lausi hat geschrieben:Lass Dir ja nicht Deine Meinung von Fakten beeinflussen.
Es reicht doch aus, wenn man die Publikationen des russischen Propagandaministeriums liest. RIA, RT und die sich virenartig verbreitenden Ableger sind hochqualifiziert und prädestiniert für Volksverblödung.
Glaubst Du wirklich, was Du schreibst? Jede Deiner Geschichtsumschreibungen kann sofort widerlegt weden.
Na dann mal los, aber bitte mit beweisbaren Fakten und nicht mit Scheißhausparolen aus Moskau.
Hast Du vergessen, dass es eine Volksabstimmung gab?
Aber klar, diese Farce ging um die Welt.
Möglicherweise entgegen ukrainischem Recht
Auf jeden Fall und sogar gegen russisches Recht, aber das wurde ja rechtzeitig verbogen, dass es für den Fall passt (21. März 2014: verfassungsändernde Gesetz zur Aufnahme der Krim). Außerdem hat Russland gegen den Vertrag über die Schwarzmeerflotte von 1997 und das Budapester Memorandum vom 5. Dezember 1994 verstoßen. Unter beiden Dokumenten steht auch die Unterschrift Russlands. das beweist allerdings auch, dass völkerrechtsgültige Abkommen mit Russland nicht das Papier wert sind, auf denen sie stehen.
Dumerweise wird das Völkerrecht nicht von Russland sondern von der UN gehütet. Der Hinweis auf Kosovo ist lächerlich, denn Krim ist Krim, auch wenn beide mit K beginnen. Die Voraussetzungen und Umstände sind in weiten Teilen nicht einmal ähnlich.
Das ist Deine einseitige Wahrheit.
Da prallen wohl zwei einseitige Wahrheiten aufeinander.
Es ist schon erstaunlich, dass bisher nur ein paar Länder (Armenien, Belarus, Bolivien, Kuba, Nicaragua, Nord-Korea, Russland, Sudan, Syrien, Venezuela, Zimbabwe) die Annexion der Krim durch Russland anerkannt haben. Das sind 11 von 193 abstimmberechtigten UN-Mitgliedsstaaten -- ein stolzes Ergebnis.
Gemessen am Anteil der Weltbevölkerung wurden 4,49 % Zustimmung für Russlands Eroberung erreicht, also die 5-%-Hürde glatt verpasst -- wer hat da wohl die "einseitige Wahrheit" gepachtet?
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.