Re: Gas - wie geht es weiter?
Verfasst: 02 Apr 2022, 08:37
So ungefaehr scheint der Experte ja sich informiert zu haben.
Seine Schlussfolgerungen sind freilich die von Falken - mehr Sanktionen (Embargo!), mehr Unterstuetzung der Ukraine durch die NATO (Waffen, wie mittlerweile auch Panzer; direkte Beteiligung??).
Die Auswirkungen solcher Politik auf die eigene Wirtschaft (und damit die eigene Bevoelkerung) unterschlaegt er voellig. Mittlerweile ist doch vielen klar, dass diese von den Wirtschaftsberatern der Bundesregierung total unterschaetzt wurden und ganz offensichtlich weiter (zielgerichtet!?) unterschaetzt werden - siehe die Dynamik der Inflationsprognosen. Fuer Wirtschaftsexperten einfach die totale Blamage! Wenn z.B. weiterhin signifikante Preissteigerungen von 15-30% innerhalb von 14 Tagen fuer Lebensmittel erfolgen, welche Inflation haben wir denn in Jahresfrist?! Und was, wenn russische Energielieferungen gestoppt werden? Ich meine, mittels solcher von der "Elite" gewuenschten "Expertisen" soll die verhaengnisvolle Politik der Regierung gerechtfertigt werden. Es wird aber nicht funktionieren - wenn nun schrittweise die grossen Preiserhoehungen kommen, wird die Lohn-Preis-Spirale sich immer schneller drehen, und die Leute gehen auf die Strasse, und es gibt massenhaft "Protestwaehler". Ein Horror ...
Falls tatsaechlich ein Embargo kommt, geht alles lediglich noch schneller ... Die besonders "eifrige" EU hat ja nun sogar noch China "gewarnt" - voellig verrueckt!
Der Krieg passt wunderbar als Feigenblatt.
Uebrigens: Ganz interessante Diskussion bei Lanz, die zeigt, dass eben Habeck/Scholz von der Wirtschaft auf die realen Probleme eines Embargos hingewiesen werden und nicht mehr daran vorbeischauen koennen.
Und wie voellig diese von etlichen Wirtschafts"wissenschaftlern" und "Russland-Experten" einfach durch Aufrufe "Wir schaffen das!" ersetzt werden.
https://www.zdf.de/gesellschaft/markus- ... 2-100.html
Erstaunlich freilich auch, dass Habeck meint, dass in der Bevoelkerung Einigkeit herrsche, der Krieg koenne nur durch Druck auf Ru, d.h. Sanktionen (und militaerische Unterstuetzung der Kiewer Machthaber), beendet werden.
Ich glaube, dass das falsch ist. Der Krieg kann natuerlich auch durch Druck des Westen auf das Kiewer Regime beendet werden, auf die russischen Forderungen im unumgaenglichen Masse einzugehen und nicht die eigene Bevoelkerung mit sinnlosen Durchhalte- oder gar Siegesparolen aufzuputschen - letztlich sind die ja doch aussichtslos. Und wenn der Westen das jetzt nicht tut, dann verlaengert er zwar den Krieg und erhoeht die Opfer, aendert aber wohl nichts am Resultat.
Seine Schlussfolgerungen sind freilich die von Falken - mehr Sanktionen (Embargo!), mehr Unterstuetzung der Ukraine durch die NATO (Waffen, wie mittlerweile auch Panzer; direkte Beteiligung??).
Die Auswirkungen solcher Politik auf die eigene Wirtschaft (und damit die eigene Bevoelkerung) unterschlaegt er voellig. Mittlerweile ist doch vielen klar, dass diese von den Wirtschaftsberatern der Bundesregierung total unterschaetzt wurden und ganz offensichtlich weiter (zielgerichtet!?) unterschaetzt werden - siehe die Dynamik der Inflationsprognosen. Fuer Wirtschaftsexperten einfach die totale Blamage! Wenn z.B. weiterhin signifikante Preissteigerungen von 15-30% innerhalb von 14 Tagen fuer Lebensmittel erfolgen, welche Inflation haben wir denn in Jahresfrist?! Und was, wenn russische Energielieferungen gestoppt werden? Ich meine, mittels solcher von der "Elite" gewuenschten "Expertisen" soll die verhaengnisvolle Politik der Regierung gerechtfertigt werden. Es wird aber nicht funktionieren - wenn nun schrittweise die grossen Preiserhoehungen kommen, wird die Lohn-Preis-Spirale sich immer schneller drehen, und die Leute gehen auf die Strasse, und es gibt massenhaft "Protestwaehler". Ein Horror ...
Falls tatsaechlich ein Embargo kommt, geht alles lediglich noch schneller ... Die besonders "eifrige" EU hat ja nun sogar noch China "gewarnt" - voellig verrueckt!
Der Krieg passt wunderbar als Feigenblatt.
Uebrigens: Ganz interessante Diskussion bei Lanz, die zeigt, dass eben Habeck/Scholz von der Wirtschaft auf die realen Probleme eines Embargos hingewiesen werden und nicht mehr daran vorbeischauen koennen.
Und wie voellig diese von etlichen Wirtschafts"wissenschaftlern" und "Russland-Experten" einfach durch Aufrufe "Wir schaffen das!" ersetzt werden.
https://www.zdf.de/gesellschaft/markus- ... 2-100.html
Erstaunlich freilich auch, dass Habeck meint, dass in der Bevoelkerung Einigkeit herrsche, der Krieg koenne nur durch Druck auf Ru, d.h. Sanktionen (und militaerische Unterstuetzung der Kiewer Machthaber), beendet werden.
Ich glaube, dass das falsch ist. Der Krieg kann natuerlich auch durch Druck des Westen auf das Kiewer Regime beendet werden, auf die russischen Forderungen im unumgaenglichen Masse einzugehen und nicht die eigene Bevoelkerung mit sinnlosen Durchhalte- oder gar Siegesparolen aufzuputschen - letztlich sind die ja doch aussichtslos. Und wenn der Westen das jetzt nicht tut, dann verlaengert er zwar den Krieg und erhoeht die Opfer, aendert aber wohl nichts am Resultat.