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Re: Entsendeung nach Moskau
Verfasst: 03 Okt 2011, 13:22
von Norbert
Jochen hat geschrieben:Nach dieser Regel kann man also fünfeinhalb Monate ausserhalb Russlands sein, kommt für ein paar Tage zurück und alles ist in Butter? Das wäre ja echt prima!
Beim Вид laut Gesetz und dessen Auslegung in Novosibirsk eindeutig ja! Wie gesagt, ich habe explizit im FSM online und (!) persönlich angefragt und zweimal diese Antwort bekommen. Wie es bei der Spezialistenregelung ist - keine Ahnung.
Re: Entsendeung nach Moskau
Verfasst: 03 Okt 2011, 13:26
von Jochen
Wäre irgendwie unlogisch, wenn es beim Spezialistenvisum anders ist. Wenn im Gesetz schon steht: ...länger als 6 Monate...
Re: Entsendeung nach Moskau
Verfasst: 03 Okt 2011, 14:26
von zimdriver
Mit der Logik ist es immer kompliziert.
Habe mich gerade bei Ernst & Young erkundigt wegen der Besteuerung. Lt. Gesetz spielt es keine Rolle, ob der HQS weniger als 183 Tage pro Jahr in Russland ist, er wird immer pauschal mit 13 % besteuert. Sollte das das Visum anders vergeben werden?
Re: Entsendeung nach Moskau
Verfasst: 03 Okt 2011, 14:33
von Jochen
Ja, laut Steuerkodex 13%, egal wieviel Tage Anwesenheit. Und laut Migrationsgesetz wird die Arbeitsgenehmigung annuliert, bei Abwesenheit von mehr als 6 Monaten.

Re: Entsendeung nach Moskau
Verfasst: 05 Nov 2011, 15:33
von ich+du
Hallo an alle hier, im Forum. Längere Zeit nun wohne ich diesem Forum (als Gastleser) bei und habe heute meinen ganzen Mut "zusammengekrazt" und mich entschlossen hier zu schreiben.
Olscha_s : Ich beneide solche Menschen, wie du!
Du hast das große Los gezogen und darfst nach Moskau. Meine beste Freundin Olga und ich kämpfen darum in Russland arbeiten zu dürfen, aber wir finden entweder nichts passendes für uns- Jobmäßig, oder es ist etwas anderes.
Ich habe in Deutschland Jura studiert an der Eberhard- Karls -Universität und dort den Titel Diplom- Juristin erlangt und meine Freundin hat, wie so viele Juristen, leider, das erste Staatsexamen endgültig nicht bestanden , bei ca. 40 % Durchfallquote ist es in Jura in Tübingen , oder gar generell in Deutschland nichts Unübliches, leider.
Nun suchen wir ja mit dem was wir haben- und das ist ja schon einiges, jede für sich eine Stelle in irgendeinem russischen Unternehmen, oder deutschen Unternehmen mit Beziehung zu Russland, doch , leider sind wir bis heute noch nicht fündig geworden.
Kannste uns , bitte, verraten (vielleicht auch in einer Privatnachricht, wenn es geht) in welchem Unternehmen du dich beworben hast..
Ich wäre für jeden möglichen Tipp sehr, sehr ankbar.
Celuju vseh)))
Re: Entsendung nach Moskau
Verfasst: 06 Nov 2011, 21:05
von Leninkult.de
Schließe mich dem Vorredner an. 40.000 € ist in der Tat etwas dürftig für Moskau. Wenn da nicht noch ein Mietzuschuss hinzukommt. Denn für eine halbwegs bewohnbare Bleibe in der Stadt werden pro Monat mindestens 1.000 € fällig. Viel bleibt dann nicht mehr zum Sparen bei den Moskauer Preisen. Andererseits: Als Einstiegsgehalt auch kein schlechtes Sümmchen... Und auf der Karriereleiter klettert man in Russland allemal schneller nach oben als in Deutschland
Wlad
Re: Entsendeung nach Moskau
Verfasst: 07 Nov 2011, 07:45
von Norbert
ich+du hat geschrieben:Kannste uns , bitte, verraten (vielleicht auch in einer Privatnachricht, wenn es geht) in welchem Unternehmen du dich beworben hast..
Der Nutzer war hier seit seinem Posting nicht mehr gesehen.
Googlen mit passenden Begriffen und dann per Initiativbewerbung. Wichtig sind natürlich Sprachkenntnisse und vor allem die Frage: Wie legalisiert man den Aufenthalt? Arbeitsgenehmigung nötig?
Übrigens, wenn man keine private Bindung nach Moskau hat, fände ich eine solche Entsendung nicht als den großen Glücksgriff ...
Re: Entsendeung nach Moskau
Verfasst: 07 Nov 2011, 21:32
von andreask020361
Möchte mal meine erfahrungen zum besten geben
alles hat im Leben zwei seiten, jeder muss für sich entscheiden was zu ihm passt. das Negative an einer Entsendung (meine jetzt nicht die kurze mal für 2-3 Monate oder alle wochenden nach Hause)ist, man gibt seinen freundeskreis auf kurz oder lang auf, die Interessen ändern sich man gehört einfach nicht mehr dazu. auch wenn am anfang,, erzähl mal wie ist es dort ,, hier und dort vorkommt. desweiteren die familie die angehörigen die man sehr selten sieht,wobei es heute Skype und ähnliches gibt.Das positive man erweitert seinen Horizont gewaltig, man wird in den arbeitsaufgaben selbständiger, überzeugter im Handeln, und viel flexibler in fast allen arbeitsbereichen. ausserdem wirkt es sich auch in der Haushaltskasse und im Sparplan aus. Man gönnt sich andere Dinge und man erreicht finanz. ziele früher.Dass mal grob ausgedrückt.
Ich selber kann nur jedem raten wer die möglichkeit hat ins Ausland zu gehen, vielleicht nicht gerade Russland als erstes Land

sollte dieses tun. Sollte dabei nicht vergessen , wenn einmal der virus drin ist wird es schwer in Dtschl wieder mal zu arbeiten. es ist wie beim Matrosen....
Ich sollte 1989 für ein Jahr nach Cape Town gehen, aus den 22 Jahren habe ich nur 2 in dtschl gearbeitet....
Re: Entsendeung nach Moskau
Verfasst: 27 Nov 2011, 16:23
von GIN
Also, ist das nicht von der Branche abhängig?
Zahlen den Banken und Versicherungen nicht super viel Geld ?
In der Baubranche würdest Du bei 40.000 Euro sehr gut liegen, kenne da einige die mit mehr als 6 Jahren Berufserfahrungen in dem Bereich liegen und vier Flüge pro Jahr nach Österreich und Ungarn bekommen.
Du brauchst aber unbedingt einen Spiegel aus deiner Branche.