Seite 5 von 10

Verfasst: 13 Nov 2005, 03:11
von Bephep
CSB_Wolf
In Frankreich gibt es mit Le Pen cirka 10 % Rechte bei den Wahlen,bei uns ist in Sachsen die NPD auch stark vertreten.Nach den Komunalwahlen hier in NRW ist in jeden Stadtparlament mindestens ein Rechter.

Nach der Regierungsbildung wird auch hier an Sozialleistungen gekuerzt. Das wird auch zu Problemen fuehren.

Seit 16 Tagen sind die Unruhen in Frankreich und trotz Notstandgesetze bekommen die Franzosen das nicht in den Griff. Was ist wenn die Jugendlichen von offener Randale zu Terroranschlaegen uebergehen.??Die ganze Situation ist doch fuer El Kaida Ideal,unter diesen Jugendlichen finden sie Sympatisanten oder benutzen sie jetzt schon.

Wir koennen darueber diskutieren, aber was wirklich wird werden wir sehen.

Verfasst: 14 Nov 2005, 17:56
von majko
Die Ereignisse in Frankreich sind ein Meilenstein in der Entwicklung der Westzivilisation. Man kann sagen, dass die Westzivilisation eine Grenze ueberstritten hat, hinter der entweder sie bleibt, oder zugrundegeht. Man behauptete im Westen jedesmal, dass alle Menschen, die zum Beispiel franzoesische Staatsbuergerschaft bekommen haben, auch Franzosen sind. Aber Jeder versteht, dass ein Neger, der in Frankreich hundert Jahre leben kann, Neger bleibt. Die Franzosen verstanden das nicht. Jetzt sind sie gezwungen, das zu verstehen.
Leider geht es Russland auch an. Man versucht uns zu erklaeren, dass wir alle "Rossijane" sind, dass wir eine Nation sind. Man darf ethnische Komponente nicht auszuschliessen.
Die Europaeer sollen Augen aufmachen!
Nebenbei gesagt, wissen Sie, dass in Belgien schon gesonderte Muselmanpolizei existiert, die parallel mit Staats-und Munizipalpolizei wirkt.
Einer meinen Bekannten fuhr im Wagen der Londoner U-Bahn und lies eine oertliche Zeitung, wo folgender Aufruf der Fuehrer der muselmaennischer Gesellschaft gedrueckt war:"...Verwandeln wir unsere Kinder in die lebenden Bomben und fuehren sie nach Downing Street, werfen wir sie nach Bakingham palace. Mein Bekannter sah sich um und bemerkte, dass der Wagen fast auf 3/4 mit den Farbigen gefuellt war.
Ethnischer Buergerkrieg herrscht in Europa!!!!!

Verfasst: 14 Nov 2005, 18:06
von Dietrich
majko hat geschrieben: Aber Jeder versteht, dass ein Neger, der in Frankreich hundert Jahre leben kann, Neger bleibt.
Ja, aber oft ist ein "Neger" ein besserer Mensch als mancher "Nicht-Neger"!

Das Problem sind nicht die "Neger", sondern die Menschen, die andere Menschen nur aufgrund ihrer Aeusserlichkeiten und nicht aufgrund ihres Verhaltens in "Neger" und "Nicht-Neger" aufteilen!

Und ich verstehe auch das ein Idiot, der hundert Jahre in Frankreich/Deutschland/Russland leben kann, ein Idiot bleibt. Ob er nun ein Neger ist, oder nicht!!!!

Dietrich

Verfasst: 14 Nov 2005, 18:43
von 7punkt
majko hat geschrieben:Leider geht es Russland auch an. Man versucht uns zu erklaeren, dass wir alle "Rossijane" sind, dass wir eine Nation sind.
Rossijanin ist keine Nationalitaet, sondern Staatsangehoerigkeit :wink: Und wir sind eben eine Nation :wink: Ist doch ohne Erklaerungen klar :D


7punkt

Verfasst: 15 Nov 2005, 00:07
von majko
Welcher Unterschied ist, ob man Schwarz oder Weiss ist. Welcher Unterschied ist, wo man geboren hat. Das wichtigste ist - die Staatsangehoerigkeit. Wir haben lange diese Meinung gehoert.
Aber man mus zustimmen, dass der Unterschied in der Psychologie, in der Weltanschauung liegt. Es gibt Fluessigkeiten, die nicht zu vermischen sind und es gibt Sitten, die auch nicht zu verbinden sind.
Man zeigte in unserem Fernsehen einen Franzosen, der verwundert sagte:"Ich verstehe nichts...Zu uns kamen Italiener, Deutscher, Spanier, Russe und alle integrierten sich gut..." Aber die Araber kommen und integrieren sich nicht. Sie haben ganz verschiedene Sitten und Braeuche. Sie schreiben sogar von rechts nach links! Das sind verschiedene Zivilisationen.

{7punkt schrieb:"Wir sind eine Nation. Ist doch ohne Erklaerung klar"}

Es stimmt aber nicht!!! Und die Auslaender sollen DAS verstehen! Der Tschetschene und der Russe sind ganz verschieden! Aus der russischer Literatur wissen wir, dass die Tschetschener immer Diebe und Raeuber waren (7Punkt, sie lasen vielleicht Tscharskaja nicht - die Schriftstellerin des Anfangs des 20J-s, ebenso lesen Sie bitte noch einmal Puschkin)
Sie kamen und werden immer mit Waffen kommen! Sie erziehen so ihre Kinder. In diesem Sommer war ich mit meiner Tochter in Moskauer Zoo. Alle Kinder bewunderten gern kleine Affen. Ploetzlich schoss jemand aus der Kinderpistole. die Affen erschraken sich sehr. Das war junge tschetschenischer Vater mit seinem Sohn. Sie waren sehr lustig und der Mann sagte:"Schiess doch noch einmal!" Wir erziehen unsere Kinder ganz anders!!! Darum meine ich, dass wir nicht eine Nation sind.
Fuer die Musllims ist die Blutrache typisch. Wir, die Christen, sind gutherzig und ganz nicht rachsuechtig.

Verfasst: 15 Nov 2005, 00:53
von 7punkt
majko hat geschrieben:7Punkt, sie lasen vielleicht Tscharskaja nicht - die Schriftstellerin des Anfangs des 20J-s, ebenso lesen Sie bitte noch einmal Puschkin)
Wie Jeltzin vor dem Schlaf :D Majko, du bist ja echt witzig :lol: mache ich, bis wann soll ich das schafen? :wink:

7punkt, die gerade Puschkin lesen geht :wink:
Uebrigens Majko, war Puschkin denn Russe oder Aethiopier? *LACHMICHTOT (Wink an Blacki)

Verfasst: 15 Nov 2005, 01:22
von Xottabych
Hallo Majko/Anna,

Du siehst ja offenbar unueberbrueckbare Differenzen zwischen "Arabern" und "Weissen". Was sind denn deiner Meinung nach die Konsequenzen fuer die Politik in unseren Laendern? Alle ausweisen? Oder ab ins Arbeitslager? Und Russen raus aus dem Kaukasus?

Gruss,

Verfasst: 15 Nov 2005, 03:14
von CSB_Wolf
Hallo, guten Abend

ich wollte eigentlich am Samstag Abend/Nacht noch eine Antwort schreiben und da ist mir beim DVD-Rippen doch tatsaechlich mein PC abgestuerzt 8)
Naja, da der Thread schon ein bisschen weiter ist, klick ich mich hier dazu.
Was sind denn deiner Meinung nach die Konsequenzen fuer die Politik in unseren Laendern?
@ Adrian

Hallo Adrian, in einigen Punkten hat sie aber vollkommen recht. Zwischen "Weissen" und Araber gibt es eigentlich keine so grossen Differenzen, wobei es auch viele weisse Araber gibt. Differenzen gibt es aber zwischen Islam/Muslimen und Christen, egal ob nun Orthodox oder Roemisch und dass ist der springende Punkt 8) Wir Christen tolerieren die Fremde Religion und die Fremde Kultur in unserem eigenen Land. Was aber tolerieren die Muslims unter uns :roll: Nichts, unsere Kultur wird herunter gemacht. Frauen sollen z.B. Kopftuch tagen obwohl ihnen dass zum Beispiel gerade in der Tuerkei untersagt ist. Es existiert in Deutschland eine Paralell Gesellschaft der Muslime, das Wort Integration gibt es fuer sie gar nicht, dass wollen die gar nicht. Im Gegenteil, die Europaeer sollen sich in den eigenen Laendern nach den Muslims richten, die ja als Gaeste nach Europa gekommen sind. Wie weit soll diese Tolleranz denn noch gehen :roll:
Die Politik hat total versagt und dies schon seit jahrzehnten. Ob dass jemals wieder hinzubiegen ist wage ich stark zu bezweifeln, das Typische Beispiel sehen wir ja jetzt in Frankreich.

Gruss und Gute Nacht
Wolf
---> der jetzt Muede ist, Hunger hat und noch Kochen muss, soll.

Verfasst: 15 Nov 2005, 11:09
von Michael
CSB_Wolf hat geschrieben:
Die Politik hat total versagt und dies schon seit jahrzehnten. Ob dass jemals wieder hinzubiegen ist wage ich stark zu bezweifeln, das Typische Beispiel sehen wir ja jetzt in Frankreich.

Gruss und Gute Nacht
Wolf
---> der jetzt Muede ist, Hunger hat und noch Kochen muss, soll.
Hallo alle zusammen,

ich verstehe nicht, warum immer gesagt wird, die Politik hat versagt. Meiner Meinung nach stimmt das nicht. Die Gesellschaft hat versagt, zum Teil aus Unwissen, aber zum größten Teil aus Ignoranz.

Der Politische Fehler wurde vor gut 80 Jahren begonnen, als ohne Rücksicht auf religiöse und ethnische Gegebenheiten irgendwelche Grenzen gezogen wurden. Das hat aber mit einer Integrationspolitik wenig bis gar nichts zu tun.

Die Politik kann noch so eine "gute,vorbildliche" Integrationspolitik vorantreiben, so lange wie die Gesellschaft selbst das nicht mit trägt, steht die Politik auf verlorenem Posten.

Wenn die sozialpolitischen Rahmenbedingungen nicht stimmen, wird die Bevölkerung nicht bereit sein, anders Denkende und anders Aussehende zu akzeptieren. Wie sieht denn die Lage in Frankreich oder in Deutschland aus. Wie werden die Einwanderer gesehen ? WIRTSCHAFTSFLÜCHTLINGE !!!!! Das ist der einzige, tiefgreifende Grund, der akzeptiert wird. Gepaart mit einem anderen Verhalten der Einwanderer kommt es dann zur Ablehnung.

Versteht irgend jemand den Koran tatsächlich ? Den Koran nur auf "mit Feuer und Schwert" zu reduzieren, ist doch wohl etwas zu einfach.
Und mal ganz ehrlich gesagt, wer ist heute noch tiefgläubiger Christ ???
Die Masse mit Sicherheit nicht, denn sonst würde die christliche Kirche in Deutschland und anders wo auf der Welt nicht über den Mitgliederschwund klagen und Kirchen verkaufen.

Ich glaube, dass es an jedem selbst liegt, ob Integrationspolitik betrieben wird, oder eben nicht. Wenn nur den allgemeinen Klischees geglaubt wird, wird es keinen gesellschaftlichen Wandel geben. Und in einem offenen Europa ist der gesellschaftliche und auch der Wandel der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unverzichtbar.

Fangen wir also an, uns selbst zu Fragen, in wie weit wir Integration akzeptieren und in wie weit eben nicht.

Schönen Tag,

Michael

Verfasst: 15 Nov 2005, 11:13
von Xottabych
Hallo Wolf,

natuerlich sind die Religionsunterschiede ein Integrationshindernis. Ist es aber tatsaechlich unueberwindbar gross? Ich denke: nein.

Uebrigens ist IMHO der eigentliche Unterschied nicht Christ vs. Moslem, sondern aufgeklaerte Gesellschaft vs. Gesellschaft ohne Aufklaerung. Daraus ergibt sich ein ungleiches Toleranzverhaeltnis.

Gut, soweit meine Analyse der Situation. Aber – die Lage zu analysieren ist nur der erste Schritt! Wichtiger ist doch die Frage: Was muss jetzt geschehen?

Majkos/Annas Kernaussagen sind doch in etwa:
1. In Westeuropa gibt es viel zu viele Moslems, und das macht uns schwach und kaputt
2. Die „Araber“ (im letzten Thread Tschetschenen) sind prinzipiell so arg anders, dass eine Integration unmoeglich ist (und auch immer bleiben wird)

Kann man das so sagen?

So, und da Anna ja anscheinend ein glasklares Bild der Problematik hat, interessiert mich eben, wie sie sich die Konsequenzen vorstellt. Nur darauf kommt es naemlich letzten Endes an.

Allgemein: Was denkt der Rest hier ueber die nötigen Konsequenzen?