die Straßen auch nicht mehr das sind, was man sich in RU davon erzählt?

Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 29 Apr 2015, 12:53
von Nikolaus
Zejtnot hat geschrieben:
Nikolaus hat geschrieben:Nur wird mir wieder schlecht, wenn ich mir vorstelle, die Russen antworten auch hierauf symmetrisch. :roll:
Dieses Spiel wird ja schon lange gespielt. Zur Trauerfeier von Nemzow wurden ja auch einige Visa nicht erteilt, andere wurden mit Visum nicht reingelassen.
Oh, von dieser Gleichstellung einiger "bedeutender" polnischer, lettischer, ... Parlamentarier, selbsterklaerter Feinde Russlands, mit normalen russischen Bikern, wuerden sich wohl die ersteren sehr gekraenkt fuehlen. Immerhin wollten sie als Vertreter jener Kreise nach Moskau kommen, die Nemzow finanziert hatten, von denen er, wie seine "Genossin" Irina Chakamada sagte, "seinen bescheidenen Lebensunterhalt fristete".

Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 29 Apr 2015, 13:34
von zimdriver
... die groteske Show geht weiter, wie die Bilderzeitung veröffentlicht
Am Montag und Dienstag sei an den Grenzen zu Weißrussland und zur russischen Enklave Kaliningrad acht russischen Motorradfahrern mit Verbindungen zu den „Nachtwölfen“ die Einreise verweigert worden, sagte der Sprecher des litauischen Grenzschutzes, Giedrius Misutis......
Am Montag hatten polnische Grenzer zehn Mitglieder des russischen Motorradclubs an der Einreise gehindert......
Quelle HIER

Weshalb wünschte ich nur, dass Finnland sich dem Zauber entzöge und die Biker mit der Fähre über die Ostsee kämen? Das ist doch Klamauk erster Güte.

... den rotbehosten Duofahrer vergessen wir besser. Obwohl er schon grosses Glück hatte, dass er mit seinem klapprigen Gefährt nicht in diesen Tagen gen Osten ziehen wollte, sondern noch damals.

Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 29 Apr 2015, 18:23
von Alex KA
zimdriver hat geschrieben:...
... den rotbehosten Duofahrer vergessen wir besser. Obwohl er schon grosses Glück hatte, dass er mit seinem klapprigen Gefährt nicht in diesen Tagen gen Osten ziehen wollte, sondern noch damals.
Duofahrer hätte man vermutlich auch heute eingelassen -Russland ist groß genug, aber Deutschland ist so vollgestopft mit Ausländern, das noch ein paar hundert russische Biker mehr, und Deutschland könnte schon deswegen platzen.. :lol:

Es wäre auch interessant zu wissen wie diese Sache von deutschen Motorradklubs "Hells Angels" und "Bandidos" angesehen wird, würde es zu Streitereien zwischen russischen Bikern und deutschen kommen?

Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 29 Apr 2015, 22:09
von klaupe
P.S. Ob die mitbekommen haben, das in D die Straßen auch nicht mehr das sind, was man sich in RU davon erzählt?
Na ja, die wollten ja nicht gleich bis zum Rhein fahren.

In der ex-DDR gibt es noch viele Straßen, die nach der Wende entstanden sind und immer noch in einem durchaus passablen Zustand sind. Auch den Brücken wird noch etwas Zeit bis zum Zusammenbruch zugebilligt.

Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 30 Apr 2015, 03:07
von tl1000r
klaupe hat geschrieben:In der ex-DDR gibt es noch viele Straßen, die nach der Wende entstanden sind und immer noch in einem durchaus passablen Zustand sind. Auch den Brücken wird noch etwas Zeit bis zum Zusammenbruch zugebilligt.
Ja, aber nicht zwischen Dresden und Torgau. Da fährst immer noch über DDR Asphalt :) Da ich in Torgau geboren wurde und dieses Denkmal kenne, welches eigentlich falsch ist, da sich Russen und Amis in Strehla/Kreinitz getroffen haben -->

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An dem sogannten Elbe Day (Russisches / Amitreffen) welcher letzes Wochenende stattfand, wurde die russische Autokolonne mit militärischen Fahrzeugen feierlich begrüßt, und selbst der "heilige" Benjamin Bidder (Spiegel) hat gesagt hat: "Lasst sie doch einfach fahren".

Ich werde mich den Nachtwölfen (oder was davon übrig geblieben ist) bzw. mit russischen Freunden eben an dem Tag des Ziels von Torgau gesellen und diese von Dresden nach Torgau begleiten - eventuell auch nach Berlin. (wie schon jemand schrieb: gibt ja genug Russen bei uns :lol:) Kannst ja mitkommen klaupe, hab noch einen Platz frei :) -->

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Denke dir einfach den Huckel hinten weg, kann gegen Sitz gewechselt werden.

Jetzt dürft ihr mal diskutieren warum die Autokolonne nach Torgau durfte, jedoch nicht der gemeine Motorradfahrer aus Russland ;)

Mfg.

Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 30 Apr 2015, 04:48
von zimdriver
tl1000r hat geschrieben:.....Ich werde mich den Nachtwölfen (oder was davon übrig geblieben ist) bzw. mit russischen Freunden eben an dem Tag des Ziels von Torgau gesellen und diese von Dresden nach Torgau begleiten - eventuell auch nach Berlin. (wie schon jemand schrieb: gibt ja genug Russen bei uns :lol:) Kannst ja mitkommen klaupe, hab noch einen Platz frei :) --> ....

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Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 30 Apr 2015, 12:21
von Axel Henrich
По информации одного из участников акции Юрия Разудалова, свидетельство которого приводится в блоге, несколько мотоциклистов в среду вечером попытались въехать в Литву через погранпереход Привалка — Райгардас у Друскининкая.

"На белорусской таможне не задержались и 15 минут. Литовцы держали больше двух часов. Проверили все. Потом подошли и сказали: "Ребята, мы все понимаем, но выпустить вас не можем. Команда сверху. Не пускать до 10 мая. Потом приезжайте. А сейчас, вот вам список, выбирайте любую причину для отказа". Двум нашим написали официальный отказ с формальными причинами", — сказал Разудалов.

По его словам, в качестве причин отказа во въезде пограничники указали одному из байкеров то, что он не прошел техосмотр, хотя он был пройден и все документы имелись, а другому — "что денег не хватает на въезд в Еврозону". "Это полный бред", — отметил участник мотопробега.
Quelle: ria.ru

-ah-

Re: Nachtwölfe dürfen nicht nach Berlin

Verfasst: 30 Apr 2015, 14:06
von klaupe
tl1000r hat geschrieben:Ja, aber nicht zwischen Dresden und Torgau. Da fährst immer noch über DDR Asphalt :)
Kann gut sein, ich kenne nicht alle Straßen und von Torgau führ ich immer nach Hause bei DZ.
.. und dieses Denkmal kenne, welches eigentlich falsch ist, da sich Russen und Amis in Strehla/Kreinitz getroffen haben -->
Da erheben wohl noch Andere (z.B. Burxdorf) den Anspruch. Ich denke mal, dass die Front schon etwas breiter war und sich mehrere Gelegenheiten ergaben.

Das offizielle Foto ist ja eine genau so saubere Inszenierung wie das der Flagge auf dem Reichstag ein paar Tage später :roll:
Die "historische" Brücke, von der DDR im Blitz-Bau-Verfahren wieder behelfsmäßig aufgebaut, war ja inzwischen so morsch, dass sie 1993 abgerissen wurde. Nur auf "amerikanischer" Seite blieb der westliche Brückenkopf als Erinnerung stehen.
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Das Foto vom Elbe Day (warum eigentlich nicht Elbe Tag oder Встреча на Эльбе?) ist ja ein echter Lacherfolg = Schmierentheater.
Das THW-Boot nett geschmückt mit Tarnnetzen und Suzuki-Schleichwerbung, dazu mit seitenverkehrter Sowjetflagge statt Banner der Sowjetarmee und die Stars-and-Stripes-Version hatte bis 1959 nur 48 Sterne.
Natürlich könnte man die aktuelle Version wählen, dann aber passt die Rote Fahne nicht mehr ins Bild.
An dem ...Russisches / Amitreffen, welcher letzes Wochenende stattfand, wurde die russische Autokolonne mit militärischen Fahrzeugen feierlich begrüßt...
Warum denn auch nicht? So weit kommt es noch, dass generell alle Russen verteufelt werden, nur weil sie unübliche touristische Ziele anfahren. Ich unterscheide sehr wohl zwischen Gedenken an historische Ereignisse und deren Opfer und der Demonstration von "Verteidigungsbereitschaft" mit Präsentation von Angriffswaffen.
Ich werde mich den Nachtwölfen (oder was davon übrig geblieben ist) bzw. mit russischen Freunden eben an dem Tag des Ziels von Torgau gesellen und diese von Dresden nach Torgau begleiten - eventuell auch nach Berlin.
Keine schlechte Idee. Die werden vermutlich so vom Frust zermürbt sein, dass sie sich über gleichgesinnte Gesellschaft freuen.
Kannst ja mitkommen klaupe, hab noch einen Platz frei :) -->
Interessantes Angebot, aber vermutlich sehe ich in meiner alten Kutte aus wie eine Presswurst.
Ich bin aber leider schon komplett verplant. Nächste Woche kommt Besuch aus Russland und wir haben hier ebenfalls einen Bike-Korso geplant. Mit der Pedalo-Version zusammen mit russischen und deutschen Freunden machen wir eine Tour zum Gedenkkreuz nach Linewitz, das an 80000 Tote der letzten Schlacht des WK II erinnert. Nicht ganz so spektakulär, zumal dort nicht die Nationen sortiert wurden sondern alle Menschenopfer beklagt.
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Jetzt dürft ihr mal diskutieren warum die Autokolonne nach Torgau durfte, jedoch nicht der gemeine Motorradfahrer aus Russland ;)
Von der Kolonne habe ich vergeblich illustere Bilder und Berichte gesucht -- schlechte Publicity. Da sind Rocker für BILD & Co. doch erheblich schlagzeilenträchtigere Objekte, insbesondere wenn es auch noch Russen sind.
Auch wenn es nur eine kleine Gruppe bis Berlin schafft, so haben sie durch die ungeschickten Aktionen einen enormen Bekanntheitsgrad erreicht.

Wenn schon der anfangs befürchtete Massenauftrieb gestört werden sollte, hätten sich vermutlich auf dem Weg viele Gelegenheiten ergeben, den Konvoi gründlich zu stören und zu zerstreuen. Geschwindigkeitskontrollen, Verstöße gegen die StVO und StVZO, Demorecht usw. eine breite Palette, um den Rockern das Leben schwer zu machen. Vielleicht findet man auch Aufputschmittel oder ähnlichen Shit -- es sind ja bekanntermaßen keine Engel.
Ja und wenn es wirklich nichts zu beanstanden gibt (außer dass es Russen sind), dann könnte man denen auch absolut nichts vorwerfen