Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Verfasst: 27 Feb 2014, 08:30
Was ich mich immer frage, wie viel Wahrheit an diesen Behauptungen dran ist. Also beispielsweise gibt es ja auch Stimmen in der taz, dass russischsprechende Jugendliche aus Kiew in Lwiw absichtlich Unruhe stiften würden, was ja nur bezahlte Provokateure sein könnten. Im selben Artikel steht dann aber auch, dass Lwiwer tagelang in Kiew gewesen wären - je nach dem wie viel ihr Urlaub und Budget herkam. Jeder verdächtigt also jeweils den anderen, dass man nur wegen des Geldes demonstrieren / randalieren würde. Zugleich gibt es nicht einen realistischen Nachweis für reelle Geldübergaben.
Auf der anderen Seite fragt man sich natürlich schon, woher diese Maidan-Wachen so plötzlich so perfekte Schutzschilder hatten?! Ich zweifle Hilfen natürlich nicht an.
Und natürlich wird die Zivilgesellschaft vom Ausland unterstützt. In Novosibirsk veranstaltet die Ebert-Stiftung zusammen mit der lokalen Administration Veranstaltungen zur Stadtplanung. Das Goethe-Institut macht Filmfestivals und Fotoausstellungen mit kontroversen Themen und anschließenden Diskussionsrunden. Ein holländischer Fond hat jahrelang eine Diskussionsrunde finanziert, wo es um Themen wie Scheidungsrate, Georgien, Verkehr, etc. ging. Das alles zusammen kostet ganz sicher Millionen, ist aber in meinen Augen nicht verwerflich. Nirgends wurde zur Revolution aufgerufen. Genauso wie der russische Fernsehsender RT ein normales Instrument ist, die russische Sichtweise auf die Weltpolitik international anzubieten.
Letztendlich sehe ich übrigens keine Gefahr, dass die ukrainische Bewegung reell auf Russland übergreift. Keiner wünscht sich so ein Blutvergießen, die Opposition hat keinerlei reelle Angebote für das Volk, die Erfahrung aus den 90ern sitzt tief, die Presse zeigt das Chaos der Revolutionen in Georgien und der Ukraine im entsprechenden Licht, ...! Gegen was würde man denn Putin eintauschen?
Auf der anderen Seite fragt man sich natürlich schon, woher diese Maidan-Wachen so plötzlich so perfekte Schutzschilder hatten?! Ich zweifle Hilfen natürlich nicht an.
Und natürlich wird die Zivilgesellschaft vom Ausland unterstützt. In Novosibirsk veranstaltet die Ebert-Stiftung zusammen mit der lokalen Administration Veranstaltungen zur Stadtplanung. Das Goethe-Institut macht Filmfestivals und Fotoausstellungen mit kontroversen Themen und anschließenden Diskussionsrunden. Ein holländischer Fond hat jahrelang eine Diskussionsrunde finanziert, wo es um Themen wie Scheidungsrate, Georgien, Verkehr, etc. ging. Das alles zusammen kostet ganz sicher Millionen, ist aber in meinen Augen nicht verwerflich. Nirgends wurde zur Revolution aufgerufen. Genauso wie der russische Fernsehsender RT ein normales Instrument ist, die russische Sichtweise auf die Weltpolitik international anzubieten.
Letztendlich sehe ich übrigens keine Gefahr, dass die ukrainische Bewegung reell auf Russland übergreift. Keiner wünscht sich so ein Blutvergießen, die Opposition hat keinerlei reelle Angebote für das Volk, die Erfahrung aus den 90ern sitzt tief, die Presse zeigt das Chaos der Revolutionen in Georgien und der Ukraine im entsprechenden Licht, ...! Gegen was würde man denn Putin eintauschen?