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Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 28 Jan 2013, 19:49
von bauplan
Dietrich hat geschrieben: Und für was kämpften deiner Meinung nach die Demonstranten in den ehemaligen Sowjetstaaten?
Das frage ich mich leider sehr oft. Die meisten Wortführer haben keine Visionen, sondern wollen nur selber an die Macht.
Dietrich hat geschrieben: Ach nee, die demonstrierten ja alle nur, weil sie von den USA dafür bezahlt wurden!
Ohne "demokratische finanzielle Unterstützung" würden es wohl weniger sein.

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 28 Jan 2013, 20:12
von manuchka
Dietrich hat geschrieben:
bauplan hat geschrieben:Manchmal lieber ein Diktator als grenzenloses Chaos.
Aus dem Chaos kann sich aber auch etwas Sinnvolles formen lassen. Das ist zwar schwierig und teuer, aber wenn es denn gelingt, dann lohnt es sich. Wenn es auch in Libyen zur Zeit noch nicht so aussieht, so scheint Ägypten tatsächlich schon einen Schritt weiter in die Richtung zu sein. zumindest haben dort nun die Moslambrüder ihr wahres Gesicht zeigen können und es formiert sich Widerstand. ....
Naja, bisher sieht es für mich leider so aus, als wüchse in Ägypten nach dem Sturz von Mubarak aus dem arabisch-frühlingshaften Chaos nun nur noch mehr Chaos hervor...

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 28 Jan 2013, 21:45
von Tuersteher Ivan
manuchka hat geschrieben:Na dann sollte man die Schuld aber nicht bei DEN Kaukasiern suchen, sondern bei 1. "den Eliten" in Moskau
Das tue ich auch. Denn die Kremlpolitik in Kaukasus-Frage fuehrt dazu, dass es irgendwann wirklich kracht. Die Russen sind schon geduldig aber auch ihre Geduld hat Grenzen...

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 28 Jan 2013, 21:47
von Tuersteher Ivan
Dietrich hat geschrieben:Aus dem Chaos kann sich aber auch etwas Sinnvolles formen lassen.
Aus dem Chaos entsteht nur Diktatur. Und in muslimischen Laendern kann nur Islamofaschismus entstehen.

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 29 Jan 2013, 11:49
von Dietrich
manuchka hat geschrieben:Naja, bisher sieht es für mich leider so aus, als wüchse in Ägypten nach dem Sturz von Mubarak aus dem arabisch-frühlingshaften Chaos nun nur noch mehr Chaos hervor...
Das wird sich zeigen.
Aber wieso sollen die Ägypter diese Erfahrung nicht selbst machen? Die Islamofaschisten (O-Ton Ivan) verfügen über einen nicht kleinen Rückhalt in der Gesellschaft. Da ist es möglicherweise wichtig, dass einem großten Teil dieser Anhänger erst noch die Augen geöffnet werden. Das geht nun mal nur durch dieses Chaos. Das Faschistische in ihrem Islamofaschismus muss vielen Anhängern erst noch bewusst werden, sonst werden die sich nicht von denen abwenden.

In Deutschland musste mit dem zweiten Weltkrieg auch erst eine Katastrophe über die Menschen hereinbrechen, damit auch wirklich die Mehrheit der Menschen kapiert hat, was der braune Faschismus wirklich bedeutet. In Russland schiebt man die Katastrophe der 1990er leider mehrheitlich "den Demokraten" in die Schuhe und nicht den eigentlich schuldigen, die das Land vorher Jahrzehnte in den Ruin gewirtschaftet hatten. Während der Terror nur mit sehr gebremstem Schaum aufgearbeitet wird und dann auch gerne einzelnen in die Schuhe geschoben wird. Aus diesem Grund haben die Kommunisten immer noch jede Menge Sympatisanten, wenn auch glücklicherweise nicht die Mehrheit.
Und in der ehemaligen DDR kann man das, wenn auch in sehr abgeschwächter Form, ebenfalls beobachten. Das viele Betriebe Pleite gingen war NATÜRLICH nicht die Schuld der DDR, die in 4-5 Jahrzehnten das Land heruntergewirtschaftet hat, sondern der bösen Kapitalisten, die die Betriebe dann als Konsequenz eben teilweise schließen mussten, falls sie trotz intensivem Einsatz von Know-How und Kapital trotzdem nicht zu retten waren.

Ich bin der Überzeugung, dass dieses Chaos wichtig ist. Wichtig für die einzelnen Länder, damit sich genug Menschen mit Überzeugung gegen den Islamofaschismus stellen können. Und wichtig für den Rest der Welt, damit auch die letzten "der Islam ist die Religion des Friedens", "der Islam gehört zu Deutschland"-Träumer aufwachen und zumindest dieser einen faschistischen Ausprägung des Islam (*) ohne Verklärung in die Augen sehen. Und wenn es nicht anders geht - durch die Kameras einer Drohne oder eines Zielerfassungsgeräts.

(*) Damit es klar wird: Es ist weder der Islam an sich, noch der ganze Islam, sondern ein besonders extremistischer Teil der Menschen, die sich dem islamischen Glauben zugehörig fühlen. Wobei leider festzustellen ist, dass sich der "restliche Islam" zu einem großen Teil nicht von diesen Spinnern distanziert. Was sich durch dieses Chaos hoffentlich auch irgendwann ändert.

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 29 Jan 2013, 12:13
von bauplan
Dietrich hat geschrieben: In Russland schiebt man die Katastrophe der 1990er leider mehrheitlich "den Demokraten" in die Schuhe und nicht den eigentlich schuldigen, die das Land vorher Jahrzehnte in den Ruin gewirtschaftet hatten. Während der Terror nur mit sehr gebremstem Schaum aufgearbeitet wird und dann auch gerne einzelnen in die Schuhe geschoben wird. Aus diesem Grund haben die Kommunisten immer noch jede Menge Sympatisanten, wenn auch glücklicherweise nicht die Mehrheit.
Und in der ehemaligen DDR kann man das, wenn auch in sehr abgeschwächter Form, ebenfalls beobachten. Das viele Betriebe Pleite gingen war NATÜRLICH nicht die Schuld der DDR, die in 4-5 Jahrzehnten das Land heruntergewirtschaftet hat, sondern der bösen Kapitalisten, die die Betriebe dann als Konsequenz eben teilweise schließen mussten, falls sie trotz intensivem Einsatz von Know-How und Kapital trotzdem nicht zu retten waren.

Ich bin der Überzeugung, dass dieses Chaos wichtig ist. Wichtig für die einzelnen Länder, damit sich genug Menschen mit Überzeugung gegen den Islamofaschismus stellen können. Und wichtig für den Rest der Welt, damit auch die letzten "der Islam ist die Religion des Friedens", "der Islam gehört zu Deutschland"-Träumer aufwachen und zumindest dieser einen faschistischen Ausprägung des Islam (*) ohne Verklärung in die Augen sehen. Und wenn es nicht anders geht - durch die Kameras einer Drohne oder eines Zielerfassungsgeräts.

(*) Damit es klar wird: Es ist weder der Islam an sich, noch der ganze Islam, sondern ein besonders extremistischer Teil der Menschen, die sich dem islamischen Glauben zugehörig fühlen. Wobei leider festzustellen ist, dass sich der "restliche Islam" zu einem großen Teil nicht von diesen Spinnern distanziert. Was sich durch dieses Chaos hoffentlich auch irgendwann ändert.
Wow, die Bildzeitung gefrühstück und tiefbraunen Kaffee dazu getrunken.
Hast du durchgelesen was du da geschrieben hast?
Ersetz mal Islam mit Juden und mach das Jahr 1936 draus und fertig ist der Grundstock.

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 29 Jan 2013, 12:31
von Dietrich
bauplan hat geschrieben:Wow, die Bildzeitung gefrühstück und tiefbraunen Kaffee dazu getrunken.
Hast du durchgelesen was du da geschrieben hast?
Ersetz mal Islam mit Juden und mach das Jahr 1936 draus und fertig ist der Grundstock.
Kann es sein, dass du es durch den Schaum vor Mund und wohl auch Augen schon nicht mehr bis zur Fußnote geschafft hast?
Wenn du schon andere Meinungen nicht akzeptieren willst, versuche wenigstens sie aufmerksam zu lesen ohne gleich deinem "alle mit anderer Meinung als ich sind Nazis"-Reflex zum Opfer zu fallen.
Ich sprach von den Islamofaschisten, also dem radikalen, faschistischen Teil. Das sind die, die Frauen steinigen, Dieben die Hände abhhacken, in Timbuktu Bücher verbrennen etc.
Und ja, bei diesen Islamofaschisten würde ich unter Umständen (man beachte das "wenn es nicht anders geht" im obigen Text!) als letzte Möglichkeit auch Gewalt als Antwort auf deren Gewalt befürworten.
Hat nix, aber auch überhaupt nix mit Ausländerfeindlichkeit, Juden oder sonstwas zu tun.

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 29 Jan 2013, 12:40
von bauplan
Dietrich hat geschrieben:
(*) Damit es klar wird: Es ist weder der Islam an sich, noch der ganze Islam, sondern ein besonders extremistischer Teil der Menschen, die sich dem islamischen Glauben zugehörig fühlen. Wobei leider festzustellen ist, dass sich der "restliche Islam" zu einem großen Teil nicht von diesen Spinnern distanziert. Was sich durch dieses Chaos hoffentlich auch irgendwann ändert.
Ach, du meinst das hier, wo du zuerst Zucker frist und erklärst, dass natürlich nicht alle so sind, aber dann gleich mit dem Schlusssatz "Wobei leider festzustellen ist, dass sich der "restliche Islam" zu einem großen Teil nicht von diesen Spinnern distanziert." genug relativierst, dass du dir das auch gleich hättest sparen können.

Und logo, durchs Zielfernrohr der Drohnen wurde schon immer die beste und friedfertigste Politik gemacht.

Und ja, auch ich bin einer von den Träumern "damit auch die letzten "der Islam ist die Religion des Friedens", "der Islam gehört zu Deutschland"-Träumer ". Ichdenke, der Islam ist genauso friedvoll wie jede andere der drei Religionen, die sich auf Adam und Eva und Abraham berufen.
Oder hat schonmal jemand über Christenfaschisten geredet?

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 29 Jan 2013, 12:45
von bauplan
Dietrich hat geschrieben:Nazis"-Reflex zum Opfer zu fallen.
Keine ANgst, ich halte dich nicht für einen Nazi. Ich halte dich für einen konservativen, neoliberalen, deutschtümmeligen.

Re: Folter im Nordkaukasus

Verfasst: 29 Jan 2013, 12:51
von Dietrich
bauplan hat geschrieben:Oder hat schonmal jemand über Christenfaschisten geredet?
Ja, im Geschichtsunterricht während der Kreuzzüge und beim Thema Hexenverbrennung war oft die Rede von Menschen, die sich als Christ bezeichneten, aber die richtiger als Christenfaschisten hätten bezeichnet werden sollen.
bauplan hat geschrieben:Und logo, durchs Zielfernrohr der Drohnen wurde schon immer die beste und friedfertigste Politik gemacht.
Zwar gab es um 1940 noch keine Drohnen, aber die Politik der Alliierten und Russen in der Zeit haben Europa danach immerhin mindestens fast 70 Jahre Frieden gebracht. Hoffentlich noch etliche Weitere.