deutsch-russische Kinder

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!
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zimdriver
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Beitrag von zimdriver »

Gibt es denn keine praktischen Erfahrungen mit russischen Krankenhäusern, die die Entscheidung ein wenig erleichtern könnten? Wenn der gleiche finanzielle Aufwand wie in Deutschland angesetzt wird, müßte es doch auch in Russland möglich sein.

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OffTopic: ON
Zeppelin hat geschrieben:...
Dabei hatten wir uns für eines der ganz wenigen Entbindungskliniken entschieden, in denen
a) der Vater bei der Geburt dabei sein durfte,
b) die 1984 bereits "schon" mit der Möglichkeit zu Ultraschalluntersuchen ungen ausgestattet war und
c) über einen von zwei Computertomographen verfüge, die es in der DDR damals nur gab.
...Zeppelin
Mal abgesehen von all der Prosa drumherum (ausgenommen den Schicksalsschlag zur Geburt der kleinen Tochter, der mir außerordentlich leid tut) sollen nur zwei Dinge richtig gestellt werden:
A) 1984 waren nicht nur "ganz wenige" Entbindungskliniken für werdende Väter erlaubt. Zumindest in meinem Studienjahrgang meiner Fachrichtung meiner Hochschule war es DDR- weit üblich, die Geburt zu erleben.
Ultraschall war völlig normal, einen Computertomographen gab es ebenfalls im Oskar- Ziethen- Krankenhaus. Sollte das Oskar- Ziethen- Krankenhaus etwas Besonderes gewesen sein? Dann wäre ja noch die Charite als zweite Einrichtung zu zählen. Und sonst nirgendwo? Kann ich mir schlecht vorstellen. Ich weiß es allerdings nicht, vielleicht war's so. Zum Glück sehe ich Krankenhäuser und Kliniken nur höchst selten von innen.
B) Russische Arbeitsbücher gibt es nicht für deutsche Staatsbürger.

Liest Du eigentlich auch die Antworten, die Dir auf Deine PN geschickt werden, Luftfahrer? Vielleicht hättest Du Dir dann einiges sparen können an verbalem Rundumschlag.
OffTopic: OFF
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Zejtnot
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Beitrag von Zejtnot »

zimdriver hat geschrieben:Russische Arbeitsbücher gibt es nicht für deutsche Staatsbürger.
Also ich habe eins.

Um beim Thema zu bleiben: Ein Freund ist Vater geworden - die russische Mutter des Kindes hat in Deutschland entbunden. Bei der Anerkennung der russischen Staatsbürgerschaft blieb den Kleinen der Vatersname erspart! Wäre natürlich fast ein Grund, in Deutschland zu gebären, wenn meinen Kindern irgendwann einmal der Zejtnotowitsch / die Zejtnotowna erspart bliebe ...
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zimdriver
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Beitrag von zimdriver »

Das mit dem Vatersnamen wäre zumindest ein Grund.
Arbeitsbuch: Ist das gebunden an vid na zhitelstvo? Ich bin auch in einer russ. Gesellschaft angestellt, habe aber weder früher noch heute eins bekommen.
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Zejtnot
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Beitrag von Zejtnot »

zimdriver hat geschrieben:Arbeitsbuch: Ist das gebunden an vid na zhitelstvo? Ich bin auch in einer russ. Gesellschaft angestellt, habe aber weder früher noch heute eins bekommen.
Also ich habe nur die Vremennoje, aber bei uns haben auch die Leute nur mit Arbeitsgenehmigung eins. Macht auch Sinn, denn mit diesem Buch soll man ja später die gezahlten Rentenbeiträge nachweisen!

Ich habe es natürlich nicht in der Hand, denn es liegt ja beim Arbeitgeber. Als ich letztens gewechselt habe, hatte ich es für einen Tag in der Hand.

Zurück zum Thema: Vatersname ... habe mal im Gesetz nachgeschaut: Leider kann man den Vatersname bei Geburt in Russland nicht umgehen. Aber was wird für ein Vatersname genommen, wenn sich die Mama da nicht festlegen will/kann?
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Oletsch
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Beitrag von Oletsch »

Zeppelin hat geschrieben:Leider verstarb unsere Tochter wenige Stunden nach ihrer Geburt an einem irreparablen Herzklappenfehler.
Das tut mir leid für Dich.
Letzeteres ist ja nun wirklich der Gipfel der Arroganz und Borniertheit!
das ist es nicht. Eine schwangere Frau könnte es besser verstehen. Es ist tatsächlich so, dass viele Paare sich einige Kliniken etc. anschauen und sich informieren - die Entscheidung, die eine oder die andere zu nehmen, ist sehr persönlich und hängt nicht zuletzt davon ab, ob sich das Paar/die Frau dort gut aufgehoben fühlt, und dieses Gefühl ist nicht objektiv. Wie schon früher gesagt, ein und dasselbe Krankenhaus wird von verschiedenen Frauen auch unterschiedlich bewertet, je nachdem wie die Geburt verlaufen ist und der gesamte Aufenthalt, welcher Arzt und welche Hebamme Dienst hatten, und so weit und so fort. Es geht eben nicht immer nur darum, wie teuer das ganze ist.
@ Oletsch und den Zimfahrer: Es ist ja ganz klar dass ihr Euch für die Komtetenzkompetenz haltet, aber das Forum hier gibt leider wenige Referenzen dafür her. Stehen die evtl. in Euren russ. Arbeitsbüchern ?
Das ist reine Demagogie, kommt gut in der Politik an, aber nur dort.


Gruß
Oletsch



P.S. Wenn Du mangels Kenntnisse russischer - nein, russländischer - Sprache die Wortbildung meines Names falsch ableitest, musst Du das nicht gleich public machen, sonst wird's ein bisschen peinlich.
Zeppelin
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Beitrag von Zeppelin »

Oletsch hat geschrieben:
Zeppelin hat geschrieben:Leider verstarb unsere Tochter wenige Stunden nach ihrer Geburt an einem irreparablen Herzklappenfehler.
Das tut mir leid für Dich.
Letzeteres ist ja nun wirklich der Gipfel der Arroganz und Borniertheit!
das ist es nicht. Eine schwangere Frau könnte es besser verstehen. Es ist tatsächlich so, dass viele Paare sich einige Kliniken etc. anschauen und sich informieren - die Entscheidung, die eine oder die andere zu nehmen, ist sehr persönlich und hängt nicht zuletzt davon ab, ob sich das Paar/die Frau dort gut aufgehoben fühlt, und dieses Gefühl ist nicht objektiv. Wie schon früher gesagt, ein und dasselbe Krankenhaus wird von verschiedenen Frauen auch unterschiedlich bewertet, je nachdem wie die Geburt verlaufen ist und der gesamte Aufenthalt, welcher Arzt und welche Hebamme Dienst hatten, und so weit und so fort. Es geht eben nicht immer nur darum, wie teuer das ganze ist.
@ Oletsch und den Zimfahrer: Es ist ja ganz klar dass ihr Euch für die Komtetenzkompetenz haltet, aber das Forum hier gibt leider wenige Referenzen dafür her. Stehen die evtl. in Euren russ. Arbeitsbüchern ?
Das ist reine Demagogie, kommt gut in der Politik an, aber nur dort.


Gruß
Oletsch

P.S. Wenn Du mangels Kenntnisse russischer - nein, russländischer - Sprache die Wortbildung meines Names falsch ableitest, musst Du das nicht gleich public machen, sonst wird's ein bisschen peinlich.
Ich nehme das mal insgesamt als Entschuldigung bzw. als Einlenken.
Lust auf Aggressionen habe ich jedenfalls nicht.
Solange man sich auf dieser Ebene verständigen kann, beschränke ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten auch lieber auf die Sachebene.

Gruß,
Zeppelin
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
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Oletsch
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Beitrag von Oletsch »

ich muss mich vor Dir nicht entschuldigen und habe es auch nicht getan, aber Du darfst es interpretieren wie Du willst.

Oletsch
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manuchka
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Beitrag von manuchka »

Zimdriver, ich hab auch ein Arbeitsbuch von meinem AG angelegt bekommen, obwohl sich unsere Buchhalterin nicht sicher ist, dass ich eins brauche.

Aber zum Thema (welches war es noch gleich?): fremantle, habe einen Bekannten (Russe) gefragt, der in Petersburg wohnt. Seine Frau (auch Russin) hat dort im Roddom Nr. 1 ihr Kind bekommen, und er sagt, das war in Ordnung, die Ärztin dort sei sehr gut, Kosten: 12.000 Rubel. Deine Frau oder Freundin sollte sich auf jeden Fall so bald wie möglich, nachdem sie von ihrer Schwangerschaft weiß, in der staatlichen Schwangerenberatung (zhensakaja konsultacia) am Wohnort anmelden (vstatj na uchet) - wozu man das braucht, weiß ich nicht, aber da gibt es wohl jetzt so Geburtszertifikate, wie auch immer, schaden kann es nicht.
Wenn du oder deine Liebste mehr Infos braucht, schreib mal, dann geb ich dir seine Telefonnummer.

Manu
Du erntest, was du säst.
fremantle

Beitrag von fremantle »

manuchka hat geschrieben:Aber zum Thema (welches war es noch gleich?): fremantle, habe einen Bekannten (Russe) gefragt, der in Petersburg wohnt. Seine Frau (auch Russin) hat dort im Roddom Nr. 1 ihr Kind bekommen, und er sagt, das war in Ordnung, die Ärztin dort sei sehr gut, Kosten: 12.000 Rubel. Deine Frau oder Freundin sollte sich auf jeden Fall so bald wie möglich, nachdem sie von ihrer Schwangerschaft weiß, in der staatlichen Schwangerenberatung (zhensakaja konsultacia) am Wohnort anmelden (vstatj na uchet) - wozu man das braucht, weiß ich nicht, aber da gibt es wohl jetzt so Geburtszertifikate, wie auch immer, schaden kann es nicht.
Wenn du oder deine Liebste mehr Infos braucht, schreib mal, dann geb ich dir seine Telefonnummer.Manu
Danke, Manu!
Endlich wieder beim Thema! :lol:
Das sind doch endlich mal hinterlegte Informationen! Halten wir fest: Zejtnot_ , Manuchka und Karsten plädieren für Roddom, Zeppelin auch, speziell in Deutschland (hab ich jemanden vergessen? - Sorry, will den Thread nicht nochmal durchsehen) während Manuchka und Dietrich (u.a.) auch Gegenteiliges behaupten kann. Ich sehe: Am besten, wenns sich andeutet selbst mal losziehen.

Ich bin ja noch in Deutschland, und gehe schwer davon aus, dass der Bauch meiner Liebsten nur deshalb wächst, weil siebei Mutti im Ural ist und dort der Kühlschrank gefüllt. :o Insofern werd ich das jetzt mal nicht überstürzen und ganz untaktvoll fragen, ob sie mal wegen Schwangerschaftsberatung da und da anrufen kann? Sonst denkt sie noch, mich hats erwischt... Mein Russisch ist leider noch nicht so weit, dass ich jemanden anrufen könnte und mich über Ding wie diese unterhalte. Es schlägt erst kleine feine Knospen.
Zejtnot_ hat geschrieben:Wäre natürlich fast ein Grund, in Deutschland zu gebären, wenn meinen Kindern irgendwann einmal der Zejtnotowitsch / die Zejtnotowna erspart bliebe ...
Ja Zejtnot, genau das ist ein Grund, der mir auch durch den Kopf ging! - Marekowitsch? Oder noch schlimmer Markowitsch? Das währe ja dann nichtmal mehr von meinem Namen abgeleitet! Bitte nicht. :roll:
Karsten Packeiser hat geschrieben:(...) etwas über 30.000 Rubel bezahlt. (Leistungen: persönlicher Arzt, der die letzten Schwangerschaftswochen begleitet, Entbindung auf Wunsch mit Vater, Unterbringung im Einzelzimmer - auf Wunsch rund um die Uhr mit Kind, Besuchsmöglichkeiten für Verwandte.)
Karsten, dass hört sich doch ganz vernünftig an. Schön! So hab ich mir das vorgestellt, und so in diesem Rahmen hatte sich auch mein Bruder geäußert, ohne etwas über Russland zu wissen.

Danke Euch allen! Vielleicht kommen ja noch ein paar neue Aspekte... :)
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