Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde
Verfasst: 25 Jun 2013, 10:18
Was ist denn das für ein krudes Weltbild? Als ob der Staat indirekt bestimmen würde, dass das "dumme, willenlose Frauchen" - so klingt dies aus deinen Worten - besser daheim bliebe.Berlino10 hat geschrieben:Natürlich sind es staatliche Geschenke für die Ehe mit sanfter Führung der Frau, besser zu Hause zu bleiben und Nötigung zur Erhalt der Ehe.
"Nötigung zum Erhalt der Ehe" - bist du ein Ehehasser, ist dir die Richtige noch nicht über den Weg gelaufen, mit der du eine Familie gründen würdest, oder frisch geschieden :-)
Nein, das Ehegattensplitting ist zum einen ein Ausgleich dafür, dass man in der Ehe für seinen Partner auch im Falle eines Falles einstehen muss. Würde das Ehegattensplitting abgeschafft werden, dann müsste auch diese Verpflichtung, für seinen Partner finanziell einzustehen, abgeschafft werden. Somit könnte der schlaue Fuchs seine Frau nach außen hin, für die Behörden, aus der Bude werfen, eine Hartz-IV-Wohnung wird auf Staatskosten angemietet (zusätzlicher kostenloser Lagerraum für Urlaubssouvenirs aus Bali, brauche keinen Extrakeller anmieten), auf das Konto der Frau fließen die Hartz-IV-Gelder, und Frau und Kinder wohnen brav weiterhin in der Villa des Vorstandes einer großen Firma.
Dem Ehegattensplitting steht das ideologische Leitbild zugrunde, die beiden Ehepartner nicht als INDIVIDUEN (SPD, GRÜNE) zu sehen, sondern als GEMEINSCHAFT/TEAM (CDU, FDP). Bei den roten Ökos ist es von Belang, wieviel jeder nun zum gemeinsamen Lebensunterhalt beigträgt. CDU/FDP sehen die Ehe wie einen gemeinsamen Topf ein, in denen jeder unterschiedlich viel einzahlt (der eine mehr, der andere weniger), aber fiktiv wird bei der Besteuerung fifty-fifty gemacht.
Also, wer die Ehe als Individual-WG sieht: Rotgrün wählen. Wer die Ehe als Teamplayer ansieht, ist bei CDU/FDP besser aufgehoben.