Seite 5 von 5

Verfasst: 13 Feb 2005, 15:38
von Oletsch
Eigentlich wollte ich mit einem Beispiel nur zeigen, dass nicht alle Ausländer wie auch niche alle Deutsche gleich beurteilt werden sollen, und keine Diskussion rund um meine bescheidene Person eröffnen. Ich bin halt nur eine der vielen, und alle meine russische Bekannte, die ohne besondere Vergünstigungen nach Deutschland gekommen sind, arbeiten bzw. studieren oder beides. Natürlich gibt es auch andere, wie z.B. eine Familie der Spätaussiedler, die bei uns im Neubaugebiet das größte und schönste Haus gebaut haben, vermutlich nicht mit dem Geld, das sie in Kazachstan verdient haben. Umso unangenehmer ist ständiger Vergleich und Verallgemeinerung. Ich vergleiche ja nicht einen ehrlichen Arbeiter und den Alki an der Trinkhalle (beide deutsch).
hc_blacki hat geschrieben:Ja logo bin ich Ausländerfeindlich. Ich bin mit ner Russin verheiratet, lebe in Moskau und hier sind nur Ausländer. Bephep fakt ist das ich ne Menge mitbekommen habe in Berlin und da bildet man sich schon eine gewisse Meinung. Natürlich ist es nicht zu pauschalisieren aber die negativen Erfahrungen überwiegen leider.
Wenn Du mit Deiner Frau später in Deutschland lebst, wirst Du sicherlich Deine pauschalisierte negative Meinung ändern - sie ist doch nicht so wie die anderen, oder? ;-)

Für mich ist das Thema erschöpft und alle bleiben wie immer bei ihrer Meinung.

Ciao
Oletsch

Verfasst: 01 Mär 2005, 14:15
von StefanKlein
Hi Oletsch,

ich muss Dir in vollem Umfang zustimmen!!!!! Aber nicht nur Dir, sondern sind hier auch viele Meinungen vertreten, denen ich meine Zustimmung nicht verweigern darf. Ich hatte in Deutschland sehr viele Kollegen aus der ehemaligen UdSSR mit denen ich heute noch Kontakt habe. Ich lebe mittlerweile in ihrer alten "Heimat", aber doch sind wir immer noch in Kontakt. Ich bin in Moskau der Auslaender und meine Frau ist es in Deutschland auch!! Doch wir haben das Glueck, dass ich aus in einer kleinen Stadt kome in der es schon seit mehreren Jahrzehnten "Mischehen" gibt, und wir somit nichts besonderes sind. Aber die Schwierigkeiten die du erzaehlst sollten nicht als Kleinigkeit und "was hast du dem Staat schon gebarcht und gekostet" abgetan werden. Wir sind alle Menschen mit Gefuehlen, denen sicherlich auf beiden Seiten Steine in den Weg gelegt werden, doch wir sollten uns auf das Humanitaere beziehen. Und wenn es die Politik nicht schafft, liegt es an uns den ersten Schritt zu tun!!

Stefan

Verfasst: 28 Mär 2005, 20:25
von Bauleiter
Dazu kommt, daß man ja nicht zum Spaß umsiedelt. Meist hat es seinen Grund und da muss man eben die behördlichen Hürden nehmen. Wenns auch lange dauert Schritt für Schritt