elch-michel hat geschrieben:
Fast 20 Mio Bedürftige leben gegenwärtig unter dem Existenzminimum.
Zejtnot hat geschrieben: Das entspricht, wenn ich mich nicht täusche, in etwa dem deutschen Prozentsatz von ca. 15 Prozent. (Wobei sich zugegeben über die unterschiedlichen Definitionen von Existenzminimum streiten lässt.
Über die Höhe das Existenzminimum würde ich nicht streiten wollen. Entweder sie ist erkennbar, vorhanden oder aber nicht. In diesem Fall ist sie wohl eher vorhanden.
Und wenn wir dabei auch noch einmal auf Deutschland zu sprechen kommen wollen, dann habe ich hier vorsorglich noch einmal die aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung für 2007 herausgesucht (Durchschnittswerte!).
Bundesgebiet :
Männer – 1020 € /
Frauen – 720 €
Baden-Württemberg : 1030 € / 699 €
Bayern : 960 € / 677 €
Berlin – Ost : 1087 € / 921 €
Berlin – West : 967 € / 813 €
Bremen : 1015 € / 721 €
Brandenburg : 977 € / 845 €
Hamburg : 1047 € / 793 €
Hessen : 1026 € / 687 €
Mecklenburg-Vorpommern : 953 € / 819 €
Niedersachsen : 996 € / 659 €
Nordrhein-Westfalen : 1088 € / 687 €
Rheinland-Pfalz : 1030 € / 620 €
Saarland : 1074 € / 633 €
Sachsen-Anhalt : 996 € / 837 €
Sachsen : 1028 € / 865 €
Schleswig-Holstein : 994 € / 674 €
Thüringen : 992 € / 849 €
Irrtum vorbehalten.
Ob diese Einkünfte bei den Mieten, Nebenkosten, Strom, Gas, Öl, Wasser, Abwasser, etc. als Existenz sichernd angesehen werden kann, ist doch wohl mehr als nur fraglich. Erst, wenn die restlichen Ersparnisse zu Gunsten der "Raffer" aufgebraucht sind, dann haben wir auch ein gesichertes nationales Problem und die Bettelei bei den Behörden wird beginnen.
Weil die heutigen Politiker schon so erbärmlich versagt haben, wird wohl die Jugend mit der Keule durch Land ziehen müssen.
Ergebnis: Zum Leben zuviel, zum Sterben zu wenig und die Grund- und Existenzsicherung liegt bei den "Raffern".