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Re: Wachsendes Risiko ...

Verfasst: 04 Jun 2022, 14:11
von kamensky
agence1 hat geschrieben: 04 Jun 2022, 12:46
Eine echte Neutralität wird es nie geben können, davon bin ich überzeugt.
Anders glaube ich auch, dass so eine Neutralität ein feiges Verhalten ist.
Wir sind nicht alleine auf dieser Erde.
Betreffend der immer wieder erwaehnten "Neutralitaet" der CH, ist doch der Fakt, dass diese NICHT einmal in der CH-BV verankert ist. Gemaess CH-BV Art. 173 und Art.185 weisen diese vorgenannte Artikel lediglich die Behoerden an, die Neutralitaet zu wahren. Zudem wird unterschieden zwischen Neutralitaetspolitik und Neutralitaetsrecht, was dass eine, naemlich das (Neutralitaetsrecht) legitimiert, die Neutralitaetspolitik auszuhebeln. Also, ein ganz offensichtlicher Gummiparagraph!

In Erinnerung

2011 Parlamentarischer Vorstoss der AUNS die Neutralitaet in der CH-BV inhaltlich zu verankern, ist bis dato noch haengig, oder vermutlich schon laengst im Sand verlaufen, sprich schubladisiert.

Re: Wachsendes Risiko ...

Verfasst: 04 Jun 2022, 14:26
von kamensky
agence1 hat geschrieben: 04 Jun 2022, 12:46
Ich kannte dieses Lied nicht. danke. Das singt aber kein echter Walliser! Tönt eher nach Berner Oberländer-Dialekt
Ich weiss auch: Zuerst kommt das Wallis und dann in weiter Ferne die Schweiz :D
Ist ein "waschechter" Walliser aus Naters.

https://marjorie-wiki.de/wiki/Hansr%C3%BCedi_Zbinden

Kenne ihn persoenlich. Erstmals gesehen und gehoert im damaligen und ehemaligen Restaurant/Gasthof Kelchbach, Naters damals Inhaber Luis Fuchs, welcher zugleich noch ein Taxigeschaeft betrieb. Habe mit meiner damalig langjaehrigen Lebenspartnerin ( eine original Walliserin "Mutter aus Eggerberg und Vater aus Simplon Dorf") ferienhalber oft da genaechtigt bis wir dann in der Nachbarsgemeinde mit dem beruechtigten Name " Bitsch " ganzjaehrig ebenfalls nur ferienhalber eine Wohnung mieten konnten. ;) Dies aus dem Grund, dass wir unsere Freitage zu 90% immer im Wallis verbrachten als leidenschaftliche, im Sommer Bergwanderer (Hoehenwanderungen) und im Winter natuerlich Ski- und Snowboard (Heliskiing) Angefressene!

Re: Wachsendes Risiko ...

Verfasst: 04 Jun 2022, 14:40
von arghmage
kamensky hat geschrieben: 04 Jun 2022, 14:11
agence1 hat geschrieben: 04 Jun 2022, 12:46
Eine echte Neutralität wird es nie geben können, davon bin ich überzeugt.
Anders glaube ich auch, dass so eine Neutralität ein feiges Verhalten ist.
Wir sind nicht alleine auf dieser Erde.
Betreffend der immer wieder erwaehnten "Neutralitaet" der CH, ist doch der Fakt, dass diese NICHT einmal in der CH-BV verankert ist.
Deswegen finde ich es um so bemerkenswerter, daß die Schweiz trotzdem (relativ) "neutral" handelt.
Daß Neutralität auch immer Nachteile für bestimmte Länder bedeutet, sollte ja klar sein. Auch, wenn man sich aus allem raushalten will, hat das ein oder andere Land Vor- bzw. Nachteile. Sieht man ja im aktuellen Konflikt ganz gut. Das laufen dann Waffenlieferungen ins Leere, weil die Munition aus der Schweiz kommt.
Über finanzielle Dinge würde man aber lieber den Mantel des Schweigens hüllen. Wobei dieses Prinzip auch schon vor dem Konflikt aufgeweicht wurde (man denke nur an die Steuer-CDs, das war der Anfang vom Ende des Bankgeheimisses).

Re: Wachsendes Risiko ...

Verfasst: 04 Jun 2022, 16:27
von agence1
@arghmage
Das Bankgeheimnis gilt nur noch für Schweizer, die ihr Vermögen in der Schweiz haben, aber nicht für Ausländer, auch nicht für Schweizer, die ihr Vermögen im Ausland angelegt haben.

Das musste ich letzthin erleben, als ein Deutscher seine F-Whg hier verkaufte und wollte, dass ich den Verkaufserlös in die USA zu seinen Kindern verschiebe.
Die USA-Behörden hatten dagegen nichts einzuwenden, aber ich bekam Probleme mit der Finanzaufsicht von Postfinance.
Musste beweisen, dass der Deutsche die Gewinnsteuer und die restl. Steuern im Wallis ordnungsgemäss bezahlt hatte. Es ging darum, dass ich kein Schwarzgeld verwaltet habe
Jetzt scheint der Wissensdurst dieser Stelle gesättigt zu sein. Sie wollten sicher gehen, dass die US-Behörden nicht auf einmal auf Postfinance losgeht

Re: Wachsendes Risiko ...

Verfasst: 04 Jun 2022, 16:34
von agence1
@kamensky
Danke für die Aufklärung. Da habe ich wieder mal was gelernt.

Re: Wachsendes Risiko ...

Verfasst: 04 Jun 2022, 16:37
von Wladimir30
@agence1, bitte PN lesen.

Re: Wachsendes Risiko ...

Verfasst: 04 Jun 2022, 16:54
von agence1
@Wladimir30
Danke für deine Nachricht, konnte nicht antworten.
Mache das nicht vorsätzlich.
Das passiert in der Hetze des Schreibens.
Werde mich in Zukunft besser konzentrieren.

Schwarzes Meer

Verfasst: 05 Jun 2022, 01:00
von agence1
Ökologische Katastrophe im schwarzen Meer
Seit Ende Februar sind an der türkischen Küste weit über100 tote Delfine angeschwemmt worden. Auch an den Küsten Bulgariens, Rumäniens und der Ukraine wurden verendete Delfine gefunden.
Viele Delfine wiesen Verletzungen auf, die vermutlich durch Bombenabwürfe oder Unterwasserexplosionen verursacht wurden.
Nicht nur das Meer leidet, sondern auch die Zuflüsse, die durch den Krieg eine höhere Belastung von Munitionschemikalien aufweisen.

Jetzt frage ich mich was mit den Delfinen passiert, die russ. Meeresspezialisten dressiert haben um die russ. Kriegsschiffe vor ukr Angriffen zu schützen.
Wenn die freilebendenden Delfine sterben, so wird es vermutlich auch diese Tiere treffen.

Der bereits hundert Tage dauernde Krieg bringt nicht nur menschl. Leid, sondern auch die Ökologie leidet.
Das lokale Ökosystem wird so empfindlich gestört, da die Delfine, die an der Spitze der Nahrungskette innerhalb des Schwarzen Meeres stehen, auf einmal durch ihr Sterben verschwunden sind.
Auch im Dnipro-Bug-Liman, der Flussmündung im Nordwesten des Schwarzen Meeres, ist es zu einem Massensterben von Fischen gekommen.

Ich habe hier nur vom schwarzen Meer geschrieben, aber im Asowschen Meer sieht es nicht viel besser aus. Dort wurden auch viele verendete Fische und Delfine gefunden, so auch an der russ. Küste, nur wurde das vermutlich in diesem Forum noch nicht thematisiert.
Der Krieg verursacht also eine ökologische Katastrophe in der Ukraine und in den anderen Anrainerstaaten dieser beiden Meere. Das wird vermutlich nach Beendigung der Kriegsaktivitäten Jahre dauern bis sich die Ökologie erholt haben wird.

Re: Wachsendes Risiko ...

Verfasst: 05 Jun 2022, 01:07
von fugen
Mir scheint du solltest doch eher aus den Busch kommen, anstatt zu versuchen anderen aus diesem zu holen…
Bist halt doch ein typischer Beamter, nicht mehr und nicht weniger…

Rechtsextreme Formationen

Verfasst: 05 Jun 2022, 01:25
von agence1
@kamensky
Für mich ist AUNS (Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz) keine Referenz, denn AUNS ist eine rechtsextreme Formation unter der Ägie der SVP (Schweiz. Volkspartei), einer rechtsextremen Partei in der Schweiz.

Wenn also die politische Führung der RF das Nazitun in der Ukraine ausrotten will, so erstaunt es mich, dass Du gerade AUNS als Referenz erwähnst.

Das belegt, dass es in der RF ebenso viele rechtsextreme Gruppierungen gibt wie in der Ukraine und in allen anderen Staaten.

Der kürzlich verstorbene Politiker Schirinowski, Vorsitzender der der LDPR, einer im rechtsextremen und populistischen Spektrum angesiedelten russisch-nationalistischen Partei, mit richtigem Namen Eidelstein war auch so einer.
Seine öffentlichen Auftritte und seine Politik waren ungeachtet der eigener jüdischer Abstammung offen antisemitisch. Das sagt wohl alles.
Ich weine ihm keine Träne nach!