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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 18 Jan 2012, 20:56
von andreask020361
Moin und gesundes und erfolgreiches neues Jahr noch mal in die Runde

Muss leider wieder den Finger in die immer grössere wunde tun. Ja alle die davon geträumt haben die Politiker werden es irgendwie richten und der Kelch wird an uns vorbei gehen sind hoffentlich aufgewacht.Wer heute glaubt dass alles gut wird bzw uns es nicht all zu sehr betrifft dem ist dann halt nicht zu helfen. Ist so, wie einige, putin als den grossen Demokrat und Russland als dass land wo Recht und Freiheit sehen oder sehen wollen. wobei unsere politiker nicht besser sind vielleicht sogar krimineller ,den sie veruntreuen unser geld, unsere zukunft unser aller ersparnisse. wann endlich werden sie den Beschlüssen folgen die sie selber verfasst haben , oder waren diese nur um uns einzulullen. Für mich steht eines fest wir wurden von unseren Politikern verraten und verkauft.-es wird Zeit dass endlich der Michel den aufrechten Gang erlernt und sich von den Brüsseler eurobürokraten befreit, und auch das Experiment EURO beendet.

Hier mal ein sehr offenes Gespräch wo wirklich tacheles geredt wird.Dem Moderator bleibt sichtlich das Knödel im Hals stecken!

Ich kann nur empfehlen sich in Ruhe bis zum Schluss anzuhören evtl auch ein zweites Mal

http://www.phoenix.de/content/431319

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 00:33
von GIN
passt doch gut...............

.....Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht, durch meine Fenster bricht Französisch heiteres Tageslicht, es kommt mein Weib Carla B, schön wie der Morgen,
Und lächelt fort die deutschen Sorgen.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 01:33
von manuchka
Frei nach Nietzsche, gell? :lol:

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 16:03
von Dietrich
andreask020361 hat geschrieben:Für mich steht eines fest wir wurden von unseren Politikern verraten und verkauft.
Womit denn?
Damit das man versucht ein geeintes Europa zu schaffen, das als Gegenpol zu den USA oder China anzutreten vermag?
Damit das man jedes Jahr sein Budget restlos überzieht, nur um die mittlerweile restlos ausgeuferten Wünsche der Bevölkerung auch nach den Wahlen noch zu befriedigen?

Klar sind viele EU-Regelungen nicht immer sinnig und wenn es um Gurkenkrümmung oder Glühbirnen geht, dann sollte man die Beamten dort mal in den Allerwertesten treten. Aber "verraten und verkauft"? Ich finde, damit macht man es sich zu einfach. Was würdest du denn grundsätzlich anders machen wollen?
EU abschaffen? Euro soundso?
Meinst du eine DM wäre gegenüber dem Dollar oder dem Yen soviel stärker? Oder sogar Immun gegen feindliche Angriffe? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Einfache Lösungen gibt es in der momentanen Lage eben nicht. Und wenn die Politiker keine einfachen Lösungen anbieten, dann ist das kein Zeichen von Verrat, sondern von einer gewissen Ehrlichkeit und dem Wunsch, die Sache vielleicht wirklich zu einem guten Ende zu bringen.

Einfach "dazwischenhauen" und "alles abschaffen" klingt zwar erstmal richtig gut, ist aber als Lösung der Probleme in Europa nicht zu gebrauchen.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 18:19
von CSB_Wolf
Dietrich hat geschrieben: Einfache Lösungen gibt es in der momentanen Lage eben nicht. Und wenn die Politiker keine einfachen Lösungen anbieten, dann ist das kein Zeichen von Verrat, sondern von einer gewissen Ehrlichkeit und dem Wunsch, die Sache vielleicht wirklich zu einem guten Ende zu bringen.

Einfach "dazwischenhauen" und "alles abschaffen" klingt zwar erstmal richtig gut, ist aber als Lösung der Probleme in Europa nicht zu gebrauchen.
Genau so ist es, im Moment geht es einfach nicht anders 8)

Gruss
wolf

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 19:14
von andreask020361
als aller erstes muss ehrlichkeit wieder ins politische Leben einziehen. Des weiteren ist unseren politikern das ganze entgleist. sie haben keinen Einfluss mehr. Man kann jetzt waehlen zwischen cholera und Pest ,zwischen geld Drucken oder eine Transferunion. Ist es dass was man in Maastrich beschlossen hat . eher nicht . dass Hauptuebel ist aber dass die Gewinne privatisiert sind ,heisst die Banken streichen sich die fetten Gewinne ein , aber bei der rettung muss der steuerzahler ran. wo ist hier die Gerechtigkeit. was soll das Geschwaetz von wir muessen Griechenland helfen, niemand hilft Griechenland es werden den Banken geholfen. Herr Sinn hat es ganz klar und treffend erklaert Niemand wird gezwungen ein Geschäft mit einem bonitätsschwachen Wirtschaftssubjekt, ob privater Haushalt, Unternehmen, oder auch mit Staaten, einzugehen. Wenn doch, dann trägt er auch das Risiko des Verlustes, bis hin auch zum Totalverlust. Die Prämie für das Risiko ist der Zins. Das ist eine elementare Grundregel der kapitalistischen Marktwirtschaft.
Und wer das Schuldgeldsystem verinnerlicht hat, wird wissen, dass es ohne Schulden kein Geld gibt. Das eine bedingt das andere. Und viel Geld bedeutet auch viele Schulden. Und zu viel Geld bedeutet zu viele Schulden. Und dann kommt es irgendwann zwangsläufig zum Schuldenerlass --> Gläubigerverzicht.
Deutschland Exportweltmeister – oder Vize – ist ein truegerischer Titel. Unsere Exportueberschuesse sind die Defizite der Anderen. Wir liefern die realen Waren und lassen anschreiben bis der Deckel rund ist. Unser geldwerter Reichtum besteht somit ueberwiegend nur aus Forderungen gegen zum Teil völlig überschuldete Länder. Nun bürgen wir mit diversen Rettungsschirmen für unsere eigenen Schuldner nur um das Rad noch ein wenig weiterdrehen zu lassen – den „Schein“ des Reichtums weiter am Leben zu erhalten.
Am Ende besitzen die Schuldnerlaender die realen Waren und wir die uneinbringbaren Forderungen in Form wertloser Wertpapiere!

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 19:44
von andreask020361
warum ist es ein Tabu ueber einen Euro Austritt zu debatieren, ging es uns ohne euro schlecht, sind die Laender die den euro nicht haben wollen duemmer wie wir ,

ja ich bin fuer die radikale loesung,
1) reinen wein der Bevoelkerung einschenken
2) Volksabstimmung
3) Beschluss ratifizieren
4) wahrscheinlich danach Neuwahlen :)

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 19:51
von Dietrich
andreask020361 hat geschrieben:warum ist es ein Tabu ueber einen Euro Austritt zu debatieren, ging es uns ohne euro schlecht, sind die Laender die den euro nicht haben wollen duemmer wie wir ,
ja ich bin fuer die radikale loesung,
1) reinen wein der Bevoelkerung einschenken
2) Volksabstimmung
3) Beschluss ratifizieren
4) wahrscheinlich danach Neuwahlen :)
Die logische Reihenfolge wäre wohl

1. Der Bevölkerung reinen Wein einschenken
2. Neuwahlen

Dann kann man sich den Rest schenken, weil wieder die gewinnen werden, die die Bevölkerung belügen und ihnen das Blaue von Himmel versprechen.

Denn mit dem Austritt aus dem Euro sind ja nicht nur Vorteile verbunden (Hurra, wir kriegen die DM wieder!), sondern wohl auch entsprechende Risiken bzw. direkte Einflüsse auf unseren Wohlstand. Wenn man die denn überhaupt schon so überblicken kann...

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 21:34
von andreask020361
Ein Euro austritt ist natürlich auch erstmal eine Zesur. Dass wir ,egal ob DM 2 oder Nordeuro , glimpflich davon kommen ist sehr unwahrscheinlich.Dafür wurde zu viel Porzelan zerschlagen.Es würde aber , und daran liegt die grosse Chance , Ein Ende mit Schrecken ,statt, falls alles beim alten bleibt ,ein Schrecken ohne Ende ,werden. Übrigens der Wohlstand den wir uns erarbeitet haben wird auf kurz oder lang ,nicht zu halten sein , Das Finanzsystem wie wir es kennen hat fertig, ob noch 1-2 monate oder 1-2 jahre spielt eher eine nebensächliche rolle. Wir alle kommen dort nicht raus, was jetzt läuft ist einen klinisch Toten noch am leben zu halten damit keiner was merkt.
jeder kann sich ausmalen was passiert wenn die Zinsen erhöht werden. Normal müssten sie es schon lange bei der Inflation. Man kann nicht weil dann zu den hohen Zinsen was einige Staaten jetzt schon zahlen noch grössere Belastungen kommen . Dass wäre ein massenhafter Staatsbankrott mit allen Folgen. Macht man nichts ,ausser wie bisher gelddrucken,kann man warten biss über die Rohstoffe wir die Inflation und danach Hyperinflation haben.Die Staaten möchten dass um sich dadurch zu entschulden. Was mit den Spareinlagen passiert kann sich jeder selber ausrechnen.
Was bleibt sind viele viele schuldenerlasse , heisst aber auch nix anderes dass die gläubiger grosses minus machen , dass sind banken und versicherungen, weiter kannst es ja selber zurecht schneidern welche bankguthaben welche versicherungen...

hoffe in einem punkt sind wir uns einig ,dass wir uns im endstadium dieses finanzsystems befinden

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 19 Jan 2012, 22:35
von pippie
Dietrich hat geschrieben:...Damit das man jedes Jahr sein Budget restlos überzieht, nur um mittlerweile restlos ausgeuferten Wünsche der Bevölkerung auch nach den Wahlen noch zu befriedigen?...
Welche sind denn das in Wiesbaden? In Berlin würde man sich schon freuen, wenn die Reallöhne nicht weiter sinken.