m5bere2 hat geschrieben:In der Berliner U-Bahn sind jedenfalls mehr Russen als in der Moskauer U-Bahn. ;-)
Vorsicht, das sieht fast nach Diskriminierung unserer neuen Mitbürger aus Nahost aus.
Andererseits spricht die Aussage für Moskau, dass es so weltoffen, gastfreundlich und international bevölkert ist.
Sachse007 hat geschrieben:fugen hat geschrieben: Es gibt auch einen Unterschied wie Frauen und Männer wahrgenommen werden ;-)
Ein gutes Beispiel sind Diskotheken: Frauen die russisch sprechen kommen ohne Probleme rein, Männer hingegen nicht.
Akzeptiert es einfach, der Großteil der Deutschen ist Russen gegenüber feindlich eingestellt.
Das ist nun gebündelter Unfug, aber aus der idiologischen Entfernung sicherlich konform zur gerne propagierten Meinung.
Insbesondere in Berlin gibt es einige russiche Diskos, wo deutsche Frauen willkomen sind, Männern jedoch beim Zutritt kräftig ein Bein gestellt wird.
Natürlich wird hier von Russen eher wahrgenommen, dass sie sich -- besonders in Grüppchen -- lauter und auffälliger darstellen. Das macht sie nicht gerade zu beliebten Gästen. Auch ist das Streben deutscher Teens und Twens (weiblich) nach einem russischen Partner oder gar Eheman nicht sehr ausgeprägt. Diser Frust wird gerne aufgebauscht und landet alsbald als Horrormeldung in Russland, wo die dann konfektioniert und verbreitet wird.
Andererseits haben es deutsche Krakeler auch nicht leicht, in ein einheimisches Vergnügungsetablissement zu kommen.
Ich habe mir schon immer gedacht, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind. Jetzt habe ich eine Bekräftigung dafür erfahren! Ich nehme mir fest vor, während meines Urlaubs in Petersburg gesondert darauf zu achten...
Wird nicht klappen, denn da gibt es echte Gleichberechtigung und Vorurteile gegenüber Fremden sind undenkbar.
... Alle schwärmen von der Sächsischen Gastfreundschaft, ausnahmslos. Das tut man wohl kaum, wenn man angefeindet wird.
Ach Gott, das ist kein sächsischen Privileg. Ich kenne auch etliche Situationen in Ulbrichts Heimatstadt, wo selbst Russen nicht auf die erhöffte Liebe und Freundschaft stoßen (mal milde formuliert). Es ist wohl eher eine Frage der Verteilung und in Grüppchen (oder mehr) fallen alle Fremden auf.
Jetzt bekommen wir noch Ukrainer dazu, das kann richtig interessant werden...
Ich bin mir noch absolut nicht sicher, dass diese Hoffnung erfüllt wird.
Und jemand hat weiter oben gesagt: "Berlin ist nicht Deutschland!"
War es aber mal, sogar als Hauptstadt (der Tätärää). Ausgerechnet in diesem Teil der Stadt sind die Probleme verstärkt erkennbar, obwohl die Tradition der Völkerfreundschaft, insbesondere mit den UdSSR-Bürgern, also insbesondere Russen, ihnen in die Wiege gelegt wurde.
Irgend etwas ist da nach der Eroberung durch die Kapitalisten schief gelaufen. "Wendehals" war mal Wort des Jahres.