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Re: Was macht Frauen aus Osteuropa interessanter?

Verfasst: 26 Jan 2007, 15:28
von Dietrich
Dave hat geschrieben:etwa vergleichbar mit: im Trainigsanzug
im Grosshandel Einkaufen zu gehen...
Findest du das im Einzelhandel etwa weniger prollig?
Ausserdem nur Trainingshose! Dazu eine Lederjacke mit Fellkragen und schmutzige, vorne spitze Lederschuhe.... Je nach Wetter dazu eine schwarze oder dunkelblaue Wollmuetze, die bis halb ueber die Augen gezogen wird...

Re: Was macht Frauen aus Osteuropa interessanter?

Verfasst: 26 Jan 2007, 16:03
von Zejtnot
Dietrich hat geschrieben:Je nach Wetter dazu eine schwarze oder dunkelblaue Wollmuetze, die bis halb ueber die Augen gezogen wird...
Nein, so aufgesetzt, dass sie fast runterpurzelt. Werden die Mützen bei diesem Stil eigentlich mit Hilfsmitteln (Leim) fixiert? Dieser Thread bekommt noch richtig Substanz. Nun sind wir schon bei "Fragen, die ich schon immer wissen wollte."

Verfasst: 26 Jan 2007, 16:12
von manuchka
Zejtnot, das habe ich mich früher schon gefragt, denn die Sowjetsoldaten hatten ihre Mützen und Käppis auch immer sonstwo hinten auf dem Kopf sitzen. Ist übrigens bei manchen Soldaten und Polizisten immer noch Mode:

Bild

Verfasst: 30 Jan 2007, 02:38
von Monzi
manuchka, dass du für dieses Foto nicht erschossen wurdest... ;-)


Warum ich meine russische Freundin liebe? Sicherlich nicht nur wegen dem Sex, oder schlichtweg der Tatsache, dass sie Russin ist. Besonders große Unterschiede zwischen russischen und deutschen Frauen konnte ich sowieso nicht entdecken (außer das meine sich von superlieb zu superzickig in 0,2 Millisekunden verwandeln kann).

Ich liebe sie einfach! Mir ist es egal, ob sie Russin, Tschechin, Deutsche oder was weiß ich ist. In Ungarn gibt es sehr, sehr viele hübsche Frauen. Meine ist für mich die schönste. Tschechinnen sind extrem liebe, verständnisvolle und führsorgliche Frauen, meine Freundin ist die liebste, verständnisvollste und führsorglichste von allen. Das einzige, was ich wirklich die letzten 1,75 Jahre gelernt habe, seit ich mit meiner Katia zusammen sein darf, ist, dass Liebe einfach keine Grenzen kennt. Für mich einfach "das Wunder der Liebe".

Verfasst: 30 Jan 2007, 11:00
von Glider
Den Thread zu lesen hat bei mir eine Mischung aus Lachreiz und Sarkasmus zur Folge. Immerhin: Von der vermeintlich(?) grösseren Attraktivität über den Alkoholkonsum bishin zum Sozialleitungsempfang (natürlich missbräuchlich!) reicht der Bogen...
Irgendein Klischee besagt, dass die Französinnen generell toll aussähen. Ist für mich nicht nachvollziehbar, in D oder CH laufen mindestens genauso viele schnucklig aussehende Mädels rum. Russische Mädels anschmiegsam und duldsam? Aber bitte doch nicht: Meine eigene Liebe aus RU (übrigens nicht durch die neuen Medien kennengelernt) beweist mir ab und an das Gegenteil, wenn mal wieder Zickenalarm ist.
Entscheidend ist für mich aber immer die Liebe, die Zuneigung, der Respekt, die lassen auch die äusserliche Attraktivität der Lieben steigen (obgleich die auch vorher schon gegeben war!).
Viel Spass mit euren Lebenspartnern/partnerinnen!

Verfasst: 30 Jan 2007, 16:16
von Xottabych
Total off topic, aber egal:
Manuchka hat geschrieben:Zejtnot, das habe ich mich früher schon gefragt, denn die Sowjetsoldaten hatten ihre Mützen und Käppis auch immer sonstwo hinten auf dem Kopf sitzen.
Hast Du kürzlich zufällig "Kak ja sjel sobaku" von Grischkowez gesehen? :D

Verfasst: 30 Jan 2007, 16:33
von Xottabych
Um nochmal kurz auf das eigentliche Thema des Threads zurückzukommen:

Ich denke schon, dass das Selbstverständnis weniger emanzipirter Frauen (wie man sie in Ländern Osteuropas antrifft), also mit traditionelleren Vorstellungen über die Rollenverteilung der Geschlechter, für Männer allgemein attraktiv sind (neben anderen Faktoren, die auch Zejtnot genannt hat, Stichwort "Gene verschiedener Populationen mischen"). Das zeigt sich sowohl an Äußerlichkeiten (weibliche Kleidung, "aufs Aussehen achten"...), aber auch an den Anforderungen an den Mann. Diese sind traditionell zwar auch vorhanden, aber einfacher zu erfüllen.

Warum? Weil durch die Emanzipation der Frauen Irritationen hervorgerufen werden, sowohl bei Männern, wie auch bei Frauen. Beziehungen zu führen ist in Westeuropa dadurch ziemlich kompliziert geworden. Dabei spielen natürlich auch noch andere Faktoren eine wichtige Rolle wie z.B. die Selbstverwirklichung des Einzelnen, die in westlichen Ländern für viele Menschen große Bedeutung besitzt.

Ich sage das übrigens nicht wertend, denn alles hat Vor- und Nachteile. Ich behaupte nur: Es ist echt kompliziert geworden mit der Emanzipation.

P.S.: Ich habe derzeit keine russische Frau/Freundin und suche auch nicht danach.

Verfasst: 30 Jan 2007, 17:23
von Zeppelin
Leute,
ich habe mich ja wirklich lange gescheut, hier auch meinen Senf dazuzugeben. Aber zwischen juckt es mich doch zu sehr, um noch die Klappe halten zu können.
Das Thema ist ja durchaus - und nicht ohne Grund - höchst umstritten und ebenso fragwürdig.
Klischees, Pragmatismus, Erfahrungswerte, Interessen, Vorlieben etc. dürften sich hier die Waage halten.

Nun bin ich ja auch einer der klassischen "Kandidaten", dem man ganz leicht unterstellen könnte, sich nach Osteuropa orientiert zu haben, weil man's auf dem einheimischen Heiratsmarkt 'nicht gebacken' bekommen hat.

Doch weit gefehlt: Das Kapitel Partnerschaften hatte ich aus realistischen Gründen längst zu den Akten gelegt, als ich eines Besseren belehrt wurde.
Und dabei war von beiden Seiten nicht die geringste Absicht vorhanden!

Hier bleibt ja leider nach wie vor die Frage im Raum, ob osteuropäische Frauen nun tstdächlich attraktiver seine, als solche aus Westeuropa und es werden dabei eine Reihe mehr oder weniger untilitaristischer Begründungen angeführt.

Ich gebe hiermit allen recht, die der manchmal behaupteten, willfährigen "Lammfrömmigkeit" osteuropäischer Frauen widersprechen. Dies ist der blanke Mythos!
Wer es nicht glauben will, wird es erleben - wie ja hier auch schon von anderen aus Erfahrungsberichten bestätigt wurde.

Aber ich sehe dennoch einen ganz elementaren Aspekt, der wohl für uns, wie auch für zahlreiche andere Paare, die Basis einer vertrauensvollen und stabilen Beziehung bildet. Und dies ist die vergleichbare Erfahrung mit der Bewältigung existenzieller Fragen, die die Bravo- und Barbigeneration in Westeuropa nicht vorzuweisen hat.

Zusammenfassend würde ich die Eingangsfrage daher folgendermaßen beantworten wollen: Es geht um den Unterschied, ob das Glas halb voll oder halb leer ist.

Welchen Sinn hätte es schon, sich Frauen anzubiedern, die sich durch eine Partnerschaft lediglich eingeengt, unterdrückt und benachteiligt fühlen und dies in ihrem Habitus wie eine Standarte vor sich her tragen?

Aus reiner Dummheit habe ich es doch gestern glatt gewagt, einer kinderwagenschiebenden Frau die Tür am Supermarkt aufzuhalten. So leicht kann man sich hier als "Macho" outen.
Ich schwöre, ich mach's nie wieder. :reiter:

Z.

Verfasst: 30 Jan 2007, 17:35
von Dietrich
Zeppelin hat geschrieben: Aus reiner Dummheit habe ich es doch gestern glatt gewagt, einer kinderwagenschiebenden Frau die Tür am Supermarkt aufzuhalten. So leicht kann man sich hier als "Macho" outen.
Hier outet man sich damit als Auslaender ;-)
...wenn es nicht gerade die eigene Frau ist.

Verfasst: 30 Jan 2007, 17:47
von Zeppelin
Dietrich hat geschrieben:Hier outet man sich damit als Auslaender ;-)
...wenn es nicht gerade die eigene Frau ist.
Wat meinst'n mit hier? Moskau oder BÄRlin?