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Re: Frauen in Russland

Verfasst: 16 Apr 2016, 13:52
von saransk
Sachse007 hat geschrieben:Um im Gegensatz zu Deutschland schaffen sie es dessen ungeachtet, "Frau zu bleiben" und dabei noch verdammt gut auszusehen. Wie hat mich eine Kollegin aus SPb gefragt: "Warum tun die deutschen Frauen nichts für ihre Männer? An der fehlenden Zeit kann es liegen, wir arbeiten doch auch!" Das ist mir von fast allen Kolleginnen (und Kollegen) gesagt worden, welche mich hier aus dienstlichen Gründen besucht haben: "Warum sehen die Frauen in Deutschland so grau und verbiestert aus?" Das fällt übrigens dann richtig auf, wenn man ein wenig durch die Welt gekommen ist, hier sind sie so ziemlich am unfreundlichsten...
Appllauuuuusssss. Du sprichst mir aus dem Herzen

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 16 Apr 2016, 14:39
von Bluewolf
Bei allem Anderen stimme ich Dir zu, bis auf das hier:
Aber da sind wir in Deutschland das letzte Land, was sich darüber aufregen darf, wir bieten nur noch Teilzeitverträge (befristet natürlich) bzw. Praktika, Festanstellungen fallen fast komplett aus, Zukunftsplanung Null und das bis in alle Ewigkeit
Ich kann zwar nur für das KIT sprechen, aber ich denke bei anderen deutschen Universitäten die nahe am Elite Status sind oder ihn bereits inne haben (mal unabhängig was man davon halten mag), werden inzwischen ziemlich hohe Budgets für die Perspektivplanung ausgegeben. Das KIT hat seine Planung auf das Jahr 2025 ausgerichtet (u. a. mit konkreten Quoten für Forschung/ Wirschaft/ Inhouse Absolventen), verbunden mit einer zweiten Iniatiative im gesamten PAMINA Gebiet (Baden/ Elsaß/ Südpfalz) bzgl. Nachhaltigkeit und einer DAAD Offensive. Demnächst wird z. B. für letzteres ein Studierendenwohnheim gebaut. Jeder der für die Excellenzinitiative auch nur am Rande wichtig werden könnte hat einen unbefristeten Vertrag erhalten, weiterhin wurden 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Bis heute wurden dafür bei der Wirtschaft 2,5 Mio. eingesammelt. In Stuttgart und Freiburg plant man ähnlich und ich denke in den restlichen deutschen Unis wird auch nicht geschlafen.
Und ja, auch zum Thema chinesische Studenten kann ich euch zustimmen, die bestimmen auch in Karlsruhe das Stadtbild mehr und mehr ;)

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 16 Apr 2016, 15:00
von Bluewolf
Sachse007 hat geschrieben:
Um im Gegensatz zu Deutschland schaffen sie es dessen ungeachtet, "Frau zu bleiben" und dabei noch verdammt gut auszusehen. Wie hat mich eine Kollegin aus SPb gefragt: "Warum tun die deutschen Frauen nichts für ihre Männer? An der fehlenden Zeit kann es liegen, wir arbeiten doch auch!" Das ist mir von fast allen Kolleginnen (und Kollegen) gesagt worden, welche mich hier aus dienstlichen Gründen besucht haben: "Warum sehen die Frauen in Deutschland so grau und verbiestert aus?" Das fällt übrigens dann richtig auf, wenn man ein wenig durch die Welt gekommen ist, hier sind sie so ziemlich am unfreundlichsten..
Aussehen hat ja zunächst mal nichts mit Freundlichkeit zu tun. Ich denke das ist wie immer sehr subjektiv. Am unfreundlichsten (und arrogantesten) finde ich Französinnen und das kann ich auch nur mit Erfahrung begründen. Ich glaube aber kaum das ca. 200 Bekannte repräsentativ für den Rest der Damenschaft Frankreichs sind ;)
Eines DER Lieblingsthesen meiner Frau: Bis ca. 55 sind russiche Frauen wesentlicher selbstbewusster und schöner, dann kommen ca. 10 Jahre wo sich die Erscheinungsbilder annähren, und spätestens ab Renteneintritt gehen die deutschen Frauen in Führung hinsichtlich Gesundheit, Aussehen und Selbstbewusstsein. Dass das vielschichtige Gründe haben kann (z. B. auch die geschilderte "Aufopferung" für ihre Männer) ist zwar klar. Aber versuch ihr mal besser dann nicht mit Objektivität zu kommen. Und da uns inzwischen so gut wie die komplette Divishnik besucht hat, ist sie mit dieser Meinung auch nicht mehr alleine. Sollte das Thema "Vergleich" in irgendeiner Form aufkommen hilft oft nur noch Flucht ;)

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 16 Apr 2016, 16:06
von Axel Henrich
Bluewolf hat geschrieben:Eines DER Lieblingsthesen meiner Frau: Bis ca. 55 sind russiche Frauen wesentlicher selbstbewusster und schöner, dann kommen ca. 10 Jahre wo sich die Erscheinungsbilder annähren, und spätestens ab Renteneintritt gehen die deutschen Frauen in Führung hinsichtlich Gesundheit, Aussehen und Selbstbewusstsein.
Interessante These, aber Recht hat se doch! Klar die Gruende dafuer sind vielschichtig und ne heuer 70jaehrige hat ja doch einiges durch im großen Land ...

-ah-

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 17 Apr 2016, 11:11
von Sachse007
Bluewolf hat geschrieben:Ich kann zwar nur für das KIT sprechen, aber ich denke bei anderen deutschen Universitäten die nahe am Elite Status sind oder ihn bereits inne haben (mal unabhängig was man davon halten mag), werden inzwischen ziemlich hohe Budgets für die Perspektivplanung ausgegeben.
Ja ja, das KIT (welche mal ihre Mineralogische Sammlung ordnen könnten, aber einen herrlichen Schlemaer Sternbergit haben die da...=)), das ist ein Forschungsinstitut und keine Uni. Derlei gibt es in Sachsen auch (Rossendorf in Dresden, Helmholtz in Freiberg), aber ich rede jetzt von den Technischen Universitäten. Wie hat einmal ein prominenter englischer Wissenschaftler gesagt: "... it is well known, that the German universities are not well founded...". Und ob der Gedanke der Eliteunis so gut war? 7 Hochschulen fördert man, der Rest fällt runter. Vielleicht wird es ja für mich besser nach meinem ersten "Nature"-Paper... :lol:

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 17 Apr 2016, 15:16
von Bluewolf
Da Campus Süd des KIT ist die ehemalige Technische Universität Fridericana ;)
Das Campus Nord ist das ehemalige Kernforschungszentrum, da hast Du recht.
Deshalb ja die Aufteilung in Forschung und Lehre.
Ich finde das Konzept der Eliteunis auch nur bedingt gut. In Baden - Württemberg ist es noch vergleichsweise "einfach" bei der Industrie Gelder zu besorgen, ich kann mir vorstellen, dass das in anderen Bundesländern etwas schwieriger ist.

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 17 Apr 2016, 17:59
von Sachse007
Die Uni, an der ich beschäftigt bin, ist bei der Einwerbung von Geldern durch die Industrie ganz weit vorn. Aber ich bitte dabei zwei Dinge zu bedenken:
1. Sollten sich Universitäten lediglich als Dienstleister für die Industrie verstehen, welche für die Forschungsarbeiten durchführen, welche diese nicht bezahlen kann (bzw. häufiger will)?
2. Industrienahe Forschung und Wissenschaft sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, glauben Sie mir. Hier nur ein Zitat eines bekannten Wissenschaftlers: "If its not published it is not science!". Für die Industrie ist wichtig, dass etwas funktioniert, für die Wissenschaft jedoch, warum es das tut...

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 17 Apr 2016, 18:33
von Bluewolf
Da ich das des Öfteren höre hätte ich eine vielleicht leicht provokante Frage:
Warum schließt das Eine das Andere aus?
Ich komme nicht aus dem Wissenschaftsbereich, darum ist dies ehrlich interessant für mich.
Im Idealfall führt doch Grundlagenforschung, auch durch Publizierung, zu interessanten Anwendungsmöglichkeiten und beiden Welten ist geholfen. Dieser Gedankengang führt ja genau zur Neuausrichtung, weg von starren Denkmustern. Das theoretische Ziel wäre Wissenschaftler für die industrielle Forschung zu interessieren, fähige Absolventen wiederum anfangs für die Wissenschaft selbst zu behalten. Das zweite klappt nur wenn der entsprechende Enthusiasmus vorhanden ist, oder wenn man entsprechende Anreize, z. B. entsprechender Ausstattung der Labore und Einrichtungen, finanzieller Natur oder eben über Festanstellungen bieten kann.
Soweit verstehe ich als Laie den romantischen Ansatz eines theoretischen sich selbst versorgenden Gebildes, ich arbeite aber "nur" in der Administration, und dass auch nur in Zusammenarbeit mit dem KIT und der Hochschule (also nicht dort beschäftigt), von daher fehlt mir wie erwähnt der direkte Ansatz. Außer das ich verstehe wenn jemand auf Grund der (finanziellen) Möglichkeiten vielleicht lieber direkt in die Anwendungsforschung wechselt.

Das die Industrie lieber konkrete nutzungsorientierte Projekte finanziert ergibt sich ja von selbst. Persönlich kenne ich allerdings 2 (ehemalige) Wissenschaftler die im Bereich Elektromotoren angefangen haben (?, ich sollte vielleicht doch manchmal genauer nachfragen), und dann über einen Forschungsauftrag von Porsche zu einer Anstellung dort gekommen sind. Zugegeben für einen Vollblut - Wissenschaftler wahrscheinlich unannehmbar, aber mir persönlich fehlt ja auch das Verständnis für einen Panamera mit Hybridantrieb ;-)

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 18 Apr 2016, 03:01
von CSB_Wolf
Bluewolf hat geschrieben:Am unfreundlichsten (und arrogantesten) finde ich Französinnen und das kann ich auch nur mit Erfahrung begründen.
Dann musst Du dich nur als Fan von Johnny Hallyday (nicht Hollyday) outen und das H weglassen, also nur "allyday" gesprochen, natürlich ohne die Ausrufezeichen :lol: und schon bist Du der Hahn im Korp. Die Le Grande Nation ist sehr eigenverliebt, alles was ausserhalb von Frankreiche kommet mögen sie nicht. Die Amis und Engländer sind bei fast allen Franzosen sowieso verhasst, ebenso auch die Englische Musik :D Nach Kriegsende mussten übrigens alle Amis Frankreich verlassen, der Gute Charles De Gaulle hatte sie gleich darauf aufgefordert Frankreich wieder zu verlassen. Der wusste damals schon das die sich überall breit machen wollten.
Ich persönlich finde Deutsche Studentinen arrogant, besonders solche welche nicht gut aussehen :D

Gruss
wolf

Re: Frauen in Russland

Verfasst: 18 Apr 2016, 08:41
von Sachse007
CSB_Wolf hat geschrieben:Ich persönlich finde Deutsche Studentinen arrogant, besonders solche welche nicht gut aussehen :D
... und da gibt es einige! Aber auch da gibt es Ausnahmen, ich würde ungefähr 70:30 sagen. Wie hat letztens ein Kollege aus Südamerika gesagt: "Erschreckend, wie die deutschen Wissenschaftlerinnen rumlaufen und was sie von sich halten!" Da sind die russischen Mädels ganz anders, viel netter und mit reichlich Humor (gelegentlich tiefschwarz), auch das ist ein Erfahrungswert. Eine meiner Kolleginnen hat letzens gesagt: "Also, wie machen das die russischen Mädels nur, arbeiten oftmals mehr als wir und sehen trotzdem so aus! Von denen können wir noch etwas lernen!" Habe ich schon mal erwähnt, dass ich die russischen Mädels irgendwie mag? Auch wenn sie, nun ja, hochkomplex sind....