kamensky hat geschrieben:dass 85% der 25% Auslaender in Miete leben und ein Grossteil sicherlich auch noch Sozialhilfe beziehen. Ist doch in D nicht viel anders mit einem Auslaenderanteil von 22.5%. Deshalb auch in D eine geringere Eigentumsquote.
Natürlich wirkt sich ein hoher Ausländer- und Flüchtlingsanteil zunächst negativ auf die Eigentumsquote aus.
Dein monokausales "Deshalb" ist aber unsinnig.
Selbst wenn 100% statt 0% deiner 22,5% Ausländer Wohneigentum hätten, ergäbe das gerade unterdurchschnittliche 72%.
Und Spätaussiedler etwa erreichen mit 50% Eigentumsquote mindestens urdeutsches Niveau.
Wir haben in DEU eben auch nicht 22,5% Ausländer, sondern etwa10%
22,5% mit ausländischen
Wurzeln. Davon sind viele (seit Jahrzehnten) Deutsche Staatsbürger.
Mit 5,7 Millionen stammt die Mehrheit der 2017 registrierten ausländischen Staatsbürger aus Nicht-EU-Staaten, ein Großteil infolge der Flüchtlingsströme.
zeit.de
Und natürlich werden solche Daten auch getrennt erhoben,
Nach Daten des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2002 waren 15% der befragten ausländischen Haushalte Eigentümer, knapp 80% Hauptmieter und rund 6% lebten in Untermietverhältnissen oder in Wohnheimen10.
Im Vergleich dazu die Zahlen der
deutschen Bevölkerung: 43% Wohneigentümer, 54% Hauptmieter und knapp 3% Untermieter oder Wohnheimbewohner.
Bei beiden Gruppen steigt der Anteil der Eigentümer tendenziell, bei den Ausländern jedoch überproportional
(+64% gegenüber +20% bei den Deutschen; Statistisches Bundesamt, 2004, S. 21)
schader-stiftung.de
Der Hauptgrund für die in
DEU/CH wesentlich geringere Eigentumsquote dürfte doch wohl darin begründet sein,
dass Wohnraum in DEU/CH einfach teurer, aufwändiger aber natürlich auch besser, moderner zu bekommen ist.
In RUS, Bulgarien, Italien, ... haben arme Menschen oft eigene Wohnungen, Hütten ... in DEU/CH haben arme Menschen das eher nicht.