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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 16:41
von pippie
Zeppelin hat geschrieben:
Jochen hat geschrieben:Im Namen Dritter zu klagen ist ja noch unverständlicher!
Schon klar, dass Dir das unverständlich ist - so wie ich die Diskussion hier inzwischen nachgelesen habe.
...
Die Geschichte ist nicht erfunden, sondern die einer meiner Nichten ganz aktuell.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass manche Leute in ihrer zwar auch anstrengenden aber doch recht erfolgreichen Position den Blick für den Rest verlieren.
Ich danke dir! Und das gilt nicht nur für Brandenburg, z.Bsp. in Niedersachsen sieht es nicht anders aus. Da ist der angebliche Aufschwung in Deutschland auch noch nicht angekommen.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 16:44
von arghmage
Jochen hat geschrieben:Im Namen Dritter zu klagen ist ja noch unverständlicher!
Anwälte verdienen sogar ihr Geld damit ;)

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 16:53
von CSB_Wolf
Dietrich hat geschrieben:Zeitarbeit MUSS für die Unternehmen wesentlich teurer sein, als Mitarbeiter fest einzustellen.
Zeitarbeitfirmen werden vom Staat sogar noch finanziell unterstützt und nicht zu knapp. Meiner Meinung nach ist die ganze Zeitarbeitbranche staatlich geförderter und legaler Betrug und sollte verboten werden :roll:
Es mag wohl ausnahmen geben aber die sind sicher eine sehr kleine Minderheit. Die Tochter meiner Ex-Freundin wurde sicher schon von 10 verschieden solcher Firmen betrogen, kein Lohn u.s.w.

Gruss
wolf

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 16:54
von Zeppelin
pippie hat geschrieben:Ich danke dir! Und das gilt nicht nur für Brandenburg, z.Bsp. in Niedersachsen sieht es nicht anders aus. Da ist der angebliche Aufschwung in Deutschland auch noch nicht angekommen.
Keine Ursache.
Es war ja auch nur als ein Bsp. gemeint. Ich wollte das Problem damit nicht auf Brbg. reduzieren.
Wenn ich dauernd in den Medien vom Jobwunder in D für 'Fachkräfte' lese oder höre, wird mir einfach schlecht.
Einerseits ist dabei nie die Rede von den Gehältern und andererseits fargt der 'Arbeitsmarkt' nur nach Fachkenntnissen, die man eigentlich nur 'on the job' erwerben kann.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 17:13
von Jochen
Zeppelin hat geschrieben:
Jochen hat geschrieben:Im Namen Dritter zu klagen ist ja noch unverständlicher!
Schon klar, dass Dir das unverständlich ist - so wie ich die Diskussion hier inzwischen nachgelesen habe.
Schon klar, daß du große Foren-Intelligenzija dich auch zu Wort meldest-so wie ich einige deiner Highlights nachgelesen habe!

Man findet immer "ja, aber"-Argumente! Flexibilität wird von Akademikern erwartet! Auch ich kenne junge Akademikerinnen mit Kind, die für ihren Job umgezogen sind. Und was sagt das jetzt? Nichts! Das ist auch diese deutsche Grundhaltung: ja aber, und alles ist schlecht und ich finde nichts.

Brandenburg ist strukturschwach, das wissen die Einwohner selbst am besten. Die jungen Leute können wegziehen und aus sich etwas machen oder daheim bleiben und klagen.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 17:17
von pippie
Jochen hat geschrieben: Schon klar, daß du große Foren-Intelligenzija dich auch zu Wort meldest-so wie ich einige deiner Highlights nachgelesen habe!
So etwas dürfte sogar unter deinem Niveau sein.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 17:20
von Jochen
Wer groß austeilt, muss auch einstecken können. Die Diskussion soll bitte nicht im niederargumentieren untergehen.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 17:25
von pippie
Meiner Meinung nach hat Zeppelin weder ausgeteilt, noch niederargumentiert.
Wenn dir das Beispiel aus der Realität nicht gefällt, kann er nichts dafür.

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 17:28
von Jochen
Zeppelin hat geschrieben: Einerseits ist dabei nie die Rede von den Gehältern und andererseits fargt der 'Arbeitsmarkt' nur nach Fachkenntnissen, die man eigentlich nur 'on the job' erwerben kann.
Ein realistisches Einstiegsgehalt habe ich genannt. Ich stieg mit 36.000brutto ein, macht 1800netto bei LSK1. Der andere bekommt 40, der nächste 45, ein anderer 35. Das Einstiegsgehalt bei Akademikern ist aber nebensächlich, da es in kurzer Zeit über die Leistung eh steigt! Wichtig ist reinzukommen!

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Verfasst: 16 Jun 2011, 17:32
von Jochen
pippie hat geschrieben: Meiner Meinung nach hat Zeppelin weder ausgeteilt, noch niederargumentiert.
Wenn dir das Beispiel aus der Realität nicht gefällt, kann er nichts dafür.
Schon klar, dass Dir das unverständlich ist - so wie ich die Diskussion hier inzwischen nachgelesen habe. Durch diese süffisante Wortwahl wollte der Herr mich als leicht beschränkt darstellen. Seine Beiträge sind mir bekannt, daher ist mir die Intention seines Schreibstiles schon bewusst.

Aber in jedem Forum gibt es ja die ignore-Funktion! :D